Unsere Partnerseiten: 12gebrauchtwagen.de12neuwagen.de
  1. Home
  2. Alle Marken
  3. Alle Mercedes-Benz Modelle
  4. Alle Baureihen Mercedes-Benz E-Klasse
  5. Alle Motoren Mercedes-Benz E-Klasse
  6. E 430 (279 PS)

Mercedes-Benz E-Klasse E 430 279 PS (1995–2002)

Mercedes-Benz E-Klasse E 430 279 PS (1995–2002)
23 Bilder
Varianten
  • Leistung
    205 kW/279 PS
  • Getriebe
    Automatik/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    6,6 s
  • Ehem. Neupreis ab
    53.128 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    11,3 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
Fahrzeugklasseobere Mittelklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen4
Sitzplätze5
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraum1999–2002
HSN/TSN0710/369
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum4.266 ccm
Leistung (kW/PS)205 kW/279 PS
Zylinder8
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h6,6 s
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Anhängelast gebremst1.900 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.818 mm
Breite1.799 mm
Höhe1.443 mm
Kofferraumvolumen500 Liter
Radstand2.833 mm
Reifengröße235/45 R17 94W
Leergewicht1.680 kg
Maximalgewicht2.210 kg
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum4.266 ccm
Leistung (kW/PS)205 kW/279 PS
Zylinder8
AntriebsartHeckantrieb
0-100 km/h6,6 s
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
Anhängelast gebremst1.900 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch

KraftstoffartSuper
Tankinhalt80 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben11,3 l/100 km (kombiniert)
16,6 l/100 km (innerorts)
8,3 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben271 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
SchadstoffklasseEU3
Energieeffizienzklasse

Kosten und Zuverlässigkeit

Ehem. Neupreis ab53.128 €
Fixkosten pro Monat
Werkstattkosten pro Monat
Betriebskosten pro Monat
First stepVerkaufe Dein Auto in 3 Schritten - schnell. bequem. kostenlos.Auto verkaufen

Alle Erfahrungen
Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS)

4,0/5

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von rapt3r88, Februar 2017

4,0/5

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine E-Klasse der Baureihe W210. Bekanntlich ist diese Baureihe vom allgemeinen Rostbefall betroffen und es gibt hier wenige Ausnahmen. Auch mein Fahrzeug war keine. Wer sich dieses Auto aufgrund der niedrigen Preise kauft, sollte vor Allem die Radkästen, Kofferraumdeckel, Türkanten und Unterboden auf Rost prüfen. Teilweise sind auch tragende Teile kurz vor dem Durchrosten und sollten vor dem Kauf geprüft werden.
Positiv ist jedoch der M113 Motor, der allgemein als sehr zuverlässig und gut zu Warten gilt. Hier jedoch auch auf einen ruhigen Motorlauf achten. (Hydrostössel, Rollen von Nebenagreggaten machen oft unangenehme Geräusche). Unbedingt auch auf Trockenheit des Motors achten. Öl tritt hier sehr oft aus den Ventildeckeln aus, wenn die Dichtungen kaputt gehen.
Wer jedoch mal einen echten V8 für einen guten Preis fahren möchte und sich nicht vor Folgekosten scheut, dem kann ich das Auto empfehlen.

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von DriveFriendly, November 2016

4,0/5

Moin moin!
Da ich seit Jahren immer eure Seite nutze um mich über diverse Autos zu informieren und zu träumen, möchte ich etwas zurück geben und einen kleinen Bericht über meinen W210 / E430 schreiben.. Der Wagen ist BJ 2001 (MoPf), als Gebrauchtwagen gekauft vor ca einem Jahr mit 150t km , seitdem ca 30t km gefahren. Eine Prins Gasanlage ist vom Vorbesitzer verbaut worden.

