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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 25. Januar 2012

Gegen ihn wirken Smart Fortwo und Toyota iQ wie Riesen: Der britische Peel P50 galt schon bei seinem Debüt 1962 als kleinstes Auto der Welt. Rund 50 Jahre später kommt die dreirädrige Insel-Isetta mit dem praktischen Tragegriff zurück.

Knapp 1,37 Meter von der vorderen bis zur hinteren Stoßstange misst der einsitzige Peel P50 und ist damit mehr als einen Meter kürzer als ein Smart Fortwo. Das macht in Verbindung mit einer Breite von nur gut einem Meter auch die kleinste Parklücke nutzbar. Rangierkünste sind dabei nicht gefragt, verfügt der P50 doch über eine einzigartige manuelle Einparkhilfe: einen Tragegriff am Heck. Zu Not kann man den nur 60 Kilogramm schweren Stadtfloh so sogar einfach mit ins Büro oder nach Hause nehmen. Die Kehrseite ist natürlich ein eingeschränktes Platzangebot im Innenraum. Gerade einmal der Fahrer und eine mittelgroße Aktentasche haben auf 1,27 Metern Radstand Platz.

Sogar in den 60er-Jahren, als das skurrile Mobil erstmals auf den Markt kam, war der Winzling den Briten zu klein. Lediglich 50 Einheiten wurden in drei Jahren gebaut – trotzdem wurde der P50 zur allseits geliebten Legende. Heute werden die Autos von Sammlern für Preise über 100.000 Pfund gehandelt. Zwei britische Unternehmen haben sich daher nun die Markenrechte gesichert und den kleinen Peel neu aufgelegt.

Die Fiberglas-Karosserie und das Design bleiben auch im neuen Jahrtausend unverändert. Beim Antrieb wurde jedoch kräftig modernisiert. Wo früher ein einzylindriger Zweitaktmotor arbeitete, kommt nun ein Viertakter zum Einsatz. Attraktivere Wahl dürfte jedoch der alternativ angebotene Elektromotor mit 3 kW/4 PS sein, der das Leichtgewicht auf elektronisch begrenzte 50 km/h beschleunigen. Eine Akkuladung soll bis zu 80 Kilometer Fahrt erlauben.

Wer den Ur-Kleinstwagen kaufen will, muss sich allerdings beeilen. Lediglich 50 Exemplare sollen gebaut werden. Die Preise starten bei 8.370 Euro ohne Steuern.

Halb so lang wie ein Smart und kaum schwerer als ein Erwachsener: Der Peel P50 ist ein Kleinstwagen, der seinen Namen verdient. Nun wird das britische Kult-Auto aus den 60er-Jahren neu aufgelegt – mit unveränderter Karosserie, aber topmodernem Motor.

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Fazit
Halb so lang wie ein Smart und kaum schwerer als ein Erwachsener: Der Peel P50 ist ein Kleinstwagen, der seinen Namen verdient. Nun wird das britische Kult-Auto aus den 60er-Jahren neu aufgelegt – mit unveränderter Karosserie, aber topmodernem Motor.

Quelle: Autoplenum, 2012-01-25

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