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Chevrolet Caprice 5.0 V8 168 PS (1976–1990)

 

Chevrolet Caprice 5.0 V8 168 PS (1976–1990)
7 Bilder

Alle Erfahrungen
Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS)

3,8/5

Erfahrungsbericht Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS) von Cruiser95, Mai 2020

4,0/5

!Hier geht es um den Chevrolet Caprice von 1991-1996, die "Badewanne" mit der abgerundeten Karosserie! Konnte das Baujahr nur bis 1990 auswählen aber los gehts:

Ich habe mir den 1991er Chevrolet Caprice Classic mit 173.000 km gekauft weil er mich optisch mehr anspricht als der "boxy" Caprice. Da ich selber Mechaniker und ein großer US-Car Fan bin war das die Gelegenheit relativ günstig einen Ami zu fahren.
Ich habe das Fahrzeug nun schon drei Jahre, als Alltagsauto und einziges Auto wohlgemerkt, und bin inzwischen ca. 60.000km im Sommer wie im Winter damit gefahren. Teilweise schwer beladen, manchmal mit 6 Leuten an Bord, war in den Bergen damit und auch öfters auf der Autobahn. Ich hab also Alltagserfahrung bei jedem Wetter damit und versuche diese Bewertung so sachlich wie möglich zu halten für Leute die mit diesem Auto mehr fahren wollen als nur zu den US-Car Treffen im Sommer.

Im großen und ganzen bin ich wirklich sehr zufrieden mit diesem Fahrzeug aber es waren doch einige Sachen daran zu reparieren. Aussagen wie "Die laufen ewig" oder "Das ist so robust da geht nie was kaputt" stimmen vielleicht wenn man sehr wenig damit fährt aber in meinem Fall traf das nicht zu . Mein Caprice, und viele andere leider auch, hatte einen ziemlichen Wartungsstau und das machte sich in den ersten zwei Jahren deutlich bemerkbar. Dieser Wagen ist sehr Wartungsintensiv, da die Fahrwerkskonstruktion und der Motor sich seit den 70er Jahren nicht wirklich weiter entwickelt hat.
Laut Hersteller muss man alle 5.000km Motor Öl wechseln, alle 50.000 km Getriebeöl + Filter wechseln und spätestens alle 10.000km muss die gesamte Vorderachse und die Kardanwelle abgeschmiert werden. Wenn man das macht, wird sich der Caprice mit Langlebigkeit und Zuverlässigkeit bedanken. Wenn man das aber vernachlässigt sind die Traggelenke und vor allem die Lenkungsgelenke sofort ausgeschlagen. Auch das Differential verträgt vernachlässigte Ölwechsel nicht gut. Wenn man bereit ist dass man mehrmals im Jahr Öl wechselt und mit der Fettpresse unterm Auto liegt dann wird man mit dem Caprice sicher Freude haben.
Meine Erfahrungen mit dem Auto:

Motor: 305cui V8 mit 170 PS und TBI Zentraleinspritzung, gleiches Prinzip wie bei den frühen 90er Opel Motoren.
Der Motor selbst ist wirklich sehr zuverlässig. Bei dem Hubraum und der Leistung muss er das ja fast sein. Der Sound ist ein Traum, typisch Ami halt und am Drehmoment fehlt es auch nicht. Erwartet aber kein Beschleunigungswunder und auf der Autobahn ist bei 170km/h Schluss. Die Motorelektrik und vor allem die Abgasregulierung ist anfällig, da sehr viel über Vakuumleitungen und Magnetventile läuft. Ist da was undicht kann die Fehlersuche sehr Zeitaufwendig sein. In den USA waren Sekundärluftpumpe, Kat, sowie ein Abgasrückführventil und eine elektrisch gesteuerte Tankentlüftung mit Filter Standard in den 90ern. Diese Sachen müssen funktionieren da sofort die Motorkontrolle leuchtet oder der Motor im Standgas schlecht bzw. gar nicht läuft wenns da Probleme gibt. Wasserpumpe, Visco-Lüfter, Verteilerkappe + Zündkabel, Kühwasserschläuche, EGR, Elektronic Spark Module, usw. musste alles erneuert werden. Die TBI Einspritzung brauchte zwei neue Einspritzdüsen, musste komplett gereinigt und generalüberholt werden damit der Motor zuverlässig lief. Es gibt für all das noch Ersatz aber teilweise nicht mehr so billig wie es einmal war.

