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Alfa Romeo Spider 1.6 103 PS (1983–1989)

 

Alfa Romeo Spider 1.6 103 PS (1983–1989)
7 Bilder

Alle Erfahrungen
Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS)

4,1/5

Erfahrungsbericht Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS) von Anonymous, Oktober 2008

4,0/5

Als mich mein Vetter aus Stuttgart Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts mit seinem gelben Spider in der ehemaligen "DDR" besucht hat, war meine Begeisterung für dieses Auto groß: dieses Design, dieser Klang, dieses Fahrgefühl... Neid war nicht dabei, was hätte das auch gebracht - damals! Dann aber kam die Wende und Honecker samt Konsorten haben das Weite gesucht. Welch Glück! Als dann ein "Zweitwagen" dran war, musste es natürlich dieser Spider sein. Der stand im Frühjahr 1992 als Baujahr 1989 mit 20.000 km in Braunschweig für 38.000 DM = 19.429,09 € beim Händler (Neupreis damals 42.500,00 DM). Inzwischen hat er etwas mehr als 150.000 km auf der Uhr und läuft immer noch wie eine Nähmaschine. Allerdings habe ich das Auto - nicht zuletzt meiner Fahrfreude und seines häufigen Einsatzes wegen - auch regelmäßig gepflegt. In der Seele weh getan hat der Wandalismus der GRÜNEN, die während eines Parteitages in Magdeburg ihre ideologische Wut an meinem Spider ausgelassen und ihre Freude daran gehabt haben, auf der Frontschürze herumzuspringen. Glücklicherweise hatte ich da einen geschickten Karosserie-Klempner, der diesen Schaden geschickt und fachgerecht ausgebeult hat; ebenso, wie eine Beule im linken vorderen Kotflügel, die das Resultat einer Unsanften Begegnung mit einem Motorradfahrer war. Glücklicherweise ist dabei nicht mehr passiert (weder dem Motorradfahrer, noch meinem Schmuckstück).
Einen Winter lang hatte ich keine Garage. Dadurch hat das Stoffdach richtig Schaden genommen, sodass ich es 1998 durch ein neues ersetzen musste. Dieses hält nun seit 10 Jahren tadellos dicht und zeigt seitdem noch keinerlei Verschleiß-Spuren.
2007 hat das Getriebe eine Generalüberholung bekommen. Das war nötig, weil es gefährliche Geräusche von sich gab. Die rührten aber nicht von einer gewöhnlichen Abnutzung her. Wie mein Monteur (der ein begnadeter Fachmann und Alfa-Spezialist ist) festgestellt hat, war eine Buchse im Getriebe bereits in der Produktion nicht justiert, also schief montiert. Und dies hat nach 140.000 km angefangen, Geräusche zu machen. Fast ein Wunder, dass dieses Getriebe überhaupt so lange gehalten hat! Nun summt es wieder, wie eine Biene.
Inzwischen muss nach vieltausendmaligem Ein- und Aussteigen auch der linke Seiten-Schenkel des Fahrersitzes neu mit Leder bezogen werden. Das ist im Laufe des Winter fällig. Ansonsten ist nur der Auspuff samt Katalysator bereits dreimal erneuert worden. Der verträgt keine allzu hohe Temperaturen, die bei längerer Fahrt mit höherer Geschwindigkeit (über 159 km/h) entstehen. Und dann sind in Frühjahr 2008 noch die Kugelköpfe beider Querlenker gewechselt worden. Das ist eigentlich schon alles.
Ich schreibe das so ausführlich auf, um damit einen Beleg gegen das Vorurteil zu geben, ein Alfa Romeo verbringe mehr Zeit in der Werkstatt als auf der Straße. Das Gegenteil ist der Fall. Und überall, wo das Prachtstück auftaucht, ruft es noch immer Anerkennung und Bewunderung hervor.

Erfahrungsbericht Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS) von wolfgangstuebich, August 2008

4,1/5

Meinen Spider habe ich mir selbst zum 35ten Geburtstag geschenkt, um das Fahrzeug als Hobby zu betreiben und zum 65ten Geburtstag einen Odtimer zu besitzen - jetzt sind wir gemeinsam auf einem guten Weg.

Das Fahrzeug wurde nur bei schönstem Wetter gefahren und hat seit 15 Jahren keinen Regen mehr gesehen. Hier stecken mehr Stunden der Pflege drin als des Fahrens und der Km Stand von 48000 bezeugt diese Tatsache.

Der Spider wird sehr sorgfältig von mir verbessert, d.h. ich tausche vorsichtig alle Teile aus, die m.E. in der Serie etwas ` billig `waren. So z.B. alle simplen Kunststoffschalter usw. in der Konsole, die mit richtig alten Alukippschaltern ersetzt wurden.

