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VOLVO XC 60 2008

Jeweils der aktuellste Volvo ist der sicherste Volvo der je gebaut wurde so will es eine schwedische Gesetzmäßigkeit. Dass ein Auffahrunfall bei Niedrigtempo ganz vermieden werden kann, das ist so neu wie der am 22. November präsentierte SUV XC60.

City Safety heißt im fahrdynamischen Klartext: Erkennt das Laser-System (im oberen Bereich der Frontscheibe) innerhalb von sechs Metern eine Kollisionsgefahr, wird das Bremssystem vorgespannt. Reagiert der Fahrer dann nicht auf den bremsenden Vordermann, wird eine Notbremsung eingeleitet und das nicht mit Bremsteilprozenten wie bei ACC-Systemen, sondern voll automatisch und zu 100 %. Was bedeutet, dass bei einer Relativgeschwindigkeit von unter 15 km/h zwischen Fahrzeug und Vordermann ein Zusammenstoß vollständig vermieden werden kann.

Sämtliche Volvo-Technologien zur Unfallvermeidung und Insassenschutz werden angeboten. Das Überroll-Schutzsystem ROPS, ESP mit Anhänger-Stabilisierung, Schleudertrauma-Schutz sowie sechs Airbags schon im Serientrimm. Noch mehr Sicherheit bestimmt aber auch in einem Volvo und das ist schade den Preis: Das Blind Spot System (BLIS), welches Fahrzeuge im toten Winkel erkennt, Driver Alert, das den Fahrer bei Übermüdung und unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur warnt oder der radar- und kameragestützte ACC-Tempomat mit Bremsassistent kosten satt extra.

Das Cab-Forward-Design des 1,71 Meter hohen und 4,63 langen XC60 (20 cm kürzer als ein XC70, 7 cm niedriger als ein XC90) schafft Raum im Innenraum. Die Rückbank (im Verhältnis 40/20/40 teilbar) offeriert entweder zwei separate Sitze mit einer Armlehne in der Mitte oder drei Sitze. Der linke, rechte oder der mittlere Sitz können einzeln oder zusammen umgelegt werden. Der Beifahrersitz lässt sich nach vorne klappen (Serie). Die mögliche Zuladung ist mit rund 600 kg enorm. Im Abteil dahinter formiert sich eine 495 bis 1.455 Liter fassende und mit 75 cm Höhe recht niedrige Laderampe.

Rampen gehen dem im belgischen Volvo-Werk Gent gebauten SUV grundsätzlich leicht von der Hand. Der Rampen- und der Böschungswinkel liegen mit 22 und 27 Grad sogar jeweils zwei Grad über denen des XC90.
Der trutzige Unterbau, die erhöhte Bodenfreiheit (230 mm) und große Räder (17 bis 19 Zoll), alles typische XC-Elemente, schaffen die Konstitution für mittlere Wasserquerungen (bis 350 mm). Der elektronisch gesteuerte permanente Allradantrieb mit Haldex-Kupplung, der bei trockener Fahrbahn bis zu 95 % der Motorleistung an die vorderen Räder überträgt und bei Glätte bis zu 65% an die hinteren, besorgt die Traktion. Was die automatische Niveauregulierung nach oben wuchtet, wuchtet die bei mangelnder 4x4-Erfahrung hilfreiche Bergabfahrhilfe HDC genauso wieder sicher hinab. Alles ohne Aufpreis, womit Schluß ist, wenn nicht die Basisvariante (Klima, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und Dachreling), sondern eine der drei weiteren Ausstattungslinien gewählt wird: Kinetic (Klimaautomatik, Tempomat, Laderaumrollo), Momentum (Regensensor, 12V-Steckdose im Gepäckraum) oder Summum (Dual-Xenon-Scheinwerfer, Kurvenlicht, Einparkhilfe, Sitzheizung, Lederpolsterung). Wäre das das preisliche Ende, wäre es kein Volvo: Ob mit zusätzlichem Ausstattungspaket (Sicherheits-,Komfort-, Fahrerassistenzsystempaket oder Familienpaket), Aktivfahrwerk Four C oder zweigeteiltem Panoramaglasdach … ausgestattet mit alldem überschreitet der Small Premium Utility die 50.000 Euro-Grenze der Grundpreis, das muß man objektiv zugestehen, ist trotzdem recht fair.

Drei Triebwerke stehen zur Markteinführung bereit. Der XC60 T6 AWD, ein Turbo-Benziner mit 3,0 Liter Hubraum und 285 PS Leistung ausschließlich in Verbindung mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe (bei den anderen Triebwerken: auf Wunsch) und zwei rußpartikelgefilterte 2,4 Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung (163 und 185 PS). Sowohl XC60 2.4D AWD als auch D5 AWD sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet und Euro 4 zertifiziert.