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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 14. März 2019
SP-X/Köln. Das Münchener E-Auto Start-up Sono Motors nähert sich mit seinem ersten Modell, dem Van Sion, dem Marktstart. Mittlerweile hat das per Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufene Unternehmen Bilder des finalen Designs, Marktstarttermin, Preis und die technischen Daten veröffentlicht.Auch der letzte Designschliff macht aus dem geräumigen Fünftürer keine Schönheit, doch das Van-Format bietet natürlich Vorteile im Alltag. Wie schon in den ersten Entwürfen bleiben dem Sion die in die Außenhaut integrierten Photovoltaikzellen erhalten. Die 248 Zellen sollen, verspricht Sono Motors, pro Tag Strom für bis zu 34 Kilometer generieren. Allerdings kann diese Angabe abhängig von Jahreszeit und Witterung stark nach unten abweichen. In einem wolkenreichen Dezember sinkt die tägliche Reichweite durch Strom aus Eigenproduktion auf drei Kilometer. Dieser autark produzierte Strom landet in einer im Aluminium-Spaceframe-Chassis untergebrachten 35-kWh-Batterie. Sie soll unabhängig von der Produktivität des Bordkraftwerks 250 Kilometer Reichweite garantieren. Den Strom kann man nicht nur fürs Fahren nutzen, die Entladeleistung erlaubt alternativ auch den Betrieb von Starkstromgeräten.Angetrieben wird er 4,29 Meter lange E-Van von einem 120 kW/163 PS und 290 Newtonmeter starken E-Motor. Der Antritt ist, typisch E-Auto, spritzig: Tempo 100 erreicht der 1,4-Tonner aus dem Stand in neun Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit fällt mit 140 km/h hingegen recht bescheiden aus. Der Innenraum mit aufgeräumtem Cockpit ist auf Nutzwert ausgelegt. Es gibt fünf Sitzplätze und einen 650 Liter großen Kofferraum. Wird die Rückbanklehne umgeklappt, ist Platz für 1.100 Liter Gepäck. Die 60 zu 40 teilbare Rückbanklehne gehört ebenso wie die vollflächige Integration der Solarzellen zur Serienausstattung. Diese umfasst darüber hinaus noch LED-Scheinwerfer, Sitzheizung vorne, Fensterheber, Klimaautomatik und ein Infotainmentsystem mit 10-Zoll-Display. Auch die Sicherheitsausstattung kann sich sehen lassen. Schließlich erlaubt die Vernetzung des Fahrzeugs grundsätzlich ein Car-, Ride- und Powersharing.Angesichts des Gebotenen scheint der Preis von 25.500 Euro für das Elektroauto erfreulich niedrig. Allerdings ist das Start-up mit einem ursprünglich avisierten Preis von unter 20.000 Euro angetreten. Reservieren kann man bereits jetzt. Angeblich liegen Sono Motors schon über 9.500 Vorbestellungen vor. Ende 2019 sollen erste Fahrzeuge an Kunden übergeben werden.In den vergangenen Jahren sind einige Elektroauto-Start-ups angetreten, und auch oft sang- und klanglos wieder von der Bildfläche verschwunden. Sono Motors scheint sich hingegen auf der Zielgeraden zum Marktstart zu befinden.
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Fazit
In den vergangenen Jahren sind einige Elektroauto-Start-ups angetreten, und auch oft sang- und klanglos wieder von der Bildfläche verschwunden. Sono Motors scheint sich hingegen auf der Zielgeraden zum Marktstart zu befinden.

Quelle: Autoplenum, 2019-03-14

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