DESIGN
Das Karosserie Design ist natürlich etwas in die Jahre gekommen und unterscheidet sich stark von modernen Fahrzeugen, wen es nicht stört ein altes Auto zu fahren, oder gerade dies bevorzugt, wird sich vollkommen wohl fühlen, alles eine Frage des Geschmacks.
Im Innenraum lässt sich natürlich Designtechnisch das Alter nicht leugnen, es wirkt aber alles stimmig und passt in das Gesamtdesign.

VERARBEITUNGSQUALITÄT
Trotz 15 Jahre und diverser Kilometer auf dem Buckel, lässt sich zur Innenraumverarbeitung nur sagen, dass diese echt top ist! Bis auf leichte Gebrauchsspuren an den Griffen, Lenkrad etc echt herausragende Qualität. Weder das Leder noch Plastik weißt Risse o.ä. auf.
Einziges Manko ist das Panoramadach, welches leicht klappert.

VERBRAUCH
Mein Durchschnittsverbrauch bewegt sich bei ca 13 Litern, darin enthalten sind Stadtfahrten, aber hauptsächlich Landstraßen und Autobahnfahrten. Diese lege ich meißt zügig zurück, aber ohne übermäßigem Bleifuß. Bei sehr entspannter Fahrweise über mehrere Kilometer auf der Autobahn mit Tempomat habe ich es auch schon auf 9 Liter geschafft. Der Ölverbrauch liegt bei meinem Wagen bei ca 1 L auf 7000 km.. Ich bin mir nicht sicher, ob das normal für einen V8 diesen Alters ist. Schäden oder Undichtigkeiten sind allerdings nicht vorhanden.

MOTOR
Der Motor ist wunderbar! Ich habe jetzt knapp 180t km auf der Uhr und der Motor läuft noch immer ohne Probleme. Kein Ruckeln, Rasseln oder sonst was. Motoren bauen kann Mercedes. Mit seinen 279 PS bzw. 400 Nm ist der Wagen gut bestückt, lässt sich gut bewegen, gut auch auf Landstraßen überholen, etc. Allerdings sollten es nicht viel weniger PS sein, um ein solch schweres Auto adäquat zu bewegen.
Bei Kickdown Einsatz zieht die E Klasse stramm nach vorn und ist noch ziemlich gut dabei, allerdings ist dieses Schiff definitiv kein Rennwagen. Dies liegt am hohen Gewicht, ab 200 kmh macht sich das Fahrwerk bemerkbar, welches etwas schwammig ist und der Wandler schaltet nicht so schnell wie ein modernes DSG. Dazu kommt, dass man heutzutage mit 279 PS zwar gut bestückt ist, jeder Neuwagen auch in der Kompaktklasse etc leicht an die 200 PS kommt und dank Turbo dann schon fast mithalten kann. Was diese ganzen 1,6 Liter Turbo Möhren allerdings nicht können ist den schönen V8 Sound zu generieren... Auch wenn es kein AMG ist, so hört man den V8 vorallem unter Teil-/ Volllast sehr gut raus!

ALLTAG
Meiner Meinung nach absolut alltagstauglich. Man fährt bequem und gleitet dahin, kann den Motorsound genießen und bei Bedarf auch sehr sehr zügig unterwegs sein.
Wem ein älteres Design nicht stört, der ist in einem E430 echt gut aufgehoben. Einziger großer Minuspunkt ist der Rost. Manche Modelle rosten garnicht, andere überall. Meiner zum Glück "nur" an den unteren Türkanten, Heckklappenschloss und hintere Radkästen. Hier muss man öfters mal Hand anlegen um ihn nicht verkkommen zu lassen.

UNTERHALT
Im Unterhalt lässt sich der Wagen durch die LPG Anlage mit ca 7 € auf 100 km bewegen, ohne sähe die Kostenrechnung natürlich etwas anders aus. 13 Liter Benzin sind dann doch nicht mehr ganz zeitgemäß.
Werkstattkosten haben sich im Rahmen gehalten. Mittelschalldämpfer und Endtopf waren original und mussten aufgrund von Rost für den TÜV getauscht werden, die ein oder andere Bremsleitung musste aufgrund von Rost und Moder getauscht werden, aber nichts was das Budget sprengt. Man muss halt ein solch altes kfz pflegen und bei kleinen Störungen diese gleich beheben.

