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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 11. Februar 2020
SP-X/London. Die Autozukunft wird elektrisch und autonom. Beide Eigenschaften vereint das jetzt auf der Move 2020 in London vorgestellte Konzeptfahrzeug Motiv in sich. Der Motiv ist eine futuristisch-funktionale Erscheinung, die möglichst wenig Verkehrsfläche beanspruchen will. Mit 2,54 Meter Länge und 1,30 Meter Breite ist der kleine Brite ungewöhnlich kompakt. Auch seine weit in die Ecken gerückten Räder fallen mit 13 Zoll klein aus. Dennoch soll sich die Plattform grundsätzlich für Aufbauten mit Platz für mehrere Gäste oder bis zu 1.100 Liter Gepäck eignen.Das jetzt vorgestellte Konzept bietet nur einen Sitz, mit dafür großzügigem Platzangebot und großzügigem Einstieg dank einer nach oben öffnenden Flügeltür. Das gute Raumangebot soll es dem Fahrgast ermöglichen, auch während der Fahrt Büroarbeit zu erledigen. Der Motiv ist mit entsprechenden Sensoren und Radartechnik für autonomes Fahren ausgestattet. Mit dem Fahrzeug wollen seine Entwickler unter anderem zeigen, dass die dafür nötige Technik sich auch in sehr kleinen Autos unterbringen lässt.   Der Motiv fährt elektrisch. Eine flüssiggekühlte 17,3-kWh-Batterie versorgt den 20 kW/27 PS starken E-Motor, der eine für den Stadtverkehr ausreichende Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h erlaubt. Die Reichweite beträgt rund 100 Kilometer, die Ladezeit mit CCS-Stecker auf 80 Prozent 40 Minuten. Entsprechend der Leistung des Motivs würde einem Fahrer lediglich ein Führerschein die Klasse L7e reichen, den man bereits ab 16 erwerben kann. Passend für diese Klasse wiegt das Fahrzeug ohne Batterie weniger als 450 Kilogramm.   Eine Serienfertigung des Motiv oder seiner Technik hat Gordon Murray Design nicht angekündigt. Die Macher glauben jedoch, dass eine Entwicklung zur Serienreife innerhalb von zwei Jahren möglich sei.Der Südafrikaner Gordon Murray hat sich vor allem mit der Entwicklung von Sportwagen einen Namen gemacht. Seine in England ansässige Designfirma hat jetzt das Gegenstück zu einem solchen entwickelt.
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Fazit
Der Südafrikaner Gordon Murray hat sich vor allem mit der Entwicklung von Sportwagen einen Namen gemacht. Seine in England ansässige Designfirma hat jetzt das Gegenstück zu einem solchen entwickelt.

Quelle: Autoplenum, 2020-02-11

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