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Testbericht

28. Oktober 2012

Der Range Rover gilt als Vorreiter aller heutigen SUV, aber seit etwas mehr als 40 Jahren auch als Maß aller Dinge im Segment der Luxus-Geländegänger. Im Januar kommt nun zu Preisen ab rund 90.000 Euro die erst vierte Generation des Briten auf den Markt.

Fast fünf Meter lang wurde der neue Range Rover zwei Zentimeter flacher als das bisherige Modell und mit einem cW-Wert von jetzt zwischen 0,34 und 0,36 so aerodynamisch wie noch nie. Der breite Kühlergrill, die markanten Scheinwerfer und die stark geneigte A-Säule stehen dem Luxusliner gut, die seitlichen Lufteinlässe sitzen nun nicht mehr in den Kotflügeln, sondern in beiden Vordertüren.

Der Innenraum bietet all das, was von einem noblen Briten dieser Preisklasse erwartet. Wohin man blickt finden sich feines Leder, hochwertige Hölzer oder Metalleinlagen in entsprechender Verarbeitung sowie formschön gestaltete Hebel am ebenfalls völlig neu gestalteten Lenkrad. Die Passagiere der zweiten Reihe können sich über gleich elf Zentimeter mehr Beinfreiheit freuen.

Die drastische Reduzierung an Schaltern und Knöpfen um beinahe 50 Prozent erleichtert die Orientierung  und Handhabung des Ranger Rover. Wichtiger aber ist eine konstruktive Maßnahme der Techniker. Im Vergleich zur dritten Generation speckte der Neue um gleich 420 Kilogramm. Möglich wurde dies unter anderem durch die im Segment erste Aluminium-Karosseriestruktur, die alleine eine Gewichtsreduzierung von 180 Kilogramm brachte.

Ein „Schwergewicht“ ist der Range Rover aber noch immer in Sachen Anhängelast (3.500 Kilogramm) und Geländetauglichkeit. Die Wattiefe wurde auf 90 Zentimeter erhöht, die Bodenfreiheit auf 30 Zentimeter. Das Fahrzeug verfügt serienmäßig über Luftfederung und die zweite Generation des „Terrain Reponse“-Systems. Dieses bietet jetzt einen „Auto“-Modus, der selbstständig  eines der fünf Fahr-Programme „Normal“,  „Gras/Schotter/Schnee“, „Schlamm“, „Sand“ und „Felsen“ auswählt, den Fahrer bei Bedarf zum Einlegen der Geländeuntersetzung auffordert oder das Hochfahren der Karosserie per Luftfederung anmahnt.

Erstmals wird neben den beiden Achtzylindern (4,4-l-V8-Diesel mit jetzt 339 statt 313 PS und 5,0-l-V8-Kompressorbenziner mit 375 kW/510 PS) auch ein V6 angeboten. Der 3,0-l-Diesel stellt 190 kW/258 PS und 600 Nm zur Verfügung, begnügt sich mit 7,5 l/100 km  (196 g CO2/km) und dürfte das neue Volumenmodell der Baureihe werden.

Seit vier Jahrzehnten gibt es Modelle der Marke Range Rover. Seitdem hat sich das Design einmal geändert, die Technik wurde häufiger verfeinert. Die jetzt vorgestellte vierte Generation offenbart ihre Vorzüge vor allem unter dem Blech, glänzt aber auch mit neuer Optik.

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Fazit
Seit vier Jahrzehnten gibt es Modelle der Marke Range Rover. Seitdem hat sich das Design einmal geändert, die Technik wurde häufiger verfeinert. Die jetzt vorgestellte vierte Generation offenbart ihre Vorzüge vor allem unter dem Blech, glänzt aber auch mit neuer Optik.

Quelle: Autoplenum, 2012-10-28

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