Oder der unmögliche Plastik Innenspiegel, der durch einen verchromten Spiegel mit feststellbarem Kugelgelenk ersetzt wurde.

Das führte natürlich dazu, dass die Innenbeleuchtung jetzt einen Platz an der Seite der Konsole bekommen hat und auch hier sehr schöne verchromte Leuchten als Ergebnis langen Suchens auf diversen Altteilemärkten positioniert sind und sogar funktionieren.

Bahnbrechend sollte meine Eigenentwicklung einer Verriegelung der Sonnenblende sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem Verdeck sein, die mich m.E. in eine Reihe mit Karl Benz und Rudolf Diesel stellen sollte - es hat nur noch keiner gemerkt.

Richtig teuer wurde die komplette Ausstattung mit echtem Leder durch einen absoluten Fachmann und mit Leder der besten BMW Qualität.

Auch die verchromten Speichenfelgen mit den breitesten erlaubten Reifen machen natürlich schon was her.

Im Motorraum ist jetzt alles verchromt, was mit halbwegs vernünftigem Aufwand zu verchromen war - weitere Pläne zum Ausbau liegen jeweils als 5 Jahresplan bereits vor.

Bedingt durch diese Einsatzbedingungen hatte ich noch nie ein Problem mit meinem Spider. Probleme bereiten nur diese völlig ignoranten Politiker, die ein solches Fahrzeug als Stinker bezeichnen und jetzt verhindern wollen, dass ich innerhalb von Umweltzonen fahre und nicht bedenken, dass ein Fahrzeug nur emittiert, wenn es fährt und dann ist nur die Jahresfahrleistung für die Umwelt wichtig - aber auch das werden wir schaffen.

Wer mit einem Spider bei schönem Wetter durch die Gegend fährt, den Sonnenschein geniesst, den Sound hört ( für den ich jeden Porsche wegwerfe ), mit der Lenkung ohne Servo kämpft und weitgehend von Passanten freundlich begrüßt wird, weil der Neidfaktor nicht richtig vorhanden ist, der ist ein ausgeglichener Mensch, der sich schon wieder auf die nächste Fahrzeugpflege freut und immer Ideen zur weiteren Entwicklung hat.

Erfahrungsbericht Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS) von Anonymous, Juli 2008

4,0/5

Fahre und besitze mittlerweile im 16ten Jahr meinen roten (Alfa-Rosso) Spider 1.6 FL ("Aerodinamica" Face Lift), Baujahr 1988, Originalzustand.
Es sollte der von Pininfarina meisterhaft gestaltete und wunderschön geformte Alfa Romeo Spider sein, der mir schon seit meiner Jugend durch den Kopf ging. Er verkörpert so etwas wie „Freiheit“, „Genießen“, „Leben“ und „Sommer“. Um nicht allzuviel Reparaturen zu riskieren, entschloß ich mich im Spätsommer 1992, dieses damals 4-jährige Exemplar zu erwerben, das bis dahin 58.000 km und noch keinen Winter gelaufen war. Es wurde ein 1.6 mit Weber-Doppelhorizontalvergaser, da dieser in der Baureihe 1986-1989 auf jeden Fall der interessantere Motor gegenüber dem 2-Liter-Einspritzer war und ist.
Es macht Spaß, diesen Youngtimer zu fahren, bei dem die fast gesamte Technik noch aus den 60er Jahren (Bauzeit 1966–1993 = 27 Jahre) stammt und der sich trotzdem in nahezu vollkommenen Zustand befindet. Sich Zeit zu nehmen und sich einfach reinzusetzen für eine Erledigung, Unternehmung oder abends auf der Heimfahrt den Weg durch den Wald zu wählen, ist immer noch ein entspannendes und auch anregendes Erlebnis. Gerade in diesem klassisch tiefgeschnittenen Spider genießt man dabei den Wind und gleichzeitig das herrlich sonore Bollern des italienischen Doppelnockers, der dank der aufwendigen Lagerung durch einen äußerst vibrationsfreien Lauf glänzt. Hochkarätige italienische Motorenbaukunst, einfach ein Leckerbissen. Das Fahrwerk aus den 60ern hat mit dem eines Sportwagens allerdings weniger zu tun, aber das Ergebnis der italienischen Fahrwerksingenieure ist heute noch befriedigend. In Kurven brauchts ein bißchen Übung und wegen fehlender Servounterstützung muß man richtig zupacken. Der Geradeauslauf ist trotz des kurzen Radstandes geradezu überraschend perfekt, man kann den Spider bei 180 km/h mit einem Finger halten – natürlich nur unter Beibehaltung des Serienfahrwerks.
So fanden sich in den 70ern in der britischen Zeitschrift „Auto Test“ u. a. so „fanatische“ Aussagen wie „ ... das Fahren ist kolossal befriedigend“. Richtig, das k a n n kolossal so sein, wenn man gewisse Regeln beachtet! In der Tat, wer meint, „anlassen und fröhlich sein“, wird sich eines Besseren belehrt sehen. Der Alfa Spider war niemals ein vollkommenes Automobil und verlangt eine kundige Hand. So sollte man zumindest über ein ausgeprägt technisches Verständnis verfügen, um Schlimmstes zu vermeiden und – auch wichtig, um die 6½ Liter Öl motorschonend warm werden zu lassen. Wenn man sich nicht zutraut, selbst Hand anzulegen, sollte man jemanden kennen, der sich wirklich damit auskennt. Seither nutze ich meinen Spider 1.6 nach wie vor nur im Sommer als reines Freizeitfahrzeug. Er stand mir – fast – immer zu Diensten und überraschte mit einer gewissen Zuverlässigkeit (na gut, bei natürlich nur Ø 3.500 km/a). Und es ist ein tolles Erlebnis, einmal mit einem roten Alfa Romeo Spider durch die Toskana zu brausen.
Leider haben mittlerweile einige Stadtväter in der wie so häufig in solchen Fragen kopflos und übereifrig reagierenden BRD etwas dagegen, daß „Youngtimer“ (werden höchstens einige tkm im Jahr bewegt) in Zukunft ihre Innenstädte besuchen. Hier wird generell und auch in punkto Youngtimer noch immer nicht mit der Verhältnismäßigkeit der Mittel gearbeitet und es bleibt leider abzuwarten, wann Verantwortliche endlich ihr Gehirn einschalten, um Emissionsschutzmaßnahmen wirklich sinnvoll zu beschließen.

