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Testbericht

Stefan Grundhoff, 5. Oktober 2017
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger - und kälter. Bis Frost und später Schnee Einzug halten, ist es nur noch eine Frage der Zeit. Wer ein paar wichtige Tipps beachtet, kommt gut, sicher und trotzdem flott durch den Winter.

Die Zahl wohl gemeinter Tipps und sinnfreier Ratschläge rund um das Autofahren während der kalten Jahreszeit sind ungezählt. Viele sind hilfreich, viele schlicht überholt oder eine Mähr. An einem führt jedoch kein Weg vorbei: ab Mitte Oktober oder im November sollte man sein Lieblingsauto saisonal besohlen lassen. Kein Gedanke, sich erst mit den Temperaturen oder gar flockigem Niederschlag auseinanderzusetzen. Wer die kalte Jahreszeit kommt, sollte man vorbereitet sein. Die Zeiten, in denen das eigene Fahrzeug in den düsteren Wintermonaten mit hässlich dünnen Winterreifen und schmucklosen Radkappen verziert wurden, sind lange vorbei. Sinnvollerweise hat man die Winterreifen im gleichen Format wie die Sommerräder - natürlich ebenfalls auf schicken Alufelgen. Wer den Look nicht ändern will, wählt das gleiche Felgendesign wie im Sommer. Wer im Winter abgesehen von der eigenen Kleidung etwas Abwechslung braucht, wählt ein anderes Design - im besten direkt vom Fahrzeughersteller, um alle Zweifel an billigen Nachrüstlösungen zu beseitigen.

Sind die Winterreifen erst einmal positioniert, ist das zweiwichtigste geschehen. Denn Augenmerk Nummer eins gilt der eigenen Aufmerksamkeit. Dunkle Straßen, nasse Fahrbahnen, eisige Passagen oder Laub auf dem Fahrweg sorgen dafür, dass sich das Auto in nahezu keinem Fahrzustand so verhält, wie noch ein paar Tage zuvor bei Temperaturen von 15 Grad Celsius oder mehr. Etwas mehr Augenmerk auf die Umgebung und den Verkehr schaden nicht; besonders nachts sollte man auf Landstraßen und außerhalb geschlossener Ortschaften besonders aufpassen. Dass der Fahrbahnbelag überfrieren könnte, sollte einem nicht erst das Thermometer im Auto sagen. Doch wer auf längeren Strecken unterwegs ist, sollte regelmäßig die Außentemperatur beachten, um aus Reif und Eis vorbereitet zu sein.

Ist es erst einmal eisig geworden oder ist die Fahrbahn sogar von Schnee und Eis überdeckt, sollten alle Alarmglocken läuten. Runter mit dem Tempo - egal ob in der Innenstadt, über Land oder auf der Autobahn. Der Anhaltweg vervielfacht sich bereits aus geringen Tempi ins gefühlt unendliche. Daran ändern auch Winterreifen nur wenig. Dabei sollte man jedoch auch nicht zu einem Verkehrshindernis werden, denn auch auf Eis und Schnee lässt sich es zügig fahren; nicht zuletzt Dank immer mehr Allradmodelle und zahlreicher Assistenzsysteme. Doch viele Fahrer vergessen, dass der Allradantrieb bei rutschiger Fahrt am Berg ein Segen ist, auf der Bremse jedoch keinerlei Bedeutung hat. Schneller fahren lässt es sich somit auch mit einem SUV, Geländewagen oder einem anderen Fahrzeug mit 4x4-Technik nicht.

Fast genauso wichtig wie das Thema Bremsen ist das Lenken. Die gleichen Lenkbewegungen wie auf trockener Fahrbahn bringen auf regennasser Fahrbahn oder gar im Schnee nur wenig. Lenken sollte der erfahrene Pilot daher behutsam, als ob man der Ehefrau das Kaffeetablett ans Bett bringt. Wer zu viel lenkt, kann den Richtungswunsch nicht über Reifen und Schnee auf die Fahrbahn übertragen. Dann geht es geradeaus und Bremsen auf rutschiger Fahrbahn ist noch schwieriger. Doch es geht nicht nur um das Fahren selbst. Auf längeren Strecken und gerade bei abendlichen Fahrten sollte man den Tank nicht immer komplett leerfahren. Wer doch einmal liegenbleibt, freut sich über die durchgängige Nutzung von Klimatisierung, Sitz- oder Lenkradheizung während man auf den Pannen- oder Räumdienst wartet. Netter Nebeneffekt: Radio und Soundsystem laufen weiter und der Mobiltelefon lässt sich laden. Zudem schaden ein paar Kilogramm mehr auf der Antriebsachse bei der Bergfahrt nicht. Dass ein Eiskratzer oder ein paar Handschuhe ins Auto gehören, sollte allen klar sein. Man ist doch Winterprofi - oder?
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Quelle: Autoplenum, 2017-10-05

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