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Testbericht

Wolfgang Gomoll, 22. Oktober 2014
Pannen gehören zum Autoleben. Das sind die zehn häufigsten:

Jeder kennt das Szenario, aber keiner will es erleben. Man hat es brutal eilig, der nächste Termin steht kurz bevor und eigentlich ist man viel zu spät dran. Genau, wenn man es am wenigsten braucht, mutiert das Armaturenbrett zu einem Christbaum. Über all blinken Kontrollleuchten, meistens untermalt von einem unangenehmen Signalton.

Der Grund für die Lichtorgel sind fast immer irgendwelche Defekte am Fahrzeug. Das Forschungsinstitut Forsa hat nun eine Umfrage gestartet und festgestellt, dass jeder Zweite (51 Prozent) schon mal mit einer Panne liegen geblieben ist. Hier ist die Negativ-Hitliste des Pannenteufels, die das Forsa-Institut in Zusammenarbeit mit CosmosDirekt erstellt hat.

10. Kaputte Kabel: Vier von hundert Autofahren verhalf dieser Defekt schon einmal zu einer Zwangspause. Bei Autos, die im Freien geparkt sind, knabbern Marder oft die Leitungen an und verursachen so jährlich Schäden in Millionenhöhe. 9. Leerer Kühlwasserbehälter: Mit dieser Panne ist nicht zu spaßen. Wie der Name schon sagt, sorgt, das Kühlwasser dafür, dass der Motor nicht zu heiß wird. Passiert das, sind oft unangenehme Pannen bis hin zum kapitalen Motorschaden die Folge. Deswegen bei jedem Tanken einen Blick auf den Kühlwasserbehälter werfen und vor der kalten Jahreszeit Frostschutzmittel einfüllen. Verliert das Auto Wasser, sind oft poröse und undichte Schläuche die Ursache. Qualmt der Auspuff auch nach längerer Fahr weiß, gelangt Wasser in den Motor. Dann könnte die Zylinderkopfdichtung hinüber sein.

8. Leerer Tank: Auch die nächste Panne auf der unrühmlichen Liste läuft unter dem Titel: "selbstverschuldet". Wer mit leeren Tank auf der Autobahn liegenbleibt, riskiert ein Busgeld in Höhe von 30 Euro. Ungemütlich wird die Sache, wenn es sich um ein Diesel-Fahrzeug handelt: Dann muss das Auto zum Entlüften in die Werkstatt, weil der die Einspritzpumpe ohne Schmierung läuft. 7. Defekte Elektronik: Heutzutage mutieren Autos zunehmend zu rollenden Computern. Wie bei jedem Smartphone oder PC kann auch diese Elektronik mal streiken. Fünf Prozent der Befragten mussten aus diesem Grund bereits ihr Auto abstellen.

6. Probleme mit dem Keilriemen: Dieses schwarze Band führt ein Schattendasein, ist aber ziemlich wichtig. Denn der Keilriemen überträgt die Kraft vom Motor auf die Nebenaggregate wie Lichtmaschine, Hydraulikpumpe,Servolenkung oder den Klimaanlagenkompressor: 5. Defekte Zündanlage: Langes orgeln beim Anlassen oder Ruckeln beim Fahren könnten Anzeichen dafür sein, dass mit der Zündanlage etwas nicht in Ordnung ist. Deswegen sollten auch die Zündkerzen immer wieder kontrolliert werden.

4. Defekte Lichtmaschine: Moderne Autos brauchen Strom. Dafür ist die Lichtmaschine zuständig. Sie versorgt das Auto mit Strom und lädt die Batterie nach. Deswegen ist ein Defekt nicht immer sofort ersichtlich. Sieben Prozent sind wegen einer Panne an dem "Generator" schon mal liegen geblieben. 3. Leere Batterie: Eine leere Batterie kann mit einer defekten Lichtmaschine zusammenhängen. Oder aber der Akku segnet das Zeitliche. Vor allem im Winter, wenn die elektrischen Verbraucher, wie die Heizung, permanent laufen, zwingt die Kälte altersschwache Batterien oft in die Knie.

2. Motorschaden: Das ist der Super-Gau. Quilt aus dem Motorraum weißer Rauch, heißt es sofort rechts ran und beten, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Auch zu wenig Motoröl killt auf Dauer auch die robusteste Maschine. Immerhin 23 Prozent mussten dieses Unheil schon erleiden.

1. Reifen-Schaden: Und die Nummer eins im der Pannenliste ist: der gute alte Reifenschaden. Fast jeder vierte Autofahrer hatte schon mal einen platten Pneu zu beklagen. Passiert das Malheur während der Fahrt, heißt es, Ruhe zu bewahren und keine hastigen Lenkbewegungen zu machen. Manche Platten kündigen sich schleichend an. Auch zu wenig Luftdruck kann den Reifen beschädigen. Deswegen gilt: Bei jedem Tanken den Luftdruck kurz prüfen.
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Quelle: Autoplenum, 2014-10-22

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