FAZIT
Ich kann einen E430 für den Alltag echt empfehlen. Wer Platz und gemütliches Fahren, in Verbindung mit einigen kleinen kraftvollen Zwischenspurts sucht, der ist bestens in diesem Wagen aufgehoben. Es ist allerdings nichts für Rennfahrer oder Leute auf der Suche nach dem großen Prestige. Die Ersatzteile kosten Mercedes typisch, allerdings kann man bei diesem kfz doch noch einiges selber machen, bzw lohnt sich auch der Gang in eine freie Werkstatt. Nach 15 Jahren muss man nicht mehr bei Mercedes den doppelten Stundenlohn zahlen. Der Benzinverbrauch ist natürlich echt kostspielig, allerdings gibt es auch schon viele Modelle mit LPG Anlage, dann wird das Tanken zur wahren Freude.

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von ncoloni, November 2013

4,1/5

Hier berichte ich über meine "neue" E430 4Matic Avantgarde-Limousine, Erstzulassung September 2002, eines der letzten Exemplare aus der Baureihe W 210. Zuvor habe ich 200.000 km mit meinem zweiten BMW E39 abgespult, ein 540 iA touring aus Ende 1999, also ein von den Maßen, der Fahrzeugmasse und der Motorleistung her vergleichbares Fahrzeug.

Es ist mein zehnter Mercedes (und es war mein dritter BMW) ...
vielleicht ist es ja für den einen oder anderen Leser eine Entscheidungshilfe:

Motor: Der Mercedes dreht williger und kultivierter hoch, wie bei den kleineren Mercedes-V8 typisch und nicht anders zu erwarten. Er hängt besser am Gas. Der um 100 ccm volumigere BMW-V8 (4,4 statt 4,3 Liter Hubraum) bietet 440 statt 400 nM Drehmoment, was man spürt. Der BMW ist eher ein sportlicher Kombi, der Mercedes ein braver, aber motormäßig immer ausreichend kräftiger Leisetreter.

Verbrauch: Dazu werde ich nach vielen 1.000 km mehr berichten. In der Stadt ist der Mercedes "auch zum Brötchen holen" deutlich unter 20 Litern zu fahren, der BMW nicht. Dafür kann man den BMW in Schleichfahrt (Autobahn, kaum schneller als die LKWs) unter 8 Litern bewegen - den knapp zwei Zentner leichteren Mercedes dürstet es immer zumindest in Richtung zehn Liter - man sieht daran, dass ich bin kein Raser bin, sondern ein sehr entspannter Faher, der die Kraft der acht Töpfe nur in brenzligen Überholsituationen nutzt - und weil die größeren Motoren wunderbar lange halten, wenn man sie gut behandelt. Letztlich laufen sie auch leiser als die Sechszylinder (vor allem beim Mercedes).

Akustik: Der BMW ist leiser, das ist angenehm - auch das offene Schiebedach (gleich, ob ganz offen oder in Hebestellung) ist beim BMW leiser. Wenn man Leistung abverlangt, wird der BMW-Motor heiser, der Mercedes liefert eine Spur weniger Schub, aber dafür kultivierter. Der Pokal für das Motor-Flüstern geht also an Mercedes, das Fahr-Flüster-Geräusch insgesamt an BMW. Beides ist nicht um einen Hauch auseinander, sondern deutlich und vernehmlich. Da ich während der Fahrt lieber Musik genieße als Fahrgeräusche, wäre mir ein BMW mit Mercedes-V8 lieb. Aber bei weniger als acht Töpfen ... nur am Rande hier ... sechs Töpfe unbedingt besser von BMW nehmen. Es sei denn, man mag lieber einen einfachen, kleinen Vierzylinder mit Benzinantrieb ... konsequenterweise hat BMW den gar nicht erst im E39 verbaut. Die in den meisten Mercedes-Modellen verbauten kleinen Vierzylinder-Benziner dieser Zeit sind eine Symbiose aus gehobenem Mittelkasse-Flair, was den Karossierie-Eindruck angeht, und eine Mischung aus Lärmbelästigung und Klackern, als hätte man bei Trabant oder beim neuen VW-Bus T5 Industriespionage betrieben, wie man mit möglichst wenig Kraftstoffeinsatz am frühen Morgen alle Nachbarn in einem Kilometer Umkreis wecken kann, wenn man den eigenen Wagen mit kaltem Motor warm fährt.

