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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 30. April 2014

Wer einen Sportwagen in der Liga von Porsche 911, Audi R8 oder Mercedes SLS will, muss einen Benziner nehmen. Diesel-Fans gehen in der oberen Leistungsliga bislang leer aus. Doch nun gibt es eine Alternative zum Otto-Sportler: den britischen Trident Iceni mit seinem mindestens 294 kW/400 PS starken V8-Selbstzünder.

Der Hersteller gibt für den Zweisitzer eine Höchstgeschwindigkeit von über 305 km/h an – das wäre ein neuer Rekord. Bislang gilt das AC Schnitzer 3.5d Coupé mit 288,7 km/h als schnellstes Dieselauto der Welt. Auch die Beschleunigung des Fahrzeugs mit dem unter der langen Fronthaube montierten 6,6-Liter-V8-Turbodiesel mit einem maximalen Drehmoment von 949 Nm lässt sich sehen: Tempo 100 soll aus dem Stand nach rund 3,7 Sekunden erreicht sein. Für die Kraftübertragung sorgt eine Sechsgangautomatik.

Neben der Basisversion gibt es verschiedene Aufrüstungen auf bis zu 492 kW/669 PS und 1.424 Newtonmeter. Zu den Fahrleistungen der Top-Version äußert sich der Hersteller nicht. Auch die Verbrauchswerte der unterschiedlichen Modelle werden nicht genannt. Britische Medien berichten von Werten um die vier Liter für 100 Kilometer. Grund für den fantastisch gering anmutenden Spritdurst soll das extrem niedrige Drehzahlniveau des großvolumigen Motors sein. Bei 110 km/h beispielsweise läuft der Motor laut dem Magazin „Autocar“ lediglich bei 980 Touren pro Minute, eigentlich eine Leerlaufdrehzahl.

Kosten soll der ab sofort bestellbare Trident Iceni umgerechnet mindestens 116.000 Euro. Der Preis gilt für das bereits vorgestellte Targa-Cabrio sowie das Fastback-Coupé. Als dritte Variante ist ein Shooting-Brake-Kombi geplant.

Dass Diesel-Autos per se unsportlich sind, dürfte mittlerweile als überholt gelten. Ein lupenreiner Sportwagen mit einem Selbstzünder als einziger Antriebsoption ist aber trotzdem eine absolute Seltenheit.

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Fazit
Dass Diesel-Autos per se unsportlich sind, dürfte mittlerweile als überholt gelten. Ein lupenreiner Sportwagen mit einem Selbstzünder als einziger Antriebsoption ist aber trotzdem eine absolute Seltenheit.

Quelle: Autoplenum, 2014-04-30

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