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Testbericht

Wolfgang Gomoll, 4. März 2013
Audi bastelt weiter an der ganzheitlichen Mobilität und bringt gegen Ende des Jahres den Erdgas-A3 Sportback g-tron auf den Markt.

Audi lässt seinen Ankündigungen Taten folgen: Vor drei Jahren kündigten die Ingolstädter mit großem Marketing-Getrommel eine ganzheitliches Mobilität an. Jetzt folgen erste Taten: Am Ende dieses Jahres kommt mit dem Audi A3 g-tron der erste Vertreter, der dieses Konzept umsetzen soll. Wie der Buchstabe \"G\" schon andeutet, fährt der Kompakt-Audi sowohl mit Erdgas (Compressed Natural Gas - CNG), als auch mit Benzin.

Für diese bivalante Antriebsform wurde der bekannte 1,4-l-TFSI-Motor für den Gas-Betrieb fit gemacht: Modifiziert wurden der Zylinderkopf, die Turboaufladung, die Einspritzanlage und der Katalysator. Die Leistung beträgt 110 PS. Damit schafft der Audi A3-g-tron eine Spitzengeschwindigkeit von 190 km/h und erreicht nach elf Sekunden die 100-km/h-Marke. Der Verbrauch liegt bei weniger als 3,5-Kilogramm CNG pro 100 Kilometer. Bei einem Preis von knapp 1,02 Euro für den Liter Erdgas sind das 3,60 Euro. Nur mit Gas kommt der A3 g-tron rund 300 Kilometer weit. Wird der Gastank leergefahren, kommen noch einmal 900 Benzin-Kilometer drauf. Damit erreicht die g-tron-Version Reichweitenwerte eines Diesels.

Damit die Reichweite nicht zum Problem wird, geben zwei Tankanzeigen Auskunft über die Füllstände der Tanks. Zur Verbesserung der Fahrbarkeit im Gasbetrieb haben die Ingolstädter Ingenieure auch den Gasdruckregler verbessert: Der Regler reduziert den Druck des Gases auf etwa fünf und neun Bar. Diese Anpassung verbessert die Fahrbarkeit. Im Drehzahlkeller ist der Druck niedrig, gehen die Umdrehungen nach oben, tut das auch der Gasdruck.

Bisher befand sich das Gas in den meisten Modellen in Stahltanks, die auch dementsprechend schwer waren. Um auf diesem Gebiet eine Verbesserung zu erreichen, bestehen die Behälter aus Kohlefaser-Verbundstoff. Damit wiegt jeder Tank rund 27 Kilogramm weniger als die bisher gebräuchlichen Varianten.

Getankt wird über \"ganz normal\" über einen Einfüllstutzen. Daneben befindet sich ein zweiter für das Benzin. Letzteres ist vor allem im Winter wichtig. Bei großer Kälter fährt der A3 zunächst mit Benzin. Sobald der Gasantrieb Betriebstemperatur erreicht hat, wird auf CNG-Treibstoff umgeschaltet.
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Quelle: Autoplenum, 2013-03-04

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