F-CELL World Drive: Nach 70 Fahrtagen auf der 125-tägigen Reise endet die Tour im Juni

Testbericht
Von Stuttgart aus startet der F-CELL World Drive am 30. Januar 2011 zunächst Richtung Süden, über Paris, Barcelona und Madrid, bis in die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Dort verlassen die Automobile europäischen Boden und setzen per Flugzeug ihre Reise in den Osten der USA fort. Von Fort Lauderdale, Florida, aus führt die Route quer durch den nordamerikanischen Kontinent, am Golf von Mexiko entlang, westwärts bis nach Los Angeles, Kalifornien. Entlang der westlichen Küste der USA führt der F-CELL World Drive nach Norden und erreicht schließlich Vancouver, Kanada. Nach etwa einmonatiger Fahrt und mehr als 7.500 zurückgelegten Kilometern verlassen die Fahrzeuge Nordamerika, um im Osten Australiens ihre Tour fortzusetzen. Ausgehend von Sydney, fahren die B-Klasse F-CELL entlang der Südküste des fünften Kontinents mit Zwischenstopps in Melbourne und Adelaide mehr als 5.000 Kilometer bis nach Perth.
Der letzte Transfer zwischen Kontinenten auf der Weltreise führt den F-CELL World Drive schließlich auf den asiatischen Kontinent, nach Shanghai in China. Über die chinesische Hauptstadt Peking, durch die kasachischen Städte Almaty und Astana, bis nach Moskau durchqueren die Brennstoffzellenfahrzeuge den eurasischen Kontinent über eine Distanz von mehr als 10.000 Kilometern. Eine Strecke, die Mercedes-Benz bereits bestens bekannt ist. 2006 durchfuhren 33 Mercedes-Benz E-Klassen diese Regionen im Rahmen der „E-Class Experience“ schon einmal – in entgegen gesetzter Richtung von Paris nach Peking. Auf den letzten Etappen führt die Route durch den Norden Europas. Von St. Petersburg in Russland geht es über Finnland schließlich in die schwedische Hauptstadt Stockholm. Auch das norwegische Oslo ist Teil der Route, bevor es für den F-CELL World Drive über Dänemark wieder nach Deutschland geht, wo die Fahrt unter anderem in Hamburg Halt macht. Nach 70 Fahrtagen auf der 125-tägigen Reise endet die Fahrt schließlich Anfang Juni wieder in Stuttgart.
Während des F-CELL World Drive setzt Mercedes-Benz nicht nur auf die Demonstration der Fahrleistung seiner Fahrzeuge sondern nutzt die Tour gleichzeitig, um weltweit die Aufmerksamkeit für das Potenzial der Brennstoffzellentechnologie zu erhöhen. An mehr als 20 Tagen werden an verschiedenen Stationen auf der Route lokale Aktivitäten stattfinden, die Gelegenheit für einen intensiven Austausch zum Thema Elektromobilität bieten. Auch die Politik sowie Partner des Stuttgarter Automobilherstellers werden dabei in das Programm eingebunden. So werden die Teilnehmer der Tour unter anderem dem Mobilitätsprojekt car2go im texanischen Austin einen Besuch abstatten. Austin war die erste außereuropäische Station des innovativen Mobilitätskonzepts, das dort überaus erfolgreich läuft. Wenige Tage später in Vancouver (Kanada) statten die Teilnehmer der Automotive Fuel Cell Cooperation einen Besuch ab. Hier wurde zum Beispiel der Brennstoffzellen-Stack für die B-Klasse F-CELL entwickelt.
Das Unternehmen wurde 2007 mit Daimler als Mehrheitseigner (50,1 Prozent) gegründet. Weitere Partner sind die Ford Motor Company (30 Prozent) und Ballard Power Systems (19,9 Prozent). Zudem haben die Teilnehmer der Tour dort die Gelegenheit, den Abenteurer und Forscher Mike Horn und seine PANGAEA-Expedition, deren Hauptsponsor Mercedes-Benz ist, live zu erleben. Die PANGAEA-Expedition steuert seit Oktober 2008 alle Kontinente sowie den Nord und Südpol an. Expeditionsleiter Mike Horn gestaltet auf seiner Reise um den Globus gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt ökologische und soziale Projekte. Auf der „Auto Shanghai“ in China wird der F-CELL World Drive außerdem mehrere Tage auf der größten asiatischen Automobil-Messe präsent sein. (Auto-Reporter.NET/pha)





























