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Testbericht

Stefan Grundhoff, 29. Oktober 2018
Die Sonnenjahreszeit 2018 schien seit April kein Ende zu kennen; doch jetzt ist der Herbst langsam da - kalt und nass wie man ihn kennt. Der Winter lässt nicht lange auf sich warten und viele suchen zur kalten Jahreszeit einen fahrbaren Untersatz. Hier einige Tipps.

Die einen sind im Alltag mit einem schicken Cabriolet unterwegs, andere mit einem coolen Youngtimer und wieder andere genießen jede freie Minuten auf dem Sattel des eigenen Motorrads. Im Winter sind diese Möglichkeiten der Fortbewegung jedoch alles andere als ideal und nicht jeder will bei kühlem und nassem Winterwetter auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Der Gebrauchtwagenmarkt ist prall gefüllt und so drängt sich der Kauf eines Winterautos in verschiedenen Preisregionen geradezu auf. Für unter 5.000 Euro gibt es bereits einen soliden Untersatz und wer will, kann auch 10.000 oder 15.000 Euro ausgeben, um warm, sicher und komfortabel als Ziel seiner alltäglichen Träume zu kommen.

Im Winter sind Kombis, Crossover und Geländewagen bekanntlich besonders beliebt. Das liegt nicht nur an ihrem variablen Platzangebot für dicke Winterjacken, Skier, Weihnachtsbaum oder Geschenke, sondern auch an einem Allradantrieb, der das Fahren bei rutschiger Fahrbahn besonders sicher macht. In Verbindung mit Winterreifen steht dem wochenendlichen Ausflug in die verschneiten Berge nichts mehr im Wege und auch bei der Fahrt zu Advents- und Weihnachtsfeiern bei Freunden, der Familie oder dem Verein muss nichts wichtiges zu Hause bleiben.

Wer mit einem schmalen Geldbeutel auf der Suche nach einem geeigneten Winterauto ist, muss ein paar Jahre in die Vergangenheit blättern. Solide Modelle wie ein Audi A4 Avant 2.0 TFSI Quattro (aus 2008, 211 PS, 150 tkm) oder ein BMW 525ix Touring (2005, 218 PS, 180 tkm) sind bereits für rund 5.000 Euro zu bekommen. Wer ein reines Winterauto sucht, sollte Ausstattungsdetails wie Xenonlicht, Sitzheizung, Klimaautomatik und Winterreifen als fest gesetzt ansehen. Ein frischer TÜV und eine entsprechend neuee Inspektion sind ebenfalls sinnvoll, wenn man nicht nach dem Kauf direkt weiter investieren will. Wie wäre es mit einem Geländewagen wie dem Jeep Grand Cherokee 4.7 Overland (aus 2002, 258 PS, 130 tkm)? Dann gibt es neben allem Komfort auch im harten Geländeeinsatz kein Halten mehr.

Mit einem Budget von bis zu 10.000 Euro wird das Spektrum noch größer. Entsprechende Kombis mit Luxusausstattung, viel Platz im Innern und Allradantrieb werden mit dem Einsatz von mehr Geld entsprechend jünger, die Laufleistung geringer und der Pflegezustand besser. Viel mehr als ein Geheimtipp ist dabei seit Jahren die Mercedes R-Klasse. Der Großraumvan ist zwar keine Schönheit, bietet im Innern aber Platz ohne Ende, jede Menge Reisekomfort und die gute Daimler-Qualität. Der Mercedes R 350 mit seinem V6-Motor, Siebengang-Automatik und Allradantrieb (2006, 272 PS, 120 tkm) ist der ideale Wagen für den familiären Weihnachtsmann, der unter 10.000 Euro ausgeben will. Wenn die Betriebskosten niedriger und das Baujahr jünger sein soll, könnte ein Subaru Impreza XV 2.0 Diesel (2012, 150 PS, 65 tkm) die rechte Wahl sein. Er ist kompakt, modern und kommt mit seinem Allradantrieb auch zur nächsten Skihütte - unter 10.000 Euro.

Spätestens wer bis zu 15.000 Euro für sein Winterauto ausgibt, kommt ins Grübeln, ob er den Wagen im kommenden Frühjahr wieder verkauft, einfach weiterfährt oder zumindest bis zum nächsten Winter einmottet. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Porsche Cayenne (2007, 290 PS, 140 tkm) mit entsprechender Ausstattung, Luftfederung, Standheizung und beträchtlichen Unterhaltskosten. Sorgt nicht nur am Skiort für einen großen Auftritt und ist für unter 15.000 Euro allemal eine gute Wahl. Wer es rustikaler will und auf lange Strecken verzichtet, könnte sich in einen Land Rover Defender 110 Td5 (2000, 122 PS, 118 tkm) vergucken und darauf hoffen, dass der Wert in eine paar Monaten noch gestiegen ist. Dann hätte sich das Winterauto nicht nur zu einem fahrbaren Untersatz, sondern auch zu einer mobilen Wertanlage entwickelt. Das dürfte bei einem BMW X1 xDrive 20i (2011, 184 PS, 90 tkm) schwer werden, doch zumindest bietet auch er Allrad, eine gute Serien- / Sicherheitsausstattung und man muss nicht befürchten, von etwaigen Fahrverboten betroffen zu sein. Der Winter kann in jedem Fall kommen.
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Quelle: Autoplenum, 2018-10-29

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