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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 15. Oktober 2018
SP-X/Köln. Die Lust am Do-it-yourself-Trend findet beim Auto oft seine frühen Grenzen. Die Technik ist meist doch etwas komplexer und eine Hebebühne auch nicht immer verfügbar. Aber wer sein Auto ohne Werkstattbesuch durch die nächste HU bringen will, sollte dieses zuvor mit einfachen Tests auf seine Verkehrstauglichkeit hin prüfen. Wer entsprechend vorbereitet in die HU geht, kann sich möglicherweise lästige Nachprüfungstermine sparen, wie der Verkehrsclub ACE rät. Recht häufig monieren die Prüfer von KÜS, GTÜ, Dekra oder TÜV Defekte an der Lichtanlage. Deshalb gilt es, die Scheinwerfer, Rück- und Bremsleuchten sowie die Blinker auf ihr korrektes Funktionieren zu checken. Oftmals weisen bereits Warnleuchten im Cockpit auf Defekte in der Lichtanlage hin. Für die Sicht sind nicht nur die Scheinwerfer wichtig, sondern auch gut funktionierende Wischblätter und ausreichend viel Wischwasser. Auch hier stellt sich die Frage, ob die Gummis intakt sind und sich genügend Reinigungsmittel an Bord befindet. Grundsätzlich empfiehlt es sich zudem, den Wagen vor dem Prüftermin in der Waschstraße zu reinigen, denn dann lassen sich außerdem noch mögliche Steinschläge in der Windschutzscheibe besser entdecken. Ein Killerkriterium sind abgefahrene Reifen. Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 Millimeter Profiltiefe, die in jedem Fall vorhanden sein sollten. Idealerweise weisen die Reifen sogar ein mindestens doppelt so tiefes Profil auf. Sollten sich beim Profilcheck einseitig abgefahrene Reifen zeigen, wird das ebenfalls die Chancen auf einen Nachprüftermin erhöhen. Verbandskasten und Warndreieck gehören zur Pflichtausstattung jedes Pkw. Ihr Vorhandensein ist auch Bestandteil der HU. Ist ein Verbandskasten unvollständig oder bei diesem das Verfallsdatum überschritten, kann der Prüfer eine neue Plakette verweigern. Schließlich sollte an einem Auto auch die Hupe korrekt arbeiten. Deshalb empfiehlt sich hier ebenfalls ein kleiner Selbstcheck, der einen nervigen Zweitermin bei KÜS und Co. erspart.Oftmals sind es Kleinigkeiten, weshalb eine neue TÜV-Plakette verweigert wird. Mit nur wenigen Vorabtests lassen sich einige klassische Fehlerquellen ausschließen.
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Fazit
Oftmals sind es Kleinigkeiten, weshalb eine neue TÜV-Plakette verweigert wird. Mit nur wenigen Vorabtests lassen sich einige klassische Fehlerquellen ausschließen.

Quelle: Autoplenum, 2018-10-15

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