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Rover 200 220 Turbo PS (1992–1995)

Rover 200 220 Turbo  PS (1992–1995)
6 Bilder
Varianten
  • Leistung
    148 kW/200 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    6,6 s
  • Neupreis ab
    23.596 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    11,1 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
Fahrzeugklasseuntere Mittelklasse
KarosserieformCoupe
Anzahl Türen2
Sitzplätze5
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.994 ccm
Leistung (kW/PS)148 kW/200 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h6,6 s
Höchstgeschwindigkeit240 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.994 ccm
Leistung (kW/PS)148 kW/200 PS
Zylinder4
AntriebsartFrontantrieb
0-100 km/h6,6 s
Höchstgeschwindigkeit240 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch

Kraftstoffart
Tankinhalt
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben11,1 l/100 km (kombiniert)
0,0 l/100 km (innerorts)
0,0 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben258 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Kosten und Zuverlässigkeit

Neupreis ab23.596 €
Fixkosten pro Monat
Werkstattkosten pro Monat
Betriebskosten pro Monat
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Alle Erfahrungen
Rover 200 220 Turbo (200 PS)

4,0/5

3,9/5

Meinung von petermb, März 2014

Ich habe das Rover 220 Coupé turbo, im Dezember 1994 in Berlin neu gekauft. Es wurde bewußt (Thermikbelastung, Gewicht & Verlustenergie) auf die Klimaautomatik verzichtet. Ein Fahrer-Airbag ist aber schon vorhanden. Nach rund 15.000 km fiel die Servolenkpumpe aus. Auf Kulanz erneuerte der Händler (auf Wunscht des Importeurs!) die gesamte Servolenkanlage mit verbesserter Konstruktion. Der Wasserkühler war verspannt aufgehängt und riß drei Mal. Zuletzt fertigte man eine spezielle Silement- (Gummi/Metall Blöcke) Halterung auf Kulanz an. Es traten keine neuen Schäden auf. In den ersten 3 Jahren mußte bei der Inspektion die Batterie erneuert werden. Die selbst gekaufte VARTA Blue-Silver hielt 3,5 Jahre durch. Die Scheinwerfer Niveauregelung ist anfällig und kaum dauerhaft zu justieren (Streitfall bis zur Schlichtung durch die Kfz Innung; alle Teile wurden einmal erfolglos getauscht.). Das Getriebe ist schlecht gelagert und die mechanische Kupplung verschleißt schnell. Bei 35.000 Km ließ ich daher alle wesentlichen Lager (mahlendes Geräusch im Leerlauf, Getriebehauptwellenlager, Kupplungsausrücklager) im Getriebe durch qualitativ hochwertigere ersetzen und die Kupplung (Seilzug, trennte nicht sauber) erneuern. Dabei wurde auch die Zylinderkopfdichtung ersetzt und eine leichte Ölundichtigkeit behoben. Mein Rover erreicht auf dem Tacho mit der Nadel fast den Anschlag an die Achse des Rückstelldrückers vom Tages-Kilometerezähler mit Originalbereifung und Super Plus 98 RON Sprit. Die Zeitschrift AMS maß mal Vmax.= 248 km/h. Die Beschleunigung aus dem Stand liegt bei Handstoppung zwischen 6,5 und 5.9 Sekunden. Der Verbrauch bei Bundesstraßentempo < 110 Km/h liegt zwischen 7,4 und 8,5 L /100 Km. In Berlin brauche ich im Sommer 11,6-11,9 L und im Winter (Kurzstrecken) 12,4 -12,9 L. Ich konnte die Strecke von Grömitz (an der Ostsee/ Ferienhaus am Deich) über Schwarzenbeck Grande nach Berlin/Wilmerdsorf (Fehrbelliner Pl.) in 1 Stund 56 Minuten zurücklegen. Der Gesamtverbrauch lag dabei bei 14,2 L/100 Km. Dabei fiel mir auf, dass das BOSCH ABS bei hohem Tempo ein leichtes Gieren um die Längsachse auslöst. Man sollte das Lenkrad mit " leichter Hand" führen. Das Geräusch ist sehr gewöhnungsbedürftig und klingt wie eine rutschende Lederschuhsohle, die über sandige Steinfliesen scharrt (kein Vibrieren im Pedal, wie etwa beim ATE ABS meines Golf GTI G60). Für große Fahrer (ab ca. 1,78 m) ist die Sitzposition trotz Sitzhöhenverstellung nicht tief genug und verdeckt evtl. die Sicht auf Verkehrszeichen und hoch hängende Lichtzeichen/Ampelanlagen. Bei meiner Größe (1.84 m) hilft nur der Blick durch das Glashubdach. Das Auto ist sehr kurz, niedrig, leicht und fährt sehr präzise. Bei rutschigem Untergrund hilft das serienmäßige Torsen Sperrdifferential deutlich. Keine Assistenzsysteme, wenig Elektronik und simple Mechanik schaffen ein sicheres Fahrgefühl. Das Auto bereitet mir auch heute nach ca. 50.000 km die gleiche Fahrfreude wie am Anfang. Übrigens mein neues Auto ist nach langer Zeit wieder ein MITSUBISHI (Lancer EVO).