Getriebe: 4-Gang Automat mit Overdrive THD700R4, mechanisch gesteuert mit elektrischem Lock-Up
Der erste Gang schaltet etwas ruckartig auf den zweiten. Trotz neuem Wandler und Getriebeüberholung aber da ist man sicher von den elektrischen gesteuerten Getrieben von heute verwöhnt. Bei Einhaltung der Ölwechselintervalle so gut wie keine Probleme mit diesem Getriebe. Einfach zu Warten und billige Teile. Es neigt bei sportlichem Bergfahrten oder Anhängerbetrieb allerdings dazu zu überhitzen da es keinen eigenen Getriebeölkühler gibt. Stattdessen teilen sich Kühlwasser und Getriebeöl den selben Kühler, innen natürlich getrennt. Man sollte aber darauf achten dass der Kühler wenn er schon alt ist innen nicht undicht wird und sich Getriebeöl mit Kühlwasser vermischen.

Fahrwerk: Typisch Ami, Starrachse mit Schraubfedern hinten und Doppelquerlenkerachse vorne. Jedes Gelenk an der Vorderachse muss abgeschmiert werden dann halten die eigentlich ewig. Radlager vorne sind zum Einstellen und Nachfetten und das sollte auch gemacht werden da diese sonst schnell Spiel bekommen. Lenkradspiel um die Mitte ist gewöhnungsbedürftig aber das ist bei den Amis so. Mein Caprice ist ab Werk mit Performance Stoßdämpfern, einem verstärkten Stabilisator vorne und hinten sowie Heavy-Duty Bremsen ausgestattet. Das merkt man auch, die Bremsleistung ist sehr gut und das Handling für ein so altes und großes Auto auch akzeptabel.

Karosserie: Die ist nach amerikanischer Genauigkeit zusammengeschraubt. Spaltmaße stimmen nirgends, es knarzt und quietscht dort und da mal aber das ist so bei alten Amis. Probleme gibt es aber mit dem Rost! Die Türunterkanten und Ecken rosten sehr stark. Die B-Säule unten am Schweller löst sich auch auf, da dort drei Bleche übereinander geschweißt sind und anscheinend nicht ausreichend konserviert worden sind. Das ist ein ernstes und schwer zu reparierendes Rostnest! Und zu guter letzt rostet es von den hinteren Radläufen bis zur hinteren Stoßstange gnadenlos weg, da musste einiges an Blech eingeschweißt werden! Auch ist die C-Säule oben an der Heckscheibe sehr schlecht abgedichtet, da musste ich mit Dichtmasse massiv nachbessern da es in den Kofferraum tropfte.

Elektrik/Komfortausstattung: Wo viel drin ist kann auch Viel kaputt gehen. Und das trifft bei meinem Caprice Classic leider auch zu. Elektrische Sitzverstellung, Klima, Tempomat, elektrische Fensterheber vo und hi sowie Lichtautomatik sind wirklich toll und beeindruckend für 1991 aber auch anfällig. Die Fensterheber sind alle 4 kaputt. Die Plastikrollen die die Scheibe in der Führung halten brechen aus und dann kann man das Fenster zwar öffnen, aber es verkantet sich dann beim schließen und ist nur schwer wieder zu zu bekommen. Reparatur ist Zeitaufwändig und lästig da es in der Tür sehr eng ist und man nur durch das Loch im Türblech arbeiten kann.
Die originalen AC-Delco Radios sterben am Hitzetod, da sie zu wenig Belüftet sind und im Sommer wenn man mal lauter Musik hört ist bei mir die Endstufe abgebrannt. Ersatzradio ist nicht mehr zu bekommen als musste es teuer repariert werden. Das Armaturenbrett muss dafür übrigens zerlegt werden um den Radio raus zubekommen.
Das Plastik im Innenraum ist extrem hart und spröde und bricht sehr leicht. Lüftungsdüsen, Handschuhfach usw. sind sehr empfindlich und brechen gern. Der Bezug am Armaturenbrett oben verträgt die Sonne nicht gut und er fängt von den Ecken der Lüftungsdüse aus an zu reisen. Und das hört auch nicht auf bis das ganze Armaturenbrett oben vier riesige Risse hat.
Das Zündschloss ist kaputt gegangen und der Motor ließ sich nicht mehr abstellen. Um das Zündschloss zu wechseln muss das Lenkrad mit Airbag abgenommen und die komplette Lenksäule zerlegt werden. Wenn man so wie ich eine höhenverstellbare Lenksäule hat braucht man dazu Spezialwerkzeug, viel Geduld und Zeit denn das hat einen ganzen Tag gedauert. Die Hupenknöpfe am Lenkrad waren auch kaputt, da das nur 2 Plastikwürfel mit einem Metallkontakt dahinter sind. Wenn die durchgedrückt sind oder hart und spröde werden geht die Hupe entweder durch oder gar nicht mehr. Da gibt es kein Ersatzteil mehr und ich musste den Airbag ausbauen und mir aus Blech, Draht und zwei Universalschalter selbst etwas basteln. Die Zentralverriegelung geht einmal nicht und einmal schon, das Steuergerät ist defekt und neu nicht mehr zu bekommen.

