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Testbericht

Fabian Hoberg, 9. März 2012

Die dritte Generation des Porsche Boxster wird leichter, sparsamer  und stärker. Der Mittelmotorsportler, der auf dem Genfer Autosalon (noch bis zum 18. März) Premiere feiert, steht ab 14. April für mindestens 48.291 Euro beim Händler. Der stärkere Boxster S kostet ab 59.120 Euro. Damit steigt der Basispreis des Mittelmotor-Roadsters um 1.309 Euro.

Der Stuttgarter Sportwagen wurde komplett neu gestaltet. Herausgekommen ist eine Leichtbaukarosserie mit niedrigerem Gewicht, trotz längerem Radstand und breiterer Spur. Die Überhänge vorne und hinten sind deutlich kürzer geraten, die Frontscheibe ist nach vorne gerückt. Dadurch wurde der Innenraum größer und luftiger. Neu sind auch die breite und ansteigende Mittelkonsole sowie das Verdeck, das jetzt ohne Kastendeckel auskommt.

Ein geändertes Fahrwerk und größere Räder sollen die Dynamik verbessern und gleichzeitig den Abrollkomfort erhöhen. Hinzu kommt eine elektromechanische Servolenkung, die eine präzisere Fahrweise erlauben soll.

Stärker und sparsamer zeigen sich die Sechszylinder-Boxermotoren mit Direkteinspritzung, Rekuperation und Start-Stopp-System. Trotz des um 0,2 Liter auf nun 2,7 Liter reduzierten Hubraums steigt die Leistung um zehn PS auf 195 kW/265 PS. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 ist in 5,7 Sekunden erledigt. Der Verbrauch sinkt beim Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK um 1,4 auf 7,7 Liter pro 100 Kilometer. Serienmäßig wird der Boxster jedoch mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgeliefert.

Deutlich kräftiger ist der Boxster S mit dem 3,4-Liter-Sechszylinder, der um fünf PS stärker wurde und künftig 232 kW/315 PS leistet. Sein Durchschnittsverbrauch liegt bei 8,0 Litern auf 100 Kilometern, statt 9,4 Liter wie beim Vorgänger. Den Standardsprint erledigt der S in 5,0 Sekunden, zwei Zehntelsekunden schneller als vorher.

(An die Redaktionen: Einen ausführlichen Fahrbericht sowie eine Kurzfassung übersenden wir Ihnen am Sonntag, den 11. März 2012.)

In der dritten Generation nähert sich der Boxster dem Ideal eines Sportwagens: klein, leicht, stark und wendig. Zudem bringt er mehr Leistung, bei verringerten Durchschnittsverbräuchen.

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Fazit
In der dritten Generation nähert sich der Boxster dem Ideal eines Sportwagens: klein, leicht, stark und wendig. Zudem bringt er mehr Leistung, bei verringerten Durchschnittsverbräuchen.

Quelle: Autoplenum, 2012-03-09

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