4,4/5

Meinung von Anonymous, Dezember 2012

Ich fahre den Rover 220 Turbo Coupe (TC) nun schon seit 12 Sommer (im Winter steht der Wagen immer in der Garage) und verliebe mich jedes Frühjahr wieder auf's neue in dieses Auto. Der TC ist ein Auto, das nicht alltäglich auf Deutschlands Straßen zu finden ist und schon deshalb würde so mancher diesen Wagen gerne sein eigen nennen.

Die Beschaffung von original Ersatzteilen ist bedingt durch die Seltenheit, das Alter sowie der Tatsache, dass Rover eigentlich nicht mehr existiert, absolut ein Problem. Dann und wann kann auf diversen Online-Märkten das gesuchte Teil gefunden werden und die Zubehörhersteller haben auch noch so manches Teil im Portfolio, aber grundsätzlich wird es immer schwieriger.
Selbst Anfragen auf der Insel führen immer häufiger ins
nichts, da der TC ja meist schon mehr als 15 Jahre auf dem Buckel hat und auch die sparsamsten Briten / Schotten ihren fahrbaren Untersatz gewechselt haben.
Dies liest sich jetzt so als wäre ich andauernd auf der Suche nach Teilen. Absolut nicht!
Weil aber die Teilesituation so ist wie sie ist, hält man halt immer das Ohr auf dem Boden und versucht sich bestmöglich mit Teilen einzudecken, für den Fall das doch mal etwas benötigt wir.

Die Zuverlässigkeit ist verglichen mit dem Alter und verglichen mit anderen Herstellern dieser Preisklasse durchaus gut.
Kostspielige Reparaturen hatte ich auch schon, was aber sicherlich nicht nur bei diesem Auto derFall ist.
Das Problem mit der undichten Zylinderkopfdichtung kann ich im Gegensatz zu Antriebswellen und Getriebe bestätigen.
Dies ist aber sicherlich der Fahrweise geschuldet.
Bei Kavalierstarts an jeder Ampel wird die Antriebswelle oder das Getriebe sicher eher den Geist aufgeben als wenn man das Auto 'nur' gebrauchsgemäß bewegt. Eine gebrauchsgemäße Verwendung macht bei einem so geringen Gewicht / Leistung Verhältnis aber immer noch mehr Spaß als mit allen anderen Wagen die ich je gefahren bin.

Anfällig ist auch der Kühler (wasserdichte original Kühler kann man eigentlich kaum mehr finden) , da hilft aber der freundliche Kühlerbauer von nebenan und Zimmert für 200-300 Euro gerne eine Ersatz aus hochwertigen Materialien.

