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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 8. Oktober 2018
SP-X/Köln. Mit dem Herbst beginnt für viele Autofahrer wieder die Zeit des allmorgendlichen Eiskratz-Alarms. Wer sich als Laternenparker diesem lästigen Ritual entziehen möchte, kann eine Standheizung nachrüsten. Diese sorgt – auch schon zu kleinen Preisen – morgens für freie Sicht und wohlige Temperaturen. Nahezu jedes Auto ist für eine nachträgliche Montage einer solchen Zusatzheizung geeignet. Dabei stehen zwei unterschiedliche Systeme zur Wahl. Vergleichsweise günstig sind Luftheizungen, die teilweise schon für unter 100 Euro angeboten werden. Sie werden im Innenraum montiert, wo sie elektrisch oder mittels Brennstoff Luft erwärmt und per Gebläse zirkulieren lässt. Sie benötigen nicht viel zeitlichen Vorlauf, sondern geben direkt Wärme ab. Allerdings ist der Platzbedarf für das Gehäuse relativ hoch, so dass sie sich eher für Kleinbusse und Wohnmobile empfehlen. Bei den strombetriebenen Geräten ist eine Steckdose nötig. Zudem erwärmt die Luftheizung nur die Innenraumluft, nicht den Motor. Dem bleibt ein Kaltstart nicht erspart. Aufwendiger, teurer aber in ihrer Wirkung souveräner ist die Wasserheizung, die als Besonderheit auch den Motor auf Temperatur bringt. Sie wird im Motorraum montiert und erwärmt mit einem kraftstoffbetriebenen Brenner das Wasser im Kühlkreislauf des Motors. Über das Heizungsgebläse gelangt die Wärme auch in den Fahrzeuginnenraum. Das dauert deutlich länger als bei der Luftheizung, weshalb sich hier eine vorausschauende Programmierung empfiehlt. Der zusätzliche Kraftstoffverbrauch fällt nicht ins Gewicht, da sich dieser durch die höhere Effizienz eines Warmstarts weitgehend ausgleicht. Rund 1.000 Euro kosten solche Standheizungen, für die Montage kommen meist einige Hunderter obendrauf. Gesteuert werden Standheizungen je nach Ausführung über eine Zeitschaltuhr im Fahrzeug oder per Funkfernbedienung. Neue Modelle lassen sich online auch über ein Smartphone beziehungsweise die entsprechende App aktivieren. Die maximale Betriebszeit ist begrenzt, da auch kraftstoffbetriebene Heizungen Strom aus der Autobatterie benötigen, etwa für das Gebläse. Als Faustformel gilt: Die Heizzeit sollte nicht länger als die Fahrtzeit sein. Übrigens sollte die Standheizung auch im Sommer von Zeit zu Zeit angeworfen werden. Wer sie alle zwei Monate kurz laufen lässt, verhindert ein Verharzen der Kraftstoff- und Wasserpumpen.Mit dem Herbst gehen nachts die Temperaturen wieder auf Talfahrt. Oft sind dann morgens die Autoscheiben vereist. Doch zeitraubendes und lästiges Eiskratzen lässt sich vermeiden.
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Fazit
Mit dem Herbst gehen nachts die Temperaturen wieder auf Talfahrt. Oft sind dann morgens die Autoscheiben vereist. Doch zeitraubendes und lästiges Eiskratzen lässt sich vermeiden.

Quelle: Autoplenum, 2018-10-08

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