Understatement: Beiden Autos sieht man, wenn das Typenschild entfernt ist, an keiner Stelle an, dass sie "kräftig" sind. Beim Benz versteckt sich der Doppelauspuff komplett unter der Heckschürze, während beim BMW der extra dicke und einzelne Edelstahl-Auspuff nur Kennern als "das ist ein Achtzylinder" offenbart. Beide tragen bescheiden irgendwie zwischen 250 und 300 Pferde perfekt auf die Straße, falls es einmal notwendig ist ... ohne Anlehnung an die Gegenwart, wo viele fast gleich schwere Autos mit 100-PS-Motoren manchmal auch noch eines ihrer knappen PS für das Herumschleppen der serienmäßigen doppelflutigen Auspuffprotzanlage abzweigen müssen. Dazu kommt vielleicht noch eine weitere Abzweig-Pferdestärke für das Herumschleppen von Reifen in LKW-Breite. Immerhin muss man diese Fahrzeuge nicht schieben, die Kraft reicht doch für die Auto-Mobilität. Der Mercedes E 430 und der BMW 540 i übersetzen Bescheidenheit auf ihre Weise. Nicht beim Kaufpreis, aber doch beim Auftritt in der Öffentlichkeit. Bis ins Detail. Dafür gebührt beiden ein Pokal, ein erster Platz. Beide gab es "ab 30.000 Euro" zu kaufen, voll gestopft waren aber eher 70.000 Euro fällig. Vielfahrer kennen das: Es soll leise zugehen, wirtschaftlich, langlebig - und wenn alle Stricke reissen, möchte man bei Tritt aufs Gaspedal einfach stets ausreichend Reserve an Kraft haben.
Und ja ... auch ich überhole auf Landstraßen vorsichtig, bin noch nie bis an die 250 km/h-Abregelung gefahren und lasse Omas den Vortritt auf der Straße, auch wenn die Fußgängerampel auf Rot steht und die Ampel für Autos auf Grün. Der TÜV probiert alle zwei Jahre aus,ob die Hupe noch funktioniert, ich benötige sie meistens in der Zwischenzeit nicht. Aber ich würde kein Auto mit Breitreifen und Vierfachauspuff kaufen, sondern lieber eines ohne Metalliclack und 200 PS in Reserve. Einfach zur Beruhigung, falls es dann und wann mal an Aufmerksamkeit mangelt, entweder bei einem anderen Verkehrsteilnehmer oder eben bei mir.
Noch immer nicht langweilig? Dann hilft dieser Bericht bestimmt beim Auswählen.

Getriebe: Beide haben eine fünf-Stufen-Automatik. Der BMW lässt sich intuitiv schalten ("Steptronic"), der Mercedes schaltet auch ohne Kickdown vorsichtshalber gern zurück, wenn der Gasfuß nervös wird. Mir gefällt das Abzapfen von Leistungsreserven beim BMW besser, er ist handlicher. Der Mercedes schaltet noch eine Spur weicher als der BMW hoch und herunter - und das sogar mit Allrad- statt Heckantrieb.

Musikanlage/Lautsprecher: Wie immer, wenn man beide Hersteller kennt ... bei BMW muss man mindestens die "zweitbilligste" Variante, die "HiFi-Lautsprecher" ordern, wenn man mehr als Verkehrsfunk damit hören will. Im Mercedes sind die einfachen Standardlautsprecher den "besseren" im BMW mindestens ebenbürtig, wobei im Benz sogar auf einen Subwoofer verzichtet wird. Dieses Kapitel geht regelmäßig - und auch dieses Mal - klar an Mercedes. Ist aber nur für Musikliebhaber interessant, vermute ich.

