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OPEL Astra 2009

Der letzte Kadett (August 1984), und der Golf hatte die Nase vorne. Der Astra I (Juli 1991), und der Golf hatte die Nase vorne. Der Astra II (1998), und der Golf hatte die Nase vorne. Der Astra III (Herbst 2003), und der Golf … Die permanente Wiederholung, einige Millionen Kadett und 10 Millionen Astra lang: VW Platz 1, Opel Platz 2.

Aufbruchstimmung. Astra, die Vierte. Schwung im Design. Wer sich an den Insignia erinnert fühlt, liegt mit seinen ersten Eindrücken schon ganz richtig. Im Cockpit setzt sich das fort: neue Materialien und Details, hochwertigere Verarbeitung und besserer Raumeindruck. Wen wundert es? Der gewachsene Radstand (ca. 2,70 m) und etwa 1,80 m Breite (bei ca. 4,25 m Länge) tun Knieraum und Schulterfreiheit gut und die zwei Buchten für mehr Kopfraum in der Dachverkleidung mancher Frisur. Der Umstand, dass die Frontscheibe weiter nach vorne rückt und dadurch Platz für zwei Dreiecksfenster (wie im Corsa) schafft, steigert dagegen vorallem das Raumgefühl.

Die Anzeiger sind klassische Rundinstrumente. Auf der neuen Mittelkonsole finden sich deutlich mehr Schalter als bisher. Das gleiche gilt - eine alte Schwäche - für die Ablagemöglichkeiten. Wie groß der Kofferraum ausfällt (ca. 350 l) ist noch nicht bekannt, die praktische Tatsache, dass wie beim Corsa ein ausziehbarer Fahrradhalter in der Heckstoßstange sitzt schon.

Auch Ausstattungs-Moderne und Hightech schwappen von Opels erfolgreicher neuer Mittelklasse Insignia hinunter in Opels künftige Golf-Klasse. Das “Adaptive Lightning System” (AFL), die Kamera-Verkehrsschilderkennung „Opel Eye“, der Spurhalteassistent, Bi-Xenon-Kurvenlicht, Klimaautomatik, die elektrische Handbremse, das adaptive Fahrwerk (mit drei Wahlmöglichkeiten wie im Insignia), die Lenkradheizung aus dem Corsa und ein Parkassistent (wie beim neuen Golf) gehören dazu.

Der neue Astra, der ein auf Komfort und Sportivität abgestimmtes Fahrwerk erhält, basiert auf der in Rüsselsheim entwickelten “Delta”-Plattform (McPherson-Vorderachse und modifizierte Verbundlenker-Hinterachse). ESP und Traktionskontrolle und der obligatorische Satz an Airbags sind Standard. Gegen Aufpreis wird die elektronische Dämpferregelung “Continuous Damping Control” (CDC) erhältlich sein.

Die wird von neuen Motoren wie dem downgesizten 1,4 Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung SIDI (Stratified Induction and Direct Injection) mit rund 140 und 180 PS bestimmt. Dazu kommen moderne Diesel (1.3, 1.7 und 2.0 CDTI) mit etwas mehr als 80 bis 160 PS und das Start-Stopp-System. Die Rolle des Sportmanns übernimmt der 2.0 GTC Turbo mit mindestens 250 PS, die des Sparers die um 110 g/Co2 emittierende Ecoflex-Variante und eine etwa 140 PS leistende Turbo-Version des neuen 1,6 Liter-CNG-Triebwerks (Compressed Natural Gas).

Weitere Details zum neuen Modell teilt der Autohersteller noch nicht mit. Vermutlich startet der neue Astra wie das Vormodell zu einem Preis von knapp unter 16.500 €. Der Astra Caravan kommt Ende 2010, eine den Astra GTC ersetzende Coupé-Variante im Frühjahr 2011. Der Präsentationstermin des neuen Astra Cabrio ist noch nicht bekannt. -le-