ABS ist eine eigene Kategorie weil das ist bei jedem Caprice kaputt, egal was man erzählt bekommt. Der ABS Block ist schlecht vor Wasser geschützt und korrodiert dann innerlich zu Tode. Es rostet alles fest und die Kontakte oxidieren weg, der ist nach fast 30 Jahren bei jedem Caprice kaputt. Mein ABS Warnlämpchen war elegant mit schwarzem Klebeband vom Vorbesitzer übergeklebt worden weil es natürlich geleuchtet hat. Ist mir erst aufgefallen als ich für den Radioausbau das Armaturenbrett abgebaut hab. ABS Fehlercode ergab "Replace ABS Module" und nach manuellem Prüfen am ABS Block selbst war klar dass der nur noch Schrott ist. Das Problem daran ist dass es keinen Ersatz, weder gebraucht noch neu, für das Caprice ABS gibt. Nicht in Europa und nicht in den USA und ich konnte in ganz Österreich und Deutschland niemanden finden der dieses ABS reparieren wollte da es anscheinend sehr viel verschieden Ausführungen und Abänderungen von 1991-1996 gab und es deshalb keine Teile mehr gibt. Die Lösung war das Tape wieder daraufzukleben und hoffen dass es der Prüfer nicht merkt.

Klimaanlage: Funktionierte natürlich nicht, weil es eine R12 Anlage ist und dieses Klima-Gas ist schon lange verboten und nirgends mehr zu bekommen. Also umrüsten auf R134a! Dazu muss praktisch die komplette Klimaanlage ausgetauscht werden. Klimakompressor, Kondensator, Trockner, Leitungen, Verdampfer, Anschlüsse und Expansionsröhrchen neu und dann mit 1,1kg! Klimagas befüllen. Ist nicht unbedingt billig oder einfach aber nur so bekommt man die Klima wieder fit.

Fazit: Der 90er Jahre Caprice ist ein toller Einstiegs-Ami, V8 Sound, cooles Design und meist günstig und simpel zu reparieren. Man sollte aber schon selbst schrauben können wenn man mehr fahren will als ab un zu mal zu den US-Treffen da doch einiges kaputt gehen kann und einiges zu warten ist. Manche Ersatzteile sind nicht mehr zu bekommen oder extrem teuer nur noch gebraucht verfügbar. Die Elektronik ist oft anfällig, kompliziert aufgebaut und hat zahlreiche Steuergeräte und Relais die teilweise nicht mehr neu verfügbar sind. Vakuumleitungen sind gern undicht und die Karosse rostet an einigen Stellen stark. Trotzdem ein tolles Auto und ich würde es wieder kaufen.

Erfahrungsbericht Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS) von biokill, März 2014

