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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 10. Januar 2017

AMG baut die GT-Familie weiter aus. Zwischen GT S und GT R hat die Performance-Sparte von Mercedes noch leistungstechnisch Platz für GT C entdeckt. Und da die Marke AMG in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, wird der GT C im Sommer 2017 zunächst als exklusive Edition 50 starten. Kurze Zeit später folgt dann der GT C in der Standardversion.
 
Optisch hebt sich der Zweisitzer in einigen Details von seinen schwächeren Brüdern ab. So gibt es einen Kühlergrill mit 15 senkrechten Chromstreben wie beim Kundensport-Rennfahrzeug GT3. Die Frontschürze mit zusätzlichen Luftöffnungen betont die Breite des Fahrzeugs. Neu für die gesamte GT-Baureihe ist ein aktives Luftregelsystem namens Airpanel. Hier ermöglichen elektrisch verstellbare Lamellen im unteren Bereich der Frontschürze eine bedarfsgerechte Motorkühlung. Wird keine zusätzliche Kühlung benötigt, schließen die Lamellen und sorgen so für eine bessere Aerodynamik.
 
Mit der Einführung des GT C ordnet Mercedes-AMG die Leistungsstufen der GT-Baureihe neu. So steigt bei der Einstiegsvariante AMG GT die Leistung um 10 kW/14 PS auf 350 kW/476 PS, zudem legt das Drehmoment von 30 auf 630 Newtonmeter zu. Für den GT S geht es um 9 kW/12 PS auf 384 KW/522 PS rauf. Das Limit markiert weiterhin die R-Version mit 430 kW/585 PS. Dazwischen ordnet sich künftig der C mit 410 KW/557 PS ein. Mit dieser Leistung fährt die neue Variante dem R nur dankbar knapp hinterher: Der AMG GT C braucht für den Sprint 3,7 Sekunden (R 3,6 sec.), die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 317 km/h (R 318 km/h).
 
Auch in Hinblick auf das Handling hat Mercedes den GT C aufgerüstet. Serienmäßig gibt es ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial, welches bessere Traktion und höhere Kurvengeschwindigkeiten erlauben soll. Der Breitbau am Heck schafft zudem Platz für größere Räder und eine breitere Spur. Außerdem bietet der C ein Ride-Control-Sportfahrwerk in Kombination mit stufenloser, adaptiver Verstelldämpfung. Wer das Dynamic-Plus-Paket ordert, bekommt darüber hinaus noch eine mitlenkende Hinterachse. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden dabei die Hinterräder analog zur Vorderachse eingeschlagen, was für mehr Fahrstabilität und Traktion in Kurven sorgen soll.
 
In kleinen Details wurde die Außenoptik verfeinert, zudem gibt es innen Nappaleder-Bezüge, ein spezielles Performance-Lenkrad sowie silberne Sicherheitsgurte. Außerdem hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Designo-Außenlackierungen.
 
Über den Preis des GT C macht Mercedes noch keine Angaben. Derzeit kostet der AMG GT S rund 135.000 Euro, die R-Version liegt bei etwa 165.000 Euro. Die neue C-Variante dürfte sich preislich dazwischen einordnen.

Auf der Detroit Motor Show zeigt Mercedes erstmalig eine neue Performance-Variante des GT mit dem Namenszusatz C. Die ist nur wenig langsamer als der GT R

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Fazit
Auf der Detroit Motor Show zeigt Mercedes erstmalig eine neue Performance-Variante des GT mit dem Namenszusatz C. Die ist nur wenig langsamer als der GT R

Quelle: spot-press, 2017-01-10

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