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auto-reporter.net, 2012-04-23

Auto China 2012: Urus, Lambos ultimatives SUV

Testbericht

So also stellt man sich im Hause Lamborghini seine dritte Baureihe vor: mit 440 kW/600 PS extrem stark und dank Leichtbau extrem leichtgewichtig. Das SUV namens Urus, hat auf der Peking Motor Show 2012 seine Premiere. „Der Urus ist eine sehr konkrete Idee für die Zukunft von Lamborghini – als dritte Baureihe und als perfekte Ergänzung zu unseren Supersportwagen“, ordnet Stephan Winkelmann, Präsident und CEO von Automobili Lamborghini, das Konzeptfahrzeug schon mal ein. Mit dem Urus interpretiere man den SUV-Gedanken auf extremste Art und Weise. Dynamik und Design würden in diesem Konzept neu definiert. Für die Vielseitigkeit des permanent Allradangetriebenen in „allen Lebenslagen“ stehen nicht zuletzt auch Gepäckraum und Bodenfreiheit; beides variabel.Mit dem Einstieg ins weltweit erfolgreiche Segment der Luxus-SUVs will Lamborghini vom anhaltenden Zuwachs in der Gruppe partizipieren und sieht seine Chancen bei Kunden, die ein luxuriöses, leistungsstarkes und dennoch alltagstaugliches SUV suchen. Schließlich sei ein solches Konzept „die emotionalste Möglichkeit, einen Viertürer zu fahren“. Der Urus hat nach Auffassung der Marke das Zeug dazu, als Lamborghini nun auch die Rolle des Erstwagens in einem Haushalt zu übernehmen. Die potenzielle Kundenbasis der Marke wird deutlich größer. Von dem Fahrzeug können sich Familien ebenso angesprochen fühlen wie Fahrer von Lambos Supersportwagen, die bislang auf SUV-Modelle anderer Hersteller zurückgegriffen haben. Die besten Absatzchancen erwartet man vor allem in den USA, in Großbritannien, Deutschland, Russland, im Mittleren Osten und China. Jährlich könnten 3.000 Fahrzeugen des Urus hergestellt werden.Namensgebung„Mit dem Urus haben die Designer und Techniker bei Lamborghini eine neue Ikone der Automobilgeschichte geschaffen“, ist man sich bei Lamborghini schon jetzt sicher. Dass auch sein Name wieder aus dem Tierreich stammt, ist längst Tradition in Sant’Agata Bolognese. So zählt der Urus, sprich Auerochse, zu den wilden und stattlichen Urformen der Rinder. Der spanische Kampfstier, wie er seit 500 Jahren gezüchtet wird, ist in seinem Erscheinungsbild eng verbunden mit dem Auerochsen.Konzept Das Entscheidende am Konzept des Urus ist, dass das 4,99 Meter lange SUV zwar kraftvoll, aber nicht mächtig wirken sollte; muskulös und dennoch elegant. Ein echter Lamborghini eben. Mit einer Höhe von nur 1,66 Meter ist er deutlich flacher als seine Wettbewerber. In Kombination mit einer Breite von 1,99 Metern sollte er die perfekten Proportionen für einen Supersportler unter den SUVs mitbringen. Trotz einer bärenstarken Leistung des 600-PS-Herzens soll der Urus in Sachen CO2-Emissionen alle vergleichbaren Wettbewerber unterbieten. Entsprechend ehrgeizig die Vorgaben beim Gewicht, das die Wettbewerber ebenfalls deutlich hinter sich lassen soll. Dazu bediente man sich eines intelligenten Materialmixes bei Struktur und Karosserie, der erstmals auch im Innenraum angewandt wurde. Beim Interieur gibt’s innovative Materialien in Kohlefasertechnologie wie das patentierte Forged Composite®.Der Leichtbau beschert nicht nur einen moderaten Verbrauch, sondern hinterlässt auch bei Fahrdynamik und Handling angenehme Spuren. Niedriger Schwerpunkt und variable Karosseriehöhe unterstützen diesen Effekt. Neu ist die adaptive Aerodynamik des Urus: Der Frontspoiler ist höhenverstellbar und bietet in Verbindung mit der variablen Karosseriehöhe einen guten Rampenwinkel. In „geduckter“ Position, also in der niedrigsten Einstellung, wird die Fahrstabilität von der guten Aerodynamik bei hohen Geschwindigkeiten noch unterstützt. Ein Deflektor am oberen Rand der Heckscheibe schickt den Luftstrom über die Heckscheibe auf den adaptiven Heckspoiler und sorgt für die aerodynamische Balance entsprechend der Fahrsituation. InterieurAuch im Innenraum soll der Urus „passen“, sportlich und alltagstauglich gleichermaßen sein. Man soll sich fühlen wie in einem perfekt geschnittenen Maßanzug: „taillierter Sitz, aber bequem“, so Lambos Credo. Fast puristisch der Arbeitsplatz des Fahrers: Hinter dem Lenkrad finden sich nur die Schaltpaddel für das Doppelkupplungsgetriebe. Alle weiteren Funktionen wie Blinker, Licht, Scheibenwischer sind entweder ins Multifunktionslenkrad integriert oder auf die Mittelkonsole ausgelagert. Seine Informationen erhält der Fahrer von einem frei programmierbaren TFT-Bildschirm hinter dem Lenkrad. Navigation, Entertainment und Klima werden über einen Touchscreen auf dem Mitteltunnel bedient; ein weiterer Touchscreen steht den Fondpassagieren zur Verfügung. Konzentration aufs Wesentliche Beim Design hat sich Lamborghini aufs Wesentliche konzentriert. Gewollt war eine „technische Skulptur in schneller Bewegung“. Dieser Logik folgt das Urus-Konzeptfahrzeug wie schon der Aventador. Typisch die extrem geführten Linien, die letzten Endes das Wesen der äußerst präzisen und technisch anmutende Formensprache ausmachen. (Auto-Reporter.NET/arie)Weitere Fotos unter UnitedPictures.com      

Quelle: auto-reporter.net, 2012-04-23
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