3,6/5

Liebe Ami-Freunde
Wer den Chevrolet Caprice Classic Brougham 5.0 schon mal gefahren hat, weiss wovon ich rede. Ami-Feeling pur! Lange gesucht und doch noch gefunden! Die kantige Carrosserie kann nur echt Ami sein! Die schönen, weichen Velourpolster - wie auf dem Sofa! Das brabbelnde Motorgeräusch beruhigt. Die leichtgängige Servolenkung - ein Spass! Der Verbrauch, wenn man mit Tempomat fährt 14 Liter - man gönnt sich ja sonst nichts. Einen Amerikaner lässt man bekanntlich rollen. Kein Stress, nervös sein können die andern. Das Fahrzeug, Jg. 88, letztes Jahr mit knapp 121000km aus erster Hand gekauft! Alles in unverbasteltem Originalzustand! Was Reparaturen angeht, eine neue Batterie, das trifft wohl auf alle Autos zu, dann noch die Wasserpumpe die plötzlich undicht war. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich die 4 Keilriemen gewechselt. Läuft jetzt noch etwas ruhiger. Für den Alltag hat man ja seinen kleineren Zweitwagen (auch wenn das in meinem Fall auch ein Ami ist).
Nachteile? Wer Kurven wetzen möchte, definitiv das falsche Fahrzeug! Wer auf den Spritverbrauch schauen will oder muss - bitte nicht kaufen! Wer Steuern oder Versicherungsprämie sparen will - nicht empfehlenswert! Wer eine kleine Garage hat - da passt er nicht rein! Wer Gas geben möchte - sorry - ist kein Porsche, Hände weg! Läuft wie eine Ente! Wer nur kleine Parkplätze in der Gegend hat - das wird zum Problem! Wer keine Freude an Ami's hat - schnell vergessen!
Positiv! Wer Freude an einem Cruiser mit Nostalgie-Feeling hat (eine Zeit die nie wieder kommt) - kaufen!!

Erfahrungsbericht Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS) von Achtender, Juni 2008

4,0/5

Schon lange bin ich ein grosser Fan amerikanischer V8 Maschinen und mir war immer klar, das auf lange Sicht nichts daran vorbei führt.

Vor zwei Jahren hatte ich dann die Chance diesen gepflegten Chevy Caprice Brougham zu kaufen.
Wichtig war mir bei meiner Amisuche, das ausser einem V8 eine gewisse Alltagstauglichkeit gegeben ist.
Nicht unbedingt was den Verbrauch angeht, sondern vielmehr die technische Zuverlässigkeit.
Und ich muss sagen das ich mehr als zufrieden bin.

Der Caprice war schon bevor ich ihn gekauft habe, in täglichem Gebrauch.
Vorallem im Stadtverkehr und für lange Auslandsfahrten.
Entgegen vieler anders lautender Meinungen, kann ein amerikansiches Fahrzeug mit einem Mindestmass an Pflege (Ölwechsel alle 5000 km und den üblichen Interwallwartungen), ein absolut Zuverlässiger Freund und Wegbegleiter sein.
In den zwei Jahren die ich den Wagen nun fahre, habe ich keine grösseren Reparaturen machen müssen.
Einmal musste der Vergaser überprüft werden, da etwas an der Einstellung nicht passte.
Kostenpunkt: 150 Euro.

Auch den so oft beklagten Ölverlust kann ich nicht bestätigen.
Weder Motor noch Getriebe verlieren aber auch nur einen Tropfen.

Auch die Ersatzteillage ist entegen anderer Behauptungen kein Problem und liegt bis auf ein paar
Ausnahmen in der Preisklasse eines Golf 2 und teils sogar darunter.
Ein weiterer Vorteil ist, das wenn man sich in der Amiszene ein paar Freunde macht, so gut wie nie in eine Werkstatt muss, sondern viele Leute findet die sich gut auskennen und einem immer gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Gerade in der Amiszene ist man nie allein.

Nun ein paar Worte zum Wagen als solches selbst.

Der 305cu Motor ist ein Arbeitstier.
Zuverlässig, keineswegs unkultiviert und bei normaler Fahreise auch nicht übertrieben durstig.
Ca. 12 - 15 Liter im Schnitt.
Das hört sich in unserer Zeit nach viel an. Aber man muss bedenken das ein alter Mercedes gleichen Baujahres mit V8, weitaus durstiger sein kann und meisst auch ist.
Gerade der elektronisch geregelte Vierfachvergaser verhilft dem Caprice zu einem gutem Verbrauchswert.
Naja.. und ganz ehrlich.
Wer so ein Auto kauft und dann auf den Verbauch achtet, sollte doch lieber Smart fahren.
Vom V8 Blubbern das die Ohren verwöhnt will ich garnicht erst anfangen.
Das ist einfach das schönste an der ganzen Sache.

