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Testbericht

Wolfgang Gomoll, 4. Februar 2013
Aston Martin machte in letzter Zeit auf dem Finanzparkett von sich reden. Doch nun rückt der Aston Martin Vanquish wieder in den Mittelpunkt: Der Aston Martin Vanquish wurde beim \"Festival Automobile International Paris\" zum schönsten Auto des Jahres gewählt.

Skyfall hin, James Bond her. Der Name Aston Martin lief in letzter Zeit mehr über die Ticker der Finanzportale, als dass er auf den Auto-Seiten der Medien zu sehen war. Nun, da mit dem italienischen Finanzinvestor \"Investindustrial\" ein weiterer Anteilseigner gefunden wurde, der eine Vitaminspritze von 186 Millionen Euro verabreichte, rücken die Autos des britischen Nobelsportwagen-Herstellers wieder in das Zentrum des Interesses. Der Aston Martin Vanquish räumt gleich Design-Meriten ab. Der schmucke Brite wurde beim \"Festival Automobile International Paris\" als das schönste Auto des Jahres ausgezeichnet.

Der Preis ist ein echter Ritterschlag der Optik. Schließlich setzte sich der Aston Martin gegen die internationale Sportwagen-Konkurrenz durch. \"Der Aston Martin ist das schönste und interessanteste Projekt des Jahres, bei dem Kunst und das Automobil im Mittelpunkt stehen\", lautet die Begründung. Das Lob kommt aus berufenem Munde. In der Jury saßen neben Designern und Modeschöpfern Ari Vatanen, Rallye Weltmeister des Jahres 1981 und der bekannte Architekt und Stadtplaner Jean-Michel Wilmotte. Für Aston Martin ist die Auszeichnung kein Neuland. Schon der Rapide zeigte vor zwei Jahren den Wettbewerbern das ansehnliche Heck.

Über das Design, das schon seit mehreren Jahren die Retro-Karte mit dem markanten Kühlergrill spielt, lässt sich ohnehin kaum streiten. Immerhin sind 200 Stunden nötig, um einen Vanquish zu vollenden. Doch der schicke Aston Martin hat auch innere Werte: Der V12-Motor leistet 573 PS und 620 Newtonmeter, womit der Brite mit einer Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h nur knapp unter der 300-km/h-Grenze bleibt. Das Schöne daran ist, dass der Sechsliter-Saugmotor ohne Turboaufladung oder ähnliches Doping auskommt. Trotzdem erreicht das Kraftwerk die Euro-sechs-Norm und nach 4,1 Sekunden aus dem Stand die 100-km/h-Grenze.

Der Sound des Zwölfenders lässt dem optischen einen akustischen Genuss folgen. Alles wohltönender und ansehnlicher Schein? Mitnichten. Dank der sportlichen Mixtur aus Aluminium-Chassis, der Carbon-Karosse und der Transaxle-Bauweise (Motor vorne, Getriebe hinten) feuert der noble Brite mit einer Grandezza um die Ecken, die seinem schicken Aussehen gut zu Gesicht steht. Doch echtes Bond-Feeling hat seinen Preis: der Aston Martin Vanquish kostet knapp 250.000 Euro. Gewiss kein Schnäppchen.
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Quelle: Autoplenum, 2013-02-04

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