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Testbericht

Günter Weigel/SP-X, 13. März 2011

Eine Überraschung ist das Coupé der 6er Reihe von BMW nicht. Schon im vergangenen Herbst feierte die Studie des 2+2-Sitzers ihre Premiere auf dem Pariser Salon. Im Winter folgte das Debüt des Cabrios. Jetzt stellen die Münchner die Serienversion des großen BMW-Coupés vor. Gegenüber dem Vorgänger legt das Coupé um 7,5 Zentimeter bei Radstand (2,85 m) und Länge (4,89 m) zu. Für den muskulöseren Auftritt auf der Straße dürften die zusätzlich 3,9 Zentimeter in der Breite eine wesentliche Rolle spielen. Zudem ist das neue Coupé einen halben Zentimeter niedriger als das bisherige.
Unter dem Blech findet sich die aus dem Cabrio und der 5er-Baureihe bekannte Technik. Zum Antrieb stehen vorerst zwei Motoren zur Wahl: Im 650i sorgt der bekannte 4,4-Liter-V8 mit Turboaufladung und 300 kW/407 PS für Fahrleistungen, die vor wenigen Jahren noch den Supersportlern vorbehalten waren. Der Standardsprint wird in 4,9 Sekunden absolviert, das maximale Drehmoment von 600 Newtonmetern liegt bereits ab 1.750 Touren an und bleibt auf diesem Niveau bis 4.500 U/min. Damit dürfte in jeder Alltagslage Kraft im Überfluss vorhanden sein. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h limitiert.
Das gilt auch für den kleineren der beiden Motoren. Im 640i sorgt ein Dreiliter-Reihensechszylinder mit Turbolader für den Vortrieb. Auch seine 235 kW/320 PS garantieren in Tateinheit mit 450 Nm ab 1.300 U/min Fahrleistungen, die dem oberen Sportwagensegment angemessen sind. Die 100-km/h-Marke wird nach 5,4 Sekunden genommen. Für Freunde eines ökologischen Fahrstils empfiehlt sich der Sechszylinder. Mit einem Normverbrauch von 7,7 Litern (CO2: 179 g/km) ist er fast drei Liter sparsamer als der V8 (10,4 l), wobei auch der, gemessen an den dynamischen Möglichkeiten, als ausgesprochen genügsam gelten darf.
Mitverantwortlich für die Betonung der Effizienz bei der Bereitstellung der Dynamik ist das serienmäßige Achtgang-Automatikgetriebe. Im Sechszylinder hilft zudem eine Start-Stopp-Funktion beim Spritsparen.
Für das gute Gewissen auf langen Reisen haben die Techniker somit gesorgt, für Komfort und Sicherheit haben sie das Coupé zudem mit vielen Dingen ausstaffiert, die man zumindest bei Sportwagen bislang kaum finden konnte. So bietet BMW, meist optional,  für den 6er eine ganze Armada an elektronischen Assistenten an. Sie reicht von von der Nachtsicht mit Personenerkennung über eine Rückfahrkamera und das sogenannte Surround View bis zur Speedlimit-Erkennung sowie der nächsten Generation des Head-up-Displays, das nun alle Farben des Spektrums auf die Frontscheibe projizieren kann. Zudem gibt es adaptives LED-Licht, das sich bei Kurvenfahrten automatisch den Erfordernissen von Tempo und Linienführung anpasst.
Käufer des 6er-Coupés können sich zwischen drei Sitztypen entscheiden. Schon der Standardsitz ist vollelektrisch verstellbar. Wer will kann es sportlicher oder noch bequemer haben. In allen Sitzen ist der Gurt integriert.
Optisch ist der Innenraum vom Cabrio bekannt. Die Langstrecken-Reisetauglichkeit des großen Coupés wird durch ein Detail unterstrichen, das bei sportlichen Fahrzeugen wie diesem gerne vernachlässigt wird, im Alltag aber nicht unwichtig ist. Der Kofferraum fasst 460 Liter und ist damit auch für Genussreisen geeignet, die länger als ein Wochenende dauern.
Die Preise für das Coupé stehen noch nicht fest. Das Cabrio startet bei 83.300 Euro. Bislang war das Coupé rund 8.000 Euro günstiger als die offene Version. Entsprechend dürfte der Einstiegspreis um 75.000 Euro liegen.

Wenige Wochen nach dem Cabrio präsentiert BMW nun die Coupé-Variante des neuen 6ers. Sie zeichnet sich durch viel Komfort aus. Schnell ist der 2+2-Sitzer aber auch.

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Fazit
Wenige Wochen nach dem Cabrio präsentiert BMW nun die Coupé-Variante des neuen 6ers. Sie zeichnet sich durch viel Komfort aus. Schnell ist der 2+2-Sitzer aber auch.

Quelle: Autoplenum, 2011-03-13

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