Da die Amerikaner schon Anfang der 80er um einiges strengere Abgasnormen zu erfüllen hatten, ist auch ein Euro1 Kat verbaut.
Dieser lässt sich sogar auf eine Euro3 Norm umrüsten.
"Dies aber nur bei Chevrolet Motoren mit sog. H-Schlüssel"

Weiterhin sucht man eine vergleichbare Innenausstattung bei einem deutschen oder europäischen Fahrzeug selben Baujahres vergebens.
Ich fuhr kurze Zeit mal ein deutsches Auto Bj.87. Graue Plastikatmosphere wohin man nur blickte.
Nichts gemütliches. Alles karg und trisst.
Da sieht es im Caprice schon anders aus.
Weiche, blaue Veloursitze auf denen vorne und hinten je drei Leute mit normales Ausmassen gut Platz finden, verwöhnen das Sitzfleisch.
Eine wuchtiges Amaturenbrett mit vielen Knöpfchen zum dran rumspielen.
Chromelemte überall. Türgriffe, Fensterheber, etc.
Allein von den technischen Spielereien, konnte ein Euro- Autofahrer in den 80ern, wenn er nicht gerade ein absolutes Oberklasse Auto fuhr, nur träumen.
Elektrisch verstellbare Sitze, Tempomat, Klimaautomatik, 4-Gang Automatikgetriebe, elektr. Aussenspiegel, und, und, und...
Allein die original Stereoanlage kann was Lautstärke und Klang angeht noch mit heutigen Systemen mithalten.
Habe mal bis zum Anschlag aufgedreht, da klingeln Ohren.

Das Fahregühl ist göttlich. Man schwebt mit 100 über die Landstrasse und mit 130 über die Autobahn.
Sobald man die Türe hinter sich zu macht, ist man in einer anderen Welt. Reines Zen.
Nichts stresst einen, nicht die Heinis, die mit 250 über die Autobahn rasen.
Kein Traktor der eine kilometer lange Autoschlange hinter sich her zieht.
Jeder rote Ampel wird zu einer Soundsession mit dem Leerlaufgeblubber des Motors und man freut sich schon aufs Losfahren.
Ja, ich gehe soweit das ich es als pure Entspannung definiere.
Wenn ich schlechte Laune habe und irgendwo hinfahren muss, dann legt sich das verdammt schnell.
Früher, habe ich meine Aggressionen gerne im Auto ausgelebt.
Heute ist mir das Fremd.

Wenn man ein einigermassen guter Autofahrer ist, sind auch kleine Lücken und Parkplätze kein Thema.
Bis jetzt habe ich noch immer einen Parkplatz gefunden.
Auch Parkhäuser sind kein Problem.

Ich bin absolut von diesem Wagen überzeugt.
Ob es sich lohnt in unserer heutigen Zeit so einen Wagen zu fahren, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Die einen wollen von A nach B und die anderen wollen so lange wie möglich zwischen A und B verweilen.
Weder Benzinpreise noch der Staat können mich davon abhalten auch weiterhin meiner Leidenschaft zu erliegen.
Der Charme den ein alter amerikaner ausstrahlt macht vieles wieder gut.
Diese Autos leben.
Und sollte ich es mir irgendwann nicht mehr leisten können.
Leute, bevor ich mir jemals so ein modernes Windkanalverbrechen kaufe...
Ja dann... Dann laufe ich lieber.

Erfahrungsbericht Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS) von funthan, Juni 2008

3,7/5

Wir ihr bereits mit bekommen hab't fahre ich seit vielen Jahren exotische Fahrzeuge für den hiesigen Markt.

Unter anderem habe ich auch einige Jahre mit vorliebe einemn Chevrolet Caprice Classic gefahren. Der Fahrzeung hat auch eine interessante Historie. 1986 wurde der Caprice als Dienstfahrzeug der US-Streitkräfte in Dienst genommen. Später ware er ein Fahrzeuge des griechischen Konsulat's in Frankfurt. Ich er warb der Caprice 1999 aus 4-ter Hand, wobei der Vorbisitzer den Wagen ganze Vier Monate sein Eigen nannte.

Der Caprice befand sich bis auf die Auspuffanlage und die Chromstahlfelgen im Originalzustand. Leider waren die Änderungen nicht eingetragen. Als Erstes verpasste ich dem Caprice eine originale Auspuffanlage ca. 350,00 DM und einen Satz neue Pneu's fuer den Winter (ca. 300,00 DM inkl. gebrauchte Felgen) und lies sowohl die Sommerbereifung von Vorn P235/60 R 15 auf 7" Chromstahlfelgen und hinten P255/60 R 15 auf 8" Chromstahlfelgen eintragen sowie die neu erstandenen Winterreifen der Größe P225/70 R 15 auf Standart 7" Stahlfelgen. Der Caprice bekam bei erster Vorführung sofort neuen Tüv und AU, auch wurden beide Reifensätze problemlos eingetragen.