Sitze: Im BMW waren die aufpreispflichtigen Sportsitze verbaut, im Mercedes sind Komfortsitze mit Multikontureinstellung und Sitzbelüftung. Heizung der Ledersitze ist bei beiden Autos normal.
"Auf" dem Mercedes sitzt man ein wenig wie auf einem Kutschbock, egal, wieviel man an allen Sitzknöpfen spielt. "Im" BMW sitzt man näher am Fußboden und irgendwie integrierter. Bei BMW muss (!) man Komfort- oder Sportsitze haben, sonst sitzt man wie auf einer Wartebank im Bahnhof. Bei Mercedes sind sogar die einfachen Standard-Aussattungssitze einigermaßen bequem. Hier (in beiden Autos gute, teurere Sitze) bleibt es Geschmackssache ... ein "1:1" und typisch für die Hersteller - einmal betont bequem, einmal hm "sportlich". In beiden Autos kann man mit den jeweils guten und aufpreispflichigen Sitzen (wenn der Tank nicht zu klein wäre ...) tausend Kilometer fahren, sich anschließend einmal strecken und dann den Tag beginnen. (Seitenhieb: Das gab es ohne Aufpreis auch schon im Opel Omega B, aber den lassen wir jetzt hier weg).

Bedienung: Der BMW wirkt wie aus der Neuzeit, wenn man die Anordnung der Schalter, Hebel, das Navi in Kombination mit Bordcomputer und anderen Helferlein betrachtet. Der Mercedes bietet, verstreut über das halbe Fahrzeug, auch alles Sinnvolle, aber nichts aus einem Guss. Ob man eine Sicherung wechseln will oder eine Information aus Bildschirm/Tachoanzeige sucht, alles wirkt wie mit wachsenden Kundenanforderungen aneinendergeflickt, nicht "geschöpft". Dieser Punkt geht neben dem agileren Gesamteindruck eindeutig und ganz klar an die Marke mit dem Propeller.

Der Mercedes bietet dafür mehr Platz (vor allem auf den Rücksitzen) und -speziell in diesem Vergleich und für mich- das Ende der Angst vor dem Winter. Allradantrieb (das gab es beim BMW E39 nicht) bedeutet eben, dass man nicht stecken bleibt. Jedenfalls nicht in einer Parkbox auf ebener Straße, nur weil sich ein paar Schneeflocken um die guten und nagelneuen Winterreifen versammelt haben. Ein wenig ist es ungerecht, Heck- und Allradantrieb zu vergleichen. Das habe ich hier trotzdem getan, weil die Autos vergleichbar schwer sind (der eine schleppt fast zwei Zentner extra für den Kombiaufbau, der andere ebenso viel für das schwerere Allradgetriebe und die zusätzlichen Antriebsstränge - und damals beim Neuerwerb in etwa gleich teuer "70.000-Euro-Klasse".)

