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MAZDA MX-5 2009

989, das Jahr der Wende und der Öffnung. Nicht nur hier, sondern auch dort: In Hiroshima/Japan, in der Mazda-Fabrik, mit dem neuen MX-5, der im Februar 1989 auf der Chicago Motor Show präsentiert wird. 20 Jahre, zwei Generationen und 857.000 Roadster (so heißt der MX-5 in Japan) später, geht nun Ende April die facegeliftete Serie III in die nächste Verkaufsrunde.
Das Design des in Luftfragen äußerst variablem Zweisitzers (Stoffdach oder elektrisches Klappdach) wurde nachgeschärft. Der neue Fünf-Punkt-Kühlergrill, ein neuer Frontstoßfänger und neu gestaltete Scheinwerfer (mit weißen Blinkerleuchten und dreieckig eingefassten Nebelscheinwerfern) prägen nun die Frontansicht. Von hinten fällt der stärker in die Karosserie integrierte Stoßfänger ins Auge. Das Roadster Coupé unterscheidet sich exklusiv durch das Maschendrahtmuster und die Chromumrandung des Kühlergrills, die innere Chromeinfassung in den Scheinwerfereinheiten und die silbernen Einfassungen der Nebelscheinwerfer vom MX-5 mit Stoffdach. Feinarbeit an der Karosse (breitere Luftabweiser an den Vorderrädern, neue Außenspiegel, ausgeformte Seitenschweller) verbessern die Aerodynamik und die Kontrolle bei hohem Tempo.
Für Tempomache hat der Zweisitzer den überarbeiteten 2.0 Liter-Benzinmotor (160 PS) unter der Haube. Dessen Drehlust wurde von 7.000 auf 7.500/min gesteigert, und der Sound dank dem Induction Sound Enhancer (ein Resonator im Ansaugtrakt) auf Vordermann gebracht. Dass man schnell schaltet (überarbeitetes Sechsgang-Schaltgetriebe, optional: die neue Sechsstufen-Automatik mit Schaltwippen) und notorisch flott um die Kurven wieselt, ist sowieso Tradition. Seit der ersten Generation und seit exakt zwei Jahrzehnten. Die Melange aus Frontmotor, Hinterradantrieb, 50:50-Gewichtsverteilung, kompakten Abmessungen und präziser Lenkung kommt richtig gut in der Kurve. Mit steiferer Karosserie (ca. 58 % der Fahrzeughülle bestehen aus hochfesten Stählen), durch Feintuning an den Radaufhängungen und die Absenkung des vorderen Rollzentrums um 26 mm geht´s in Zukunft vorraussichtlich noch fixer um die Kehren. Auch weil der MX-5 das bleibt, was er immer war: Ein Leichtgewicht (1.075 kg).
Das Geräuschniveau im Innenraum wurde insbesondere beim Roadster Coupé gesenkt (um 2,7 dB bei 60 km/h auf rauem Fahrbahnuntergrund), im kompakten Innenraum einiges umgestaltet (u.a. neue Armaturenbrettelemente in dunklem Silber statt in Piano-Schwarz) oder auch gründlicher rennoviert (besser ablesbare Instrumente, rot hinterlegtes LCD-Display für den km-Zähler, neu gestaltete Getränkehalter in den Türen, größeres Ablagefach vor dem Schalthebel, weichere Armablagen). ESP und Front- und Seitenairbags sind Serie (Beifahrerairbag abschaltbar). Das Reifendruck-Kontrollsystem, die Recaro-Sportsitze, die fünfstufige Sitzheizung oder die Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung müssen extra bezahlt werden. Erhältlich ist der neue MX-5 als Center-Line oder Sports-Line (22.000 bis 28.200) und in insgesamt sieben Außenlackierungen (neu: Plutossilber Metallic und Cronosgrau Metallic). Vieles hat sich also geändert, aber fast alles ist doch beim alten geblieben gut so. -le-