Fiat Nutzfahrzeuge weiter auf Erfolgskurs
Testbericht
VW und Mercedes sind in Deutschland mit einem Marktanteil von 29,6 bzw. 18,5 Prozent in 2010 zwar die Platzhirsche im Segment der leichten Nutzfahrzeuge, doch auch Fiat muss sich mit seiner Transporter-Flotte nicht verstecken. Mit zwölf Prozent sind die Italiener nicht nur mit Abstand erfolgreichster Importeur, sondern stehen als Dritter ebenfalls auf dem Siegerpodest.
An dieser Reihenfolge wird sich zwar so schnell nichts ändern, doch legt Fiat Commercial, wie die Nutzfahrzeugsparte seit einigen Jahren offiziell heißt, in diesem Jahr mit seinen Modellen Ducato, Doblo Cargo, Scudo und Fiorino abermals überproportional zu. Wächst der Gesamtmarkt in 2011 aller Voraussicht nach um rund 15 Prozent (315.000 Einheiten), so rechnet man in der Frankfurter Zentrale mit einem satten Plus von 28 Prozent auf 37.500 Einheiten. Eine weitere Erhöhung des Marktanteils ist die logische Folge.
Und Roberto Kretschmer, der Vertriebsleiter für Deutschland, ist fest davon überzeugt, dass der Erfolgsweg noch lange nicht zu Ende ist. Nicht nur wegen der jetzt gründlich überarbeiteten Ducato und Doblo Cargo einschließlich des neuen Pritschenwagens „Work up“ sowie der ebenfalls neuen bzw. überarbeiteten leistungsstärkeren, vor allem aber nochmals verbrauchsärmeren Triebwerke, sondern weil man bei Fiat Professional zukünftig einen noch professionelleren Service über seine knapp 750 Vertriebs- und Service-Standorte anbieten will.
Im Focus hat Roberto Kretschmer dabei erweiterte Dienstleistungen wie zum Beispiel eine 24-Stunden-Werkstattbereitschaft. Das ist zwar ein aufwendiges Geschäft und kann aus wirtschaftlichen Gründen auch nicht wirklich flächendeckend angeboten werden, ist aber vor allem bei Flotten-Geschäftsanbahnungen ein mehr als stichhaltiges Verkaufsargument. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)




























