Opel Vectra Limousine 1.7 D 57 PS (1988-1995)
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Opel Vectra Limousine (1988–1995) 1.7 D (57 PS)
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Leistung
42 kW / 57 PS
Getriebe
Manuelles Getriebe / Gänge
ehem. Neupreis
- €
Verbrauch nach Herstellerangaben
- l/100 km (kombiniert)
0-100 km/h
- s
Energieeffizienzklasse
-
Technische Daten
Ausgewählte Variante:
Technische Daten für Opel Vectra A GLS 1.7 D
Allgemeine Merkmale
Kraftstoffart
Diesel
Fahrzeugklasse
Mittelklasse
Karroserieform
k.A.
Anzahl Türen
4
Sitzplätze
k.A.
Fahrzeugheck
k.A.
Bauzeitraum
seit
HSN/TSN
k.A.
Maße und Stauraum
Länge
k.A.
Breite
k.A.
Höhe
k.A.
Kofferraumvolumen
k.A.
Radstand
k.A.
Reifengröße
k.A.
Leergewicht
k.A.
Maximalgewciht
k.A.
Antrieb
Getriebarte
Manuelles Getriebe
Gänge
k.A.
Hubraum
1700 cm³
Leistung
42 kW/57 PS
Zylinder
k.A.
Antriebsart
k.A.
0-100 km/h
k.A.
Höchstgeschwindigkeit
k.A.
Umwelt und Verbrauch Opel Vectra Limousine (1988–1995)
Kraftstoffart
Diesel
Tankinhalt
k.A.
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben
k.A.
Schadstoffklasse
k.A.
Energieeffizienzklasse
k.A.
Fragen & Antworten
Nutzerbewertungen
4.0 von 5
(1 Bewertungen)
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1 Bewertungen
Anonym
mehr als 17 Jahre
Ich kann aus relativ guter Erfahrung vom Opel Vectra A berichten. Ich habe dieses Fahrzeug zwar nie selber besessen, dafür aber mein Onkel, so dass ich auch des Öfteren in den Genuß kam, das Auto fahren zu können.
Mein Onkel bestellte sich den Wagen als Neufahrzeug ab Werk und zwar als 4türiges Stufenheck in GLS-Ausstattung, mit dem ziemlich phlegmatischen 1,7l-Saugdiesel (57 PS) unter der Haube, hüstel...
Das Auto wurde im Februar 1990 ausgeliefert und erstzugelassen, lackiert war er in mistralgraumetallic.
Mein Onkel besaß das Auto insgesamt 8 Jahre, bis zum Juni 1998 und einer Gesamtlaufleistung von 175.000 km.
Zunächst die postiven Attribute des Wagens (dürften aber auch allgemein bekannt sein):
Für die Fahrzeuggröße ein geräumiger Innenraum und vor allem ein gigantisch großer Kofferraum (530 Liter!, erweiterbar durch serienmäßig geteilt umklappbare Rücksitze und eine Durchreiche hinter der Mittelarmlehne).
Desweiteren eine auch für heutige Verhältnisse ordentliche Serienausstattung (ABS, Velourspolster, Servo, ZV, getönte Scheiben, Scheinwerferhöhenverstellung) ohne überflüssigen Schnickschnack.
Und darüber hinaus erwiesen sich Motor und Technik als ausgesprochen langlebig und robust; der Motor war weiterhin sehr sparsam (um die 5 Liter / 100 km!), auch die Elektrik machte zu keinem Zeitpunkt Ärger.
Nun aber zu den ebenfalls reichhaltigen negativen Aspekten:
Praktisch vom ersten Tag an nervte der Wagen mit einer miserablen Verarbeitung an Innenraum und Karosserie; Plastikteile fielen ab / fielen aus ihren Halterungen, es klapperte und knischte ständig irgendwo, die Chromeinlagen in den Seitenzierleisten oxidierten frühzeitig.
Und dann das Hauptproblem, welches auch eine stattliche Anzahl der Vectra mittlerweile dezimiert haben dürfte (die, die noch fahren, sehen meistens entsprechend schlimm aus): ROST, ROST, ROST !!!! Wohlgemerkt: es handelte sich beim Wagen meines Onkels um ein gepflegtes Garagenauto. Die Durchrostungsgarantie lag seinerzeit bei 6 Jahren ab Werk und exakt an dem Tag, an dem die Garantie ablief, entdeckte mein Onkel im Kofferraumboden eine faustgroße Durchrostung. Etwas stochern mit dem Schraubendreher förderte nochzwei kleinere Löcher daneben zutage.
Innerhalb des folgenden halben Jahres (ich betone: dieses Auto war damals gerade mal 6 Jahre alt!) fingen auf beiden Seiten die Radläufe an zu blühen und wenig später sah man, das die Schweller von innen nach außen durchgammelten. Mein Onkel sah sich bei dem dann mittlerweile 7jährigen Wagen (der über 30.000 DM gekostet hatte) gezwungen, komplett neue Radläufe hinten einschweißen zu lassen. Als es um die Sanierung der morschen Schweller ging, meinte der erfahrene Werkstattmeister (der privat nach über 30 frustrierten Rost-Opel-Jahren gerade auf Audi umgestiegen war) zu meinem Onkel, dass es wenig Sinn machen würde, da es mehr oder weniger ein Fass ohne Boden sei. Er empfahl meinem Onkel, sich lieber still und leise nach einem anderen Auto umzusehen, was er dann im Frühjahr 1998 auch tat.
Ein weiterer negativer Punkt betraf auch noch den unkultivierten, im Innenraum superlauten (weil relativ schlecht gedämmten) Dieselmotor, bei dem ab ca. 100 Km/h keine Gespräche im inneren des Fahrzeugs mehr möglich waren und man schon aus Selbstschutz nicht über 130 Km/h fahren mochte (die Benziner sind diesbezüglich aber deutlich besser). Lahm war er obendrein eh.
Bleibt also zu sagen: Ein grundsätzlich solider, geräumiger, technisch praktisch unzerstörbarer Wagen, dessen Motor und Technik locker 3 Karosserien zu überleben im Stande sind. Der Rost und die üble Verarbeitung machen diesem Wagen aber früher (bei meinem Onkel sehr früh!) oder etwas später den Garaus, weswegen ich mich einer Empfehlung enthalten möchte.
Momentan denke ich, ein billiger angegammelter Vectra eignet sich gut als zuverlässiges Winterauto. Mehr nicht, wobei man allerdings noch viel an dem Auto selber schrauben kann.
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