Der BMW kennt bei etwas Pflege eines nicht: Rost. Den Mercedes kann man trotz aller Pflege vor etwas nicht ganz bewahren: Rost. Wenn es kein Allradler sein soll (den es ja von BMW in der konkurrierenden Baureihe nicht gibt), würde ich eher einen guten gebrauchten BMW statt eines Mercedes kaufen. Lieber einmal alles an der Vorderachse auswechseln (s. weiter unten) als nie wissen, wo evtl. noch eine und wieder noch eine (neue oder alte) Roststelle versteckt ist. Bei meinem Mercedes war an jeder einzelnen (bereits ausgewechselten und dann halb totgepflegten Tür) mehr Rost als an dem noch einmal drei Jahre älteren BMW rundherum - das muss man wissen und berücksichtigen, selbst bei einem der "rostarmen" älteren Benz. Der BMW hat dafür eine empfindliche Vorderachse, bei der über das Autoleben hinweg jedes Teil ein- oder mehrmals ausgetauscht werden will. Er fährt auch sonst, auch der TÜV gibt seinen Segen. Aber bei mangelnder Aufmerksamkeit fährt er dann nach einer Weile "wie ein Mercedes". Also fährt man mit 160 um die Kurve und schwitzt dabei, obwohl sie eigentlich für 180 gut ist. Bei einem heilen Mercedes fährt man besser gleich gemütlich, dazu lädt er auch ein. Ein sehr gut durchreparierter BMW nimmt die selbe Schikane wie im Flug, wesentlich schneller und "ohne mit dem Scheinwerfer zu zucken". Aber dafür muss das Fahrwerk immer top sein, und das immer nahe 100% zu halten ist kein billiges Vergnügen. Auch viele Werkstätten sind damit überfordert - sie machen Probefahrten und sagen "wieder heil". Dieses Stückchen "Sportwagen-Gen" fehlt sogar vielen KFZ-Meistern. Sie wissen nicht, wie ein BMW fahren kann, wenn er so ganz gesund ist.

Da ich aber meistens 100 statt 200 fahre, nehme ich jetzt die vielen genannten und ungenannten Mercedes-Eigentümlichkeiten in Kauf und freue mich, auch im Winter einen zuverlässigen Begleiter vor der Tür zu wissen. Dies ist keine Hommage für Mercedes, eher eine für BMW. Und doch ist das "willkommen Zuhause"-Gefühl nie mehr vergangen, seit der erste Mercedes (so 1980) vor der Tür stand, in einer Zeit, als man einen BMW wirklich noch nicht unbedingt als ernsthafte Alternative zu einem Mercedes kaufen konnte. Beiden Herstellern wünsche ich, dass sie sich weiter Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, David und Goliath. Dies hat unserer Maschinenbau-Nation bisher viel Wohstand und internationale Achtung beschert. Als passionierter Autofahrer und Schrauber verneige ich mich vor den Ingenieuren beider Hersteller ... Wenn man das Beste aus diesen beiden Welten zusammenfügte, dann würde kein vernünftiger vielfahrender Mensch mehr ein Auto bestellen, das nicht in Deutschland entwickelt wurde. Das aber wollen wir unseren europäischen Nachbarn -und denen in Übersee- nicht wirklich wünschen ... oder?

Fahren würde so ein Teil jedenfalls toll - und für die erste Dekade nach dem Kauf würde man nach der schmerzhaften Überweisung eines gerade noch fünfstelligen Kaufpreises nur Benzin und Öl nachkippen müssen. Das Pendant wäre die Summe aller Nachteile beider Premium-Hersteller-Baustellen: Eine Karre, die an jeder Schneeflocke stecken bleibt und auch noch rostet wie Sau.

Für jene Leser, die mit Geduld und Interesse bis hier alles Geschriebene als hilfreich für die Anschaffung des nächsten Autos betrachten ... danke für die Geduld. Ich hoffe, es hilft beim Auswählen zwischen einem sehr guten und einem sehr guten Auto. Wer die Auswahl vergrößern will, sollte auch das mit den vier Ringen ausprobieren ... einfach der Vollständigekit halber. Vermutlich bleibt es anschließend doch dabei, dass nur zwei in die Zielgerade fahren: Einer mit Propeller und einer mit Stern.
Für mich waren es bis hier mehr als eine Million Kilometer, abwechselnd mit Propellern oder Sternen im Logo ... Von hier an ist es (die Damen unter den LeserInnen mögen verzeihen) ein wenig wie mit zwei wunderbaren Frauen ... man(n) muss sich irgendwie für eine entscheiden, ohne die Zeit zu überziehen, sonst ist man beide los. Und in Wahrheit sind es doch die Frauen, die das letzte Wort in der Liebe und in dieser wirklich wichtigeren Entscheidung haben.