Den Caprice nutzte ich ab Oktober 1999 als ständiges Fahrzeug. Zum nächsten Tüv 2001 waren lediglich die Spurstangenköpfe der Vorderachse fällig und ein Satz neuer Stoßdämpfer zusätzlich bekam der Caprice einen neuen Satz Sommerreifen die etwa 75,00 DM je Stück kosteten. Im ürgigen sind E-Teile für US-Fahrzeuge äusserst grünstig, da diese in gro0er Stückzahl produziert werden und oft Marken übergreifend verwendet werden können. Ölfitereinsätze kostenen damals etwa 4,00 DM, ein Luftfilter etwa 8,00 DM, ein Satz Zuendkerzen 25,00 DM (8 Stück) und ein Satz Scheibenbremsbelege ganze 18,00 DM als man für Bremsbelege für einen Golf mit 75 PS etwa 40,00 DM zahlen musste! Selbst der G-Kat der wegen einer defekten Vergaserdichtung erneuert werden musste, kostete gerade mal 350,00 DM. Das ware bereits alle Ausgaben, die ich während der 5 Jahre in den Caprice investieren musste.

Den Caprice habe ich in der Zeit ca. 150 tkm gefahren. Wichtig ist es bei allen Fahrzeugen, das sie regelmäßig bewegt werden, da durch den Stillstand viele Teile früher verschleißen. Den Caprice konnte man bei extrem umsichtiger Fahrweise (unter 120 km/h) knapp unter 9,0 litern je 100 km bewegen. Bei normaler Fahrweise, was bei mir bedeutet, wenn die Bahn frei ist sind auch 240 km/h (Tachoanschlag) ansonsten im Rahmen des normalen flotten Fahren's, lagt der Verbrauch bei etwa 15 Litern. Nur bei ausschliesslich Vollgas war der Chevy im Bereich um 18 Litern unterwegs. Wichtig für einen zurückhaltenden Spritverbrauch bei Chevy-Motoren ist der originale Vergaser bzw. die originale Einspritzanlage sowie eine dem original entsprechende Auspuffanlage samt Kat.

Leider zwangen mich die deutschen Steuergesetze den Caprice zuverkaufen, da dieser sich nicht nachrüsten lies auf Euro2 Kat, auf Grund des elektronisch geregeltem Vergaser. Selbst eine Umrüstung auf Gasbetrieb hätte keine Heraufstufung der Schadstoffklasse bewirkt, obwohl der Chevy von den Abgaswerten besser wie Euro 3 gewesen wäre, hätte er seine Euro 1 Einstufung behalten, soviel zum Punkt Steuergerechtigkeit.

Als in allem war der Caprice ein sehr bequemes Wohnzimmer auf Rädern mit konfortabler Samtplüschausstattung elektrisch verstellbaren Vordersitzen, Hifi-System inkl. Bose Soundsystem, Klimaanlage und viele weiter Extras wie Abbiegelicht, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, seperater Kofferraumentriegelung und und und! Kaufempeflung erfolgt erst alls Oldie im alter von über 30 Jahren, auf Grund der hohen KFZ-Steuerbelastung!

Bilder folgen versprochen!

Alle Varianten
Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS)

  • Leistung
    123 kW/168 PS
  • Getriebe
    Automatik/5 Gänge
  • 0-100 km/h
  • Neupreis ab
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    15,0 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseOberklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen4
Sitzplätze6
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum5.000 ccm
Leistung (kW/PS)123 kW/168 PS
Zylinder8
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit240 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht1.800 kg
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge5
Hubraum5.000 ccm
Leistung (kW/PS)123 kW/168 PS
Zylinder8
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit240 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch Chevrolet Caprice 5.0 V8 (170 PS)

Kraftstoffart
Tankinhalt92 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben15,0 l/100 km (kombiniert)
l/100 km (innerorts)
l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben349 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Alternativen

Chevrolet Caprice 5.0 V8 168 PS (1976–1990)