Erfahrungsbericht Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS) von OldMacBernd, Januar 2008

4,3/5

Tja, die Legende lebt auch heute noch.
Das Design. Einzigartig und heute immer noch klassisch.

Das ist er, mein Hobby. Im Sommer immer oben ohne, im Winter mit Targa-Hardtop.
Er hat schon 210.000KM mit dem 1.Original Motor auf dem Buckel und läuft in vertrautem Alfasound.
Mittlererweile laufruhiger, in hohen Geschwindigkeiten mit geringer Drehzahl, da ich auf die Differentialübersetzung 10:43
umgerüstet habe.
Und es macht Spass mit dieser aus 1.Hand sehr gut erhaltenen
schwarzen Schönheit zu fahren und mit offenem Verdeck die Landschaft zu geniessen.
Es ist einfach ein Genuss!!!

Erfahrungsbericht Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS) von profilor, August 2007

4,0/5

Mein zweites Auto. Auch wieder aus Familienbesitz, auch wieder asbachuralt (siehe Bericht Ford Taunus). Aber natürlich ein gaaanz anderer Auftritt ;o) Als Technikfreak (Maschinenbau) haben mich die Italiener schon immer fasziniert. Fünfganggetriebe, Aluminiummotor, DOHC, zwei Doppelvergaser, Scheibenbremsen rundherum usw. Das war sogar zu der Zeit, als ich das Auto bekam (1988) immer noch ein Wort! Aus nur 1.3L Hubraum 90 PS, mein Taunus brauchte dafür 2.0L Hubraum und zwei Zylinder mehr. Und dann dieser herrliche Sound aus dem jährlich zu erneuernden Endtopf! Leider blieb es nicht beim Endtopf. Zu guter Letzt half nur noch die Komplettrestauration. Trotzdem ein Superwagen dem ich immer noch hinterher trauere.

Alle Varianten
Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS)

  • Leistung
    75 kW/103 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
    10,0 s
  • Neupreis ab
    4.500 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    9,0 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseSportwagen
KarosserieformRoadster
Anzahl Türen2
Sitzplätze2
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.600 ccm
Leistung (kW/PS)75 kW/103 PS
Zylinder4
Antriebsart
0-100 km/h10,0 s
Höchstgeschwindigkeit165 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht1.150 kg
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.600 ccm
Leistung (kW/PS)75 kW/103 PS
Zylinder4
Antriebsart
0-100 km/h10,0 s
Höchstgeschwindigkeit165 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch Alfa Romeo Spider 1.6 (103 PS)

Kraftstoffart
Tankinhalt55 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben9,0 l/100 km (kombiniert)
l/100 km (innerorts)
l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben209 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Alternativen

Alfa Romeo Spider 1.6 103 PS (1983–1989)