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Testbericht

Walther Wuttke/SP-X, 2. Oktober 2013

Mit jungen frischen Design, einem neu entwickelten Zweiliter-Diesel und attraktiven Preisen von rund 20.000 Euro aufwärts rollt der überarbeitete Ssangyong Korando in das rasant wachsende Segment der kompakten Crossover. Seit dem Jahr 2010 im Programm, hat sich der kompakte SUV zur Stütze im Modellprogramm der Koreaner entwickelt.

Der 4,41 Meter lange elegante Viertürer im SUV-Look kommt gegen Ende des Jahres mit einer manierlichen Ausstattung zu den 111 deutschen Händlern. Die beiden höheren Ausstattungslinien Quartz und Sapphire kommen mit so angenehmen Dingen wie beheizbarem Lenkrad, Tempomat und Lederinterieur zu den Kunden. Die Preisliste ist noch nicht definiert, doch werden die Koreaner vermutlich Tarife zwischen 20.000 und 30.000 Euro aufrufen. Dafür gibt es einen 2,0-Liter Benziner mit 110 kW/149 PS oder einen gleichstarken und großen Diesel. Von letzterem gibt es auch eine Version mit 129 kW/175 PS. Am günstigsten fährt der Diesel mit 5,8 Litern (CO2 147 g/km). Der Zweiliter-Diesel wurde neu entwickelt und mit einem Sechsganggetriebe kombiniert. Dank der gelungenen Abstimmung lässt sich der Korando schaltfaul fahren, sodass man auf das für 1500 Euro lieferbare Automatikgetriebe verzichten kann.

Der Korando besitzt nach seiner aktuellen Überarbeitung eine dezent und elegant gezeichnete Karosserie, die sich im Gegensatz zu Ssangyongs Design-Experimenten der vergangenen Jahre unauffällig in das Straßenbild einfügt. Unauffällig ist der kompakte Koreaner auch im Fahrbetrieb. Dank einer offensichtlich sehr guten Dämmung und überarbeiteten Motorhalterung genießen Fahrer und Insassen angenehme Ruhe im großzügig dimensionierten Innenraum, in dem vier Personen gut untergebracht sind. Für den Chauffeur sind alle Instrumente da, wo man sie vermutet und dank des komfortabel abgestimmten Fahrwerks verlieren auch die Infrastruktur-Defizite ihren Schrecken. Der Ssangyong ist zwar komfortabel abgestimmt, ohne dabei zu einer Sänfte zu mutieren. Allerdings könnten die Sitze (Leder in der Ausstattung Sapphire) bei schnell gefahrenen Kurven etwas mehr Seitenhalt vermitteln. Den Allradantrieb steuert eine Elektronik, die bei Bedarf die hinteren Räder hinzuschaltet.

Seit knapp drei Jahren ist Ssangyong wieder auf dem deutschen und europäischen Markt vertreten und wird damit seinem Ruf als Bumerang-Marke gerecht. Zum vierten Mal wagen die Koreaner einen Neuanfang, und dabei spielt der Korando eine wichtige Rolle.

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Fazit
Seit knapp drei Jahren ist Ssangyong wieder auf dem deutschen und europäischen Markt vertreten und wird damit seinem Ruf als Bumerang-Marke gerecht. Zum vierten Mal wagen die Koreaner einen Neuanfang, und dabei spielt der Korando eine wichtige Rolle.

Quelle: Autoplenum, 2013-10-02

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