12neuwagen de12gebrauchtwagen de

Unsere Partnerseiten:

Testbericht

Benjamin Bessinger/SP-X, 16. September 2019
SP-X/Nizza. Er ist wieder da: Fast 120 Jahre nachdem der österreichisch-ungarische Geschäftsmann Emil Jellinek aus Nizza bei den Daimler-Motorwerken ein Auto bestellt und ihm zu Ehren seiner Tochter den Namen Mercedes gegeben hat, feiert der identitätsstiftende Erstling jetzt ein Comeback. Denn zur Eröffnung eines neuen Designstudios in Nizza haben die Schwaben den Wagen von damals neu interpretiert und noch einmal aufgelegt: „Vision Mercedes Simplex“ heißt der Zweisitzer, der wild auf dem Zeitstrahl reitet. Denn auf der einen Seite trägt er genau wie Jellineks Mercedes 35 PS, dessen wegweisende Technik wenig später vom deutschen Kaiser als „simpel“ zu bedienen bezeichnet wurde und so der Baureihe den Beinamen Simplex eingebracht hat, vier offene Räder und die damals so unkonventionelle Bauform der neuen Zeit, mit der sich das Auto gar vollends von der motorisierten Kutsche verabschiedet hat.Doch auf der anderen Seite verfügt er über elektrische Radnaben-Motoren, einen digitalen Kühlergrill wie die gerade auf der IAA enthüllte Studie Vision EQS und ein Dekor aus Rosé-Gold, das Designchef Gorden Wagener zum Zeichen der elektrischen Ära gemacht und bei allen EQ-Modellen im Überfluss verwendet hat. Dazu gibt es ein Cockpit wie ein Schmuckkästchen und statt des Benzintanks am Heck eine Reisetasche, auf die selbst Louis Vuitton neidisch wäre.Zwar sieht der Vision Mercedes Simplex aus, als könne Captain Future damit zu einem ausgesprochen rasanten Retro-Trip starten. Doch während das Original als erster Supersportwagen der Automobilgeschichte gefeiert wurde und die Konkurrenz bei der Rennwoche von Nizza hinauf zum Bergdorf La Turbie mit seinem bis zu 90 km/h schnellen Vierzylinder von 35 PS in Grund und Boden gefahren hat, ist die Reinkarnation des Klassikers ein reines Standmodell.Das erste Auto haben sie zwar schon 1886 gebaut. Doch den ersten Mercedes gab es erst 1901. Daran erinnern die Schwaben jetzt aus gegebenem Anlass mit einer spektakulären Studie. Die hat allerdings einen kleinen Haken.
Weiterlesen
Fazit
Das erste Auto haben sie zwar schon 1886 gebaut. Doch den ersten Mercedes gab es erst 1901. Daran erinnern die Schwaben jetzt aus gegebenem Anlass mit einer spektakulären Studie. Die hat allerdings einen kleinen Haken.

Quelle: Autoplenum, 2019-09-16

Getestete Modelle
Für diesen Testbericht sind keine passenden Modelle vorhanden.
Ähnliche Testberichte
Autoplenum

Autoplenum, 2019-10-30

German Car of the Year - Porsche Taycan ist Auto des Jahr...German Car of the Year - Porsche Taycan ist Auto des Jahres 2020
Der Porsche Taycan ist das Auto des Jahres 2020 in Deutschland. Nachdem die begehrte Auszeichnung der German Car of t...Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum
4.5 von 5

Autoplenum, 2019-10-30

BMW X6 M50i xDrive - Bullige ExtravaganzBMW X6 M50i xDrive - Bullige Extravaganz
Das ist nun auch der neue BMW X6 und endlich unterscheidet der sich wieder mehr von seinem bekannten Plattformgeber X...Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2019-10-29

Nissan NV250 - Japanischer Mercedes-BruderNissan NV250 - Japanischer Mercedes-Bruder
Japanischer Mercedes-Bruder Nissan NV250 Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2019-10-29

Prototyp: Skoda Octavia IV - Golf-Technik in großPrototyp: Skoda Octavia IV - Golf-Technik in groß
Golf-Technik in groß Prototyp: Skoda Octavia IV Ganzen Testbericht lesen
Autoplenum

Autoplenum, 2019-10-29

Skoda Octavia Combi - FunktionsträgerSkoda Octavia Combi - Funktionsträger
Die vierte Generation des Skoda Octavia soll wieder ein Bestseller werden: Bei den Erprobungsfahrten bekommt das wich...Ganzen Testbericht lesen