Wie kann man das auf's Blech übersetzen? Vielleicht mit Probefahrt? Für mich war situativ die Wintertauglichkeit entscheidend. Wer einen wie an den Körper angegossenen Kurvenräuber sucht, der greift sowieso zum agilen und leichteren 3er BMW, ob mit oder ohne Allrad. Wer ein wirtschaftliches und unkompliziertes Auto zurückhaltend fährt, wird die C-Klasse von Mercedes bevorzugen. Wer es gern wirklich leise und komfortabel hat und sich um die Aussenwirkung nicht sorgen muss, hat die Qual der Wahl zwischen den wundervollen 7ern und den S-Klassen, dem A8 und dem Phaeton. Aber das sind jeweils andere Geschichten.

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von Anonymous, Dezember 2009

3,8/5

Ich fahre den wagen jetzt schon seit zwei Jahren und muß wirklich sagen, daß ich noch kein Auto besaß bei dem so wenig repariert werden mußte.Die 16 Zündkerzen zum Stückpreis von ca.:10€ netto haben allerdings ganz schön rein gehaun, halten nebenbei aber auch ihre 90TKm.Selten ist auch das noch jemand hinter einem auftaucht wenn man zügig auf der linken Spur dahin rauscht.Mal abgesehen von E55 oder Porsche, wobei das eher selten geworden ist.Ansonsten ist der Verbrauch bei diesem Leistungsangebot des V8 schon richtig wenig.Ich hatte mal einen W124 3.0 24V der nahm bei normaler fahrweise schon 16 Liter!Schade finde ich das keine Euro3 norm drin ist, wodurch die Steuern schon hart an der Grenze sind mit 290 Euro.

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von Anonymous, Juli 2009

4,1/5

FAHRE DAS GUTE STÜCK SEID 2 JAHREN.HABE IHN MIT NUR NACHWEISBAREN 65000 KM AUS ERSTER HAND FÜR GERADEMAL 9000 E ERWORBEN.
SEIDENWEICHE AUTOMATIKSCHALTUNG,SEHR LEISER V8 MOTOR,TOP AUSSTATTUNG BEI HÖCHSTER QUALITÄT,ABSOLUT LANGSTRECKENTAUGLICH...
ER HATTE BEIM ERWERB NUR LEICHTE ROSTANSÄTZE AN DEN VORDEREN RADLAUFKANTEN.
EIN WENIG ROSTSCHUTZUMWANDLER,DAS PASSENDE SPRAY SOWIE KLARLACK UND ER SAH NACH 3H ARBEIT WIEDER AUS WIE NEU .
SEID DEM KEINE NEUEN ROSTSTELLEN DAZU GEKOMMEN.
ALSO IMMER EIN WENIG SCHAUEN UND ES GLEICH BEHANDELN UND DER ROST IST KAUM EIN THEMA MEHR.
ER FÄHRT SICH EIN WENIG SCHWAMMIG WORAN MAN SICH ABER SCHNELL GEWÖHNT HAT.
HATTE BISHER KEINE WEITEREN REPARATUREN DA ALLES TADELOS FUNKTIONIERT.
VERBRAUCH 100 KM/H LANDSTRASSE 7-8 L,AUTOBAHN 130 KM/H 9-10 L, STADT IM NORMALEN BERUFSVERKEHR 15-16 L
DA ICH VIEL STADT UND AUCH KURZE STRECKEN FAHRE PEGELT SICH MEIN DURCHSCHNITTSVERBRAUCH BEI VERNÜNFTIGEN 14 L EIN.
EIN FAMILIENTAUGLICHER LUXUSWAGEN MIT FAHRSPASS FÜR WENIG GELD WENN MAN ÜBERLEGT WAS ER MAL GEKOSTET HAT.
VON MIR GIBT ES EINE ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG !

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von HorschtE430, Juni 2009

4,6/5

Nach meinem W124 300T habe ich mir mal den W210 E3430 gegönnt.
Ich muss sagen, dass der Fahrkompfort um einiges höher ist als beim W124.
Bisher zeigt mein "Neuer" keine Schwächen. Auch der so häufig zitierte Rostbefall scheint bei meinem Modell kein Thema zu sein.
Alles in allem glaube ich einen guten Fang gemacht zu haben.