Grundsätzlich würde ich dieses Auto jedem empfehlen, der gerne selbst Hand anlegen kann und will, und der auf den TC nicht (mehr) als einziges
Fortbewegungsmittel angewiesen ist. Der Rover 220 TC ist Hobby und Kult, wenn auch nicht vergleichbar mit dem Bekanntheitswert der Autos anderer Hersteller, muss aber unbedingt so verstanden werden.

Die Behauptung mit einem Porsche GT3 mithalten zu können ist reines Wunschdenken.
Ich hab es mal bei einem GT2 versucht (auf der Autobahnauffahrt - gut vorbereitet im richtigen Gang - weil ich den GT2 ja schon im Rückspiegel hab kommen sehen :-)) und es sah bis ca. 180 km/h gar nicht schlecht aus, aber dann war nichts mehr zu hohlen.
Ich könnte mir durchaus auch vorstellen, dass der Porschefahrer, bedingt durch das Überraschungsmoment, zu Beginn nicht 100% gegeben hat.
Hätte ich tatsächlich mithalten können, müssten ja alle Porsche GT Fahrer ihre Autos verkaufen und auf einen Rover TC umsteigen. Mit dem Differenzbetrag aus GT erlös und TC kauf ließe sich zusätzlich eine kleine Ferienwohnung auf Malle finanzieren und Rover wäre heute einer der beliebtesten Autohersteller.

3,1/5

Meinung von jazzman70, März 2011

Der Rover 220 turbo ist ein absoluter Underdog. Selten, schnell und mit inovativen Ideen bedacht. Toll sind die Sitze, das Targadach, dessen Mittelteil heruasgenommen werden kann und der akzeptable Kofferraum von ca. 300 Litern. Auch hinten kann man sehr gut sitzen.

Und nun die Nachteile: Weil es sich hier um ein Auto der oberen Leistungsklasse handelt (200 PS, 237 Nm Drehmoment) das mit Frontantrieb ausgestattet ist, sind die Getriebe- und Antriebswellenprobleme vorprogrammiert. Auch krankt der 220 turbo immer wieder an defekter Zylinderkopfdichtung und einem versagenden Differenzial.

Dazu kommt die Einstufung nach Euro 1 also 300€ Steuern im Jahr. Eine Kaltlaufregelung gibt es für den 220 nicht. Die Ersatzteile werden allmählich knapp.

Wer diese Nachteile allerdings in Kauf nimmt und ein finanzielles Polster für diverse Reparaturen hat, der erhält einen Sportwagen, der es mit ganz anderen britischen Boliden aufnehmen kann.

4,6/5

Meinung von Anonymous, April 2009

Ein Tolles Auto, das jenseitz der 3000 u/min einen nicht nur in die Sitze drückt sondern auch die kmh hoch schnellen lässt, wie ich es bei keinen anderen Auto ( bisher ) gesehen habe. Konkurrenz gibt es zwar aber die muss erstma einmal gefunden werden in Berlin.Viele stempeln den Rover als ''Honda Civic Coupe'' ab. Was dann an der Ampel zum Fest werden kann. Laut Englischen Testbericht hat es ein Testfahrer auch auf 5,8 sekunden auf umgerechnete 100 kmh ( 60 mph ) gebracht. Der Garrett Turbo ist einfach ein Spass-Sucht-Faktor den ich nicht mehr missen will. Bei 200 kmh auf der Autobahn ist noch eine gute menge platz nach oben. Ich bin so bei 13 Liter Verbrauch, was aber auch durch Berliner Ampelphasen zu unterstreichen ist.

Hin und wieder kann man ein paar Ersatzteile gebrauchen... Die man aber in Oranienburg besorgen kann.

Also falls man mal locker einen Porsche GT3 aufm Kudamm hinterher heizen will, ist das das richtige Auto.