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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 9. April 2018
Wer das Fahrrad im Auto transportieren will, hat verschiedene Möglichkeiten. Jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Eine Übersicht. Am einfachsten lässt sich der Drahtesel in einem großen Kombi, Van oder SUV transportieren. Soll das Rad dabei nicht nur im Kofferraum herumliegen, sind im Zubehörprogramm vieler Hersteller oder im freien Handel Befestigungsschienen erhältlich. Bis zu drei Räder können dann nebeneinander aufrecht und sicher fixiert mitgenommen werden. Die Preise für derartige Schienensysteme beginnen bei rund 80 Euro. Das Einladen ist mit wenig Kraftaufwand möglich und der Spritverbrauch wird nicht durch zusätzlichen Luftwiderstand in die Höhe getrieben. Zudem sind die Bikes vor Wind und Wetter sowie Langfingern geschützt. Allerdings müssen in der Regel die Rücksitze umgeklappt werden und sind somit für Passagiere nicht mehr nutzbar. Und auch für Gepäck ist nur noch wenig Platz. Uneingeschränkt erhalten bleibt der Kofferraum hingegen bei Dach- und Heckträgern. Die preiswertere Alternative sind hier in der Regel erstere. Rund 100 Euro sollten investiert werden, billigere Modelle schneiden bei einschlägigen Tests häufig schlecht ab. Allerdings fordern auch die besten Produkte relativ viel Kraft bei der Montage und beim Anheben der  Räder. Zudem steigt der Windwiderstand während der Fahrt deutlich, was sich in höherem Spritverbrauch und schlechterem Fahrverhalten niederschlägt. Größter Vorteil neben dem fairen Preis ist jedoch die hohe Ladekapazität von bis zu vier Rädern. Auf die alternativ angebotenen Heckträger passen meist nur zwei bis drei Bikes. Zudem sind die Systeme mit Preisen ab 300 Euro relativ teuer. Allerdings sind sie einfach in der Handhabung und windschlüpfiger. Der Spritverbrauch steigt im Vergleich mit Dachgepäckträgern nur halb so stark. Am häufigsten zu finden sind Heckträger zur Montage auf der Anhängerkupplung. Wer keine hat, muss den Träger an der Heckklappe festmachen – das geht allerdings nur bei Modellen mit steiler Kofferraumklappe. Und auch dann nicht bei allen, da die Scharniere häufig nicht stabil genug ausgelegt sind. Also unbedingt die Bedienungsanleitung beachten. Zudem drohen bei ungeschickter Montage Kratzer am Lack. Bei besseren Heckträger-Modellen lassen sich die Fahrräder zum Öffnen von Kofferraum oder Heckklappe wegschwenken. Wichtig ist auch, dass sowohl der komplette Träger als auch die einzelnen Fahrradhalterungen abschließbar sind, so dass man das beladene Auto auch mal kurz aus den Augen lassen kann.Sind die Fahrradrouten direkt vor der Haustür schon abgeradelt, werden die Drahtesel gern ins Auto geladen und zum nächsten Startpunkt gefahren. Doch welches Transportsystem ist dafür das richtige?
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Fazit
Sind die Fahrradrouten direkt vor der Haustür schon abgeradelt, werden die Drahtesel gern ins Auto geladen und zum nächsten Startpunkt gefahren. Doch welches Transportsystem ist dafür das richtige?

Quelle: Autoplenum, 2018-04-09

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