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Testbericht

Patrick Broich/SP-X, 25. September 2012

Wer bis zum 2. Oktober am Kölner Mediapark vorbeiläuft, stößt auf ein kaum übersehbares Objekt mit drei davor geparkten Fahrzeugen aus der Fiat 500-Familie. „Treten Sie ruhig näher!“ – so lautet die einladende Botschaft an der schneeweiß strahlenden Konstruktion. Innen findet der Interessierte den neuen Fiat 500 L, der sich an den Spiegelglaswänden gleich vervielfacht.

So kann der Betrachter das Auto auf einen Blick von allen Seiten wahrnehmen, erklärt der verantwortliche Designer Steffen Kehrle. Aufsehen erregt die schlicht gezeichnete Box ohne Frage, und zusammen mit dem beliebten Hingucker Fiat 500 soll der Auftritt geradezu zum Menschen-Magneten werden. Vor allem jüngeres Publikum dürfte hängen bleiben; wenn die Besucher zum direkt gegenüber liegenden Kino strömen. Etwas über eine Woche lang kann man sich bei einem Cappuccino für Probefahrten eintragen und mit dem „Cinquecento“ eine Runde um den Block drehen. Dann zieht die mit Prospekten und iPads gespickte Garage weiter nach Hamburg, um anschließend ihre für dieses Jahr letzten beiden Stationen in Mannheim und Berlin aufzusuchen.

Tagsüber ist jeder Passant willkommen – ganz unkompliziert und ohne Anmeldung. Für den Abend können Händler ausgewählte Kunden einladen, um vor allem den Newcomer 500 L zu begutachten. Die 18.890 Euro teure und auf 500 Einheiten limitierte Opening Edition inklusive 17-Zoll-Alus, Klimaanlage, Parksensor hinten, der vollen Sicherheitsausrüstung, Tempomat sowie zweifarbiger Sonderlackierung ist allerdings schon ausverkauft. Zum Trost: Die Basisausstattung wird es schon regulär ab 15.900 Euro geben – allerdings kostet eine Klimaanlage 1.000 Euro extra. Ob der große Bruder 500 L so erfolgreich sein wird wie der kleine Retro-Cityflitzer 500, bleibt abzuwarten. Immerhin konnte Fiat diesen bisher 800.000 Mal verkaufen, davon 90.000 Exemplare in Deutschland.

Vom 500 L, der irgendwo zwischen Kompaktvan und SUV – man assoziiert unweigerlich den Mini Countryman – angesiedelt ist, liegen dem Konzern nach eigenen Angaben bereits 3.000 Bestellungen vor. Die Designgarage ist zumindest ein witziger Marketing-Kniff, um jene Kundschaft ans Produkt zu bringen, die den Fiat-Showroom normalerweise scheuen.

Fiat bringt seine komplette 500er-Familie zu den potenziellen Kunden – mit der so genannten Designgarage ziehen die Fahrzeuge von Großstadt zu Großstadt, um Passanten mit Cappuccino und Probefahrten anzulocken.

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Fazit
Fiat bringt seine komplette 500er-Familie zu den potenziellen Kunden – mit der so genannten Designgarage ziehen die Fahrzeuge von Großstadt zu Großstadt, um Passanten mit Cappuccino und Probefahrten anzulocken.

Quelle: Autoplenum, 2012-09-25

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