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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 17. Juni 2021
SP-X/Frankfurt. Der für seine London Taxis bekannte Hersteller LEVC bietet ab sofort in Deutschland seinen elektrischen Lieferwagen VN5 an. Der auf einem Aluchassis aufsetzende, 5,23 Meter lange Van zeichnet sich durch einen bis zu 5.500 Liter großen Frachtraum sowie bis zu 830 Kilogramm Nutzlast aus. Dank einer Kooperation mit den Telematik-Experten Geotab bietet der VN5 zudem spezielle Software-Lösungen für Flottennutzer mit Funktionen zur Effizienzsteigerung.Der bis zu 2,2 Tonnen schwere VN5 wird von einem 110 kW/150 PS starken E-Motor an der Hinterachse angetrieben. Maximal sind 128 km/h möglich. Strom kommt aus einem 31 kWh großen Lithium-Akku, der laut WLTP-Messung 98 Kilometer Reichweite erlaubt. Im Stadtverkehr ermöglicht der Energievorrat 122 Kilometer emissionsfreies Fahren. Im Bug des Fahrzeugs steckt ein 1,5-Liter-Dreizylinderbenziner, der als Range Extender fungiert. Eine mechanische Verbindung zu den Rädern gibt es nicht. Im Fall einer leeren Batterie kann der Verbrenner Strom für fast 400 weitere Kilometer bereitstellen. Diese Lösung soll elektrisches Fahren ohne Reichweitenangst erlauben. Ein Aufladen der Batterie ist in weniger als 30 Minuten möglich. Ausstattungsabhängig lässt sich der Speicher mit 11 oder 22 kW Wechselstrom sowie mit 50 kW Gleichstrom befüllen. Als WLTP-Verbrauchwert geben die Briten 0,9 Liter Benziner auf 100 Kilometer sowie 11,9 kWh Strom an, zudem emittiert der VN5 21 Gramm CO2 pro Kilometer.LEVC ist eine Tochter des chinesischen Autokonzerns Geely, zu dem auch Volvo gehört. Entsprechend wurden viele Teile der Fahrerkabine im VN5 von Volvo-Modellen übernommen. Dazu gehören unter anderem ein digitales Kombiinstrument sowie ein großer Touchscreen im Hochformat für das Infotainmentsystem. Auch deshalb wird der VN5 als Lieferwagen der Premiumklasse positioniert. Die „Business“ genannte Basis bietet zum Bruttopreis von 64.498 Euro (netto 52.450 Euro) Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 9-Zoll-Touchscreen, schlüssellosen Motorstart, LED-Scheinwerfer, elektrische Außenspiegel, Tempomat und einen Kollisionsverhinderer. 68.365 Euro (54.200 Euro) kostet das mittlere Niveau City mit Frontscheibenheizung, Einparkhilfen vorne und hinten, ausgekleidetem Laderaum, Vorhangairbags, Verkehrszeichenerkennung und Spurwechselwarner. 68.365 Euro (57.450 Euro) verlangt LEVC für den VN5 in der Topversion Ultima, die zusätzlich Metallic-Lackierung, lackierte Schürzen, elektrisch verstellbare Sitze, Navigation, Rückfahrkamera sowie 22-kW-Wechselstrom-Ladetechnik beinhaltet.LEVC gewährt auf den VN5 eine 5-Jahres-Garantie bis 240.000 Kilometer Laufleistung. Acht Jahre beträgt die Garantieleistung für den Akku. Die Serviceintervalle werden mit 40.000 Kilometer angegeben. Für den VN5 können Kunden die Innovationsprämie in Höhe von 5.625 Euro (netto) beantragen.Elektrische Lieferwagen haben knappe Reichweiten. Nicht so der E-Van VN5, der dank spezieller Technik weiter als die Mitbewerber fährt. Günstig ist die Lösung allerdings nicht, und auch nicht nur elektrisch.
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Fazit
Elektrische Lieferwagen haben knappe Reichweiten. Nicht so der E-Van VN5, der dank spezieller Technik weiter als die Mitbewerber fährt. Günstig ist die Lösung allerdings nicht, und auch nicht nur elektrisch.

Quelle: Autoplenum, 2021-06-17

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