Der V8 läuft wie die Feuerwehr und mit einer Laufkultur, die einen manchmal erschrecken lässt, weil man denkt der Motor ist ausgegangen.
Was den Verbrauch angeht habe ich einen Mittelwert von 11,87 Liter (50% Stadt / 50% über Land) errechnet, was für diesen Motor wirklich erstaunlich ist. Mein alter 300TE hat sich doch tatsächlich etwas mehr genehmigt.

Ich denke, wenn man einen guten Gebrauchten unterhalb der 10K Euro Marke sucht, der sehr gute Fahrleistungen und eine Vollausstattung bietet, dann ist der E430 genau das richtige Fahrzeug.

Tops:
Motor und Getriebe
Ausstattung und Kompfort
Fahrleistungen

Neutral:
Unterhaltskosten (Für einen V8 aber durchaus angemessen)

Flops:
Lenkung und Fahrwerk (etwas schwammig und schlechter Geradeauslauf)

Fazit:
KAUFEN!!!!

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von melcher4, September 2008

4,0/5

Super Auto zum vergleichweise günstigem preis.
Verbrauch liegt bei 13Liter auf 100KM bei 75% Stadtverkehr.
Leider gibt es auch mängel Rost!!!

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von hasenbraten1138, September 2008

4,0/5

Ich fahre das Fahrzeug nun seit einem Monat, bin vorher 8 Jahre BMW gefahren. Als einzig negativ würde ich die schwammige Lenkung und den nicht perfekten Geradeauslauf nennen. Ich war bei 2 Mercedes Werkstätten, aber die meinen das ist normal und gehört so bei der serienmässigen Parameterlenkung. Der Fahrkomfort ist durch den 8 Zylinder hervorragend! Geräusche, Federung und Fahrleistungen sind top. Der Verbrauch mit ca. 12,5 Ltr. / 100 KM ist für einen 4,3 Liter Motor mehr als fair. Leider habe ich kein PDC und somit ist einparken noch etwas abenteuerlich mit diesem Schiff. Fazit: Fährt sich toll bei angemessenen Unterhaltskosten. Ich würde ihn sicher wieder kaufen, allein schon wegen des famosen 8 Zylindermotors.

Erfahrungsbericht Mercedes-Benz E-Klasse E 430 (279 PS) von Anonymous, April 2008

3,6/5

Motor / Getriebe:

Der Motor passt ideal zum doch relativ schweren Mercedes W210. Er lässt auch in diesem etwas behäbigen Fahrzeug Fahrfreude aufkommen. Der Klang ist jedoch für einen V8 etwas mager. Das serienmässige 5-Stufen-Automatikgetriebe arbeitet selbst bei hohen KM-Leistungen immer weich und sauber (aktuell ca. 174.000 KM)

Karosserie / Interieur:

Die Karosserie ist, wie vielen bekannt evtl. ein kleiner / grosser Wermutstropfen. Sie neigt dazu and vielen bekannten Stellen wie Schwellern, Kotflügelkanten, Türkanten, Heckdeckelschloss usw. zu Rostansätzen oder sogar zu Duchrostungen (bei mir ist es zum Glück noch nicht ganz so weit gekommen - habe nur leichte Rostbläschen). Jedoch ist sie wunderbar verwindungssteif und es kommt weder zu Klapper noch zu Knargeräuchen.

Alltag / Verbrauch:

Der E430 ist für einen V8 schon fast ein Spritsparer. Ich verbrauche bei Autobahnfahrten mit einem Schnitt von ca. 130 KM/H nur ca. 10 - 11 Liter / 100 KM. In der Stadt genehmigt er sich dann auch mal 16 - 18 Liter / 100 KM.

Fazit:

Alles in allem eines der Besten "gebrauchten" Fahrzeuge, die ich bisher gefahren bin. Weder unplanmässige Reperaturen noch andere Defekte hatte ich bisher. Wenn Mercedes E-Klasse W210 - Dann E430 !