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Testbericht

Fabian Hoberg, 25. November 2010

Die Tuning-Branche hat nun auch die Elektrofahrzeuge entdeckt. Breit und laut war gestern - ab sofort gilt leise und sparsam. Mehrleistung bleibt allerdings das Thema. Der Mercedes-Tuner Lorinser hat sich jetzt den Smart vorgenommen und präsentiert auf eine recht innovative Weise eine Leistungssteigerung für den City-Flitzer. Mittels Nachrüst-Radnabenmotoren und zusätzlichen Batterien verspricht der Tuner ein Plus von 30 kW/41 PS. Das System namens Easybrid ließe sich nicht nur beim Smart, sondern bei vielen Fahrzeugen mit Trommelbremse, meist Kleinwagen mit wenig Leistung, an der Hinterachse einbauen, ganz gleich ob mit Diesel- oder Ottomotor. Die Lithium-Ionen-Akkus verschwinden in der Reserveradmulde oder unter dem Fahrzeug. Geladen werden die Batterien über die Bremsenergie oder an einer Haushaltssteckdose mit 230 Volt. Mit einer Füllung sollen rein elektrisch bis zu 50 Kilometer zurückgelegt werden können. Der neue Zubehör-Kit soll Mitte nächsten Jahres auf den Markt kommen und auch für Modelle wie VW Polo, Renault Twingo oder Fiat 500 passen.

An die Bremsankerplatten werden elektrische Spulen gekoppelt, die per Stromzufuhr einen Magneten elektrisieren und den darauf angebrachten Rotor zum Drehen bringen. Damit kommt die elektrische Leistung ohne Getriebe und Reibungsverluste ans Hinterrad. Somit werden auch Fahrzeuge mit Vorderradantrieb zu Allradern. Die Kraft wird mittels eines Steuergerätes zur Leistung des Verbrennungsmotors aufgeschaltet. Dadurch sollen die Beschleunigungs- und Durchzugswerte verbessert werden. Außerdem lassen sich die Fahrzeuge auch rein elektrisch bewegen. Mittels eines Wählhebels kann der Fahrer zwischen den beiden Betriebsarten wählen.

Einen festen Preis nennt Lorinser noch nicht. Vielmehr denkt der Tuner über ein Mietpaket mit Energielieferanten nach, denen die Batterien gehören. Der Autobesitzer würde sich dann über eine festgelegte Vertragslaufzeit an das Unternehmen binden und die ansonsten teuren Akkus über höhere Stromkosten abzahlen - ähnlich dem Modell der subventionierten Handys über Mobilfunkunternehmen. Die Kosten für die Umrüstung schätzt das Unternehmen dann auf rund 5.000 Euro. Ein Preis, der sich bei kleineren Modellen nur bei Neuwagen rentiert - der preiswerteste Smart Fortwo beginnt bei 9.990 Euro.

Veredler Lorinser rüstet den Smart auf. Allerdings nicht mit konventionellem Tuning, sondern mit innovativer Spritspar-Technologie.

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Fazit
Veredler Lorinser rüstet den Smart auf. Allerdings nicht mit konventionellem Tuning, sondern mit innovativer Spritspar-Technologie.

Quelle: Autoplenum, 2010-11-25

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