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Testbericht

Michael Specht/SP-X, 6. Juli 2016

Wenige Monate vor seinem Marktstart hat Skoda uns den noch getarnten Kodiaq für eine letzte Testfahrt bereitgestellt. Ort des Geschehens: Storfjord in Norwegen. Ein Gebiet fast wie Alaska, nach dessen Bären Skoda sein SUV benannt hat. Mit an Bord sind Vorstände, Designer und Entwickler. Fürs Cockpit gilt strengstes Fotografier-Verbot. Einige Bereiche sind mit Folie verklebt, viele Kunststoffteile noch ohne Narbung. Zu sehen sind aber klar gezeichnete Rundinstrumente und ein großes 8-Zoll-Display, dessen seitliche Bedientasten unter Glas sind. Das sieht edel und hochwertig aus.
 
Zudem ist der Kodiaq vielseitig und praktisch. Optional kann das 4,70 Meter lange SUV mit dritter Sitzbank geordert werden, auf der sogar Erwachsene mitreisen können. Vorausgesetzt, die beiden vorderen Sitzreihen werden ein wenig nach vorne geschoben. Alternativ bietet der Kodiaq eine enorme Ladekapazität. Als Fünfsitzer passen hinten 720 Liter rein. Liegt die zweite Sitzreihe flach, ist Platz für 2.065 Liter. Praktisches Detail: Die Heckklappe öffnet (gegen Aufpreis) und schließt mittels Fußschwenk.
 
Zum Marktstart Anfang 2017 – bestellt werden kann ab September – wird Skoda den Kodiaq mit drei Benzinern anbieten: Basisversion ist ein 1,4-Liter-Aggregat mit 125 PS, manuellem Sechsganggetriebe und Frontantrieb. Preise werden noch kalkuliert, sollen aber „auf Superb-Niveau“ liegen, was bedeutet: Der Kodiaq startet bei rund 25.000 Euro. Als zweiter Benziner kommt der 1.4 TSI mit 150 PS zum Einsatz. Er kann mit Allrad und Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden. Beides ist beim Top-Modell, dem 2.0 TSI mit 180 PS serienmäßig. Der Turbomotor überzeugt durch leisen Lauf und guten Durchzug schon aus niedrigen Drehzahlen. Allerdings zeigte der Bordcomputer recht sportliche 10,2 Liter Verbrauch an.
 
Die meisten Kunden in Deutschland greifen ohnehin zum Diesel. Den bekannten 2,0-TDI gibt es mit 150 und 190 PS. Beide Versionen gefallen durch gute Elastizität und spontane Gasannahme. Wem die Leistung nicht reicht, muss mindestens noch bis 2018 warten. Dann wird Skoda vermutlich den Biturbo-Diesel mit 230 PS im Kodiaq RS bringen.
 
Obwohl es sich bei den Testwagen noch um Vorserienmodelle handelte, hinterließen die SUV einen soliden und ausgereiften Eindruck. Der Kodiaq rollt leise und komfortabel ab, hat nur geringe Windgeräusche, lenkt sich direkt und handlich und bietet eine sehr gute Sitzposition.
 
Entsprechend dem elektronischen Zeitgeist kann der Kodiaq bis unters Dach mit Assistenzsystemen vollgestopft werden. „22 insgesamt“, sagt der Projektleiter Gesamtfahrzeug, Jiri Dytrych. So gibt es eine 360-Grad-Kamera fürs bequeme Einparken, eine City-Notbremsfunktion, einen Aufpasser für Querverkehr beim rückwärtigen Ausparken, einen Tot-Winkel-Warner und eine Fußgänger-Erkennung.
 
Für 2017, dem ersten fast vollen Verkaufsjahr, erwarten die Tschechen einen Absatz von mehr als 100.000 Kodiaq.
 

Skoda ist vom kommenden Kodiaq derart überzeugt, dass die Tschechen bereits Testfahrten mit Vorserienmodellen erlauben. Wenn auch noch unfertig, ist der erste Eindruck doch positiv.

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Fazit
Skoda ist vom kommenden Kodiaq derart überzeugt, dass die Tschechen bereits Testfahrten mit Vorserienmodellen erlauben. Wenn auch noch unfertig, ist der erste Eindruck doch positiv.
Testwertung
5.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2016-07-06

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