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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 23. Oktober 2017

Vor rund 50 Jahren hatte Porsche erstmalig einen Elfer mit Namenszusatz T ins Programm genommen – eine abgespeckte Basisversion, die schon nach wenigen Jahren aus dem Angebot gestrichen wurde. Jetzt bieten die Zuffenhausener wieder eine T-Version an, die mit Gewichtseinsparungen vor allem mehr Fahrspaß bieten will.
 
Im Vergleich zum Standard-Carrera ist der T mit 1.425 Kilogramm rund 20 Kilogramm leichter. Eingespart wurde unter anderem bei den Fond- und Heckscheiben aus Leichtbauglas, dem Dämmmaterial und bei den Türen, die von innen über Textilschlaufen entriegelt werden. Außerdem wird der Carrera T standardmäßig ohne Navi-Infotainment-System und Rückbank ausgeliefert; beides bleibt aber optional bestellbar. Zum erweiterten Serienumfang des Carrera T gehören hingegen das PASM-Sportfahrwerk samt einer Tieferlegung um zwei Zentimeter sowie das Sport-Chrono-Paket. Optional können für den T Hinterachslenkung sowie Vollschalen-Sportsitze anstelle der elektrisch verstellbaren Sportsitze bestellt werden.
 
Wie beim normalen Carrera leistet auch der Dreiliter-Sechszylinder des T 272 KW/370 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment. Dank einer verkürzten Hinterachs-Übersetzung sowie einer mechanischen Quersperreschafft die Handschalt-Variante des Carrera T den Standardsprint allerdings in 4,5 statt 4,6 Sekunden. Mit dem PDK-Doppelkupplungsgetriebe sind es nur 4,2 Sekunden. Maximal ist für beide Antriebsvarianten eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h drin. Eine Allradversion ist für den T nicht im Angebot.
 
Dass Fahrspaß und nicht Verzicht im Fokus steht, demonstriert der mindestens 108.000 Euro teure T auch optisch. Zu den Besonderheiten gehören grau lackierte Außenspiegelgehäuse und 20-Zoll-Räder. Weitere Akzente setzen eine modifizierte Bugspoilerlippe sowie das mittige Doppelauspuffendrohr der serienmäßigen Sportauspuffanlage.

Porsche hat den Modellnamen T aus der Dachbodenkiste gekramt und eine entsprechende Modellvariante vom Elfer aufgelegt. Diese Version setzt allerdings etwas andere Akzente als das historische Vorbild.

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Fazit
Porsche hat den Modellnamen T aus der Dachbodenkiste gekramt und eine entsprechende Modellvariante vom Elfer aufgelegt. Diese Version setzt allerdings etwas andere Akzente als das historische Vorbild.

Quelle: Autoplenum, 2017-10-23

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