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Testbericht

16. April 2015
Siebentausendsiebenhundertundfünfundreißig ist eine schöne Zahl. Es war einmal die Postleitzahl von Ebersteinerhof im Schwarzwald, und das Deutsche Institut für Normung wählte sie als Bezeichnung der Normen für Schichtpressstoff-Erzeugnisse. Sie steht aber auch für eines der wenigen schiefgegangenen Experimente des VW-Konzerns: Nur 7.735 Golf II Country konnte Volkswagen 1990 und 1991 unters Volk bringen, dann war Schluss. Kaum einer wollte damals den hochgesetzten Golf mit Syncro-Antrieb, martialischen Stoßfängern und dem Reserverad an der Heckklappe.

Diesel mit DSG und 4Motion
Dennoch war der erfolglose Golf-Ableger ein Trendsetter, jetzt, nach fast 25 Jahren, widerfährt ihm späte Gerechtigkeit. Denn der neue Alltrack ist ja nichts anderes als die Fortsetzung des Country mit modernen Mitteln, nur auf das außen liegende Reserverad wurde verzichtet. Natürlich kann er abseits befestigter Straßen viel mehr als sein Vorgänger. Er verfügt serienmäßig über den 4Motion-Allradantrieb mit zentraler Haldex-Kupplung, an Vorder- wie Hinterachse sorgen elektronische Sperren für gutes Weiterkommen. Das sollte jedenfalls reichen für leichtes Gelände und winterliche Widerlichkeiten, von denen freilich bei der Probefahrt nichts zu sehen war. Die hohe Kunst des Allradantriebs besteht jedoch unter anderem auch darin, dass man auf trockenem Asphalt nichts von seinem Wirken merkt. Das gelingt dem Alltrack hervorragend, er fährt sich nicht viel anders als ein normaler Golf Variant, nur das Fahrwerk scheint eine Nuance herber auf kleine Unebenheiten zu reagieren. Der Antrieb mit dem 184PS starken 2.0-TDI-Diesel harmoniert bestens mit dem serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe DSG. Ansonsten ist der Alltrack vor allem ein Golf.

VW Golf-Modelle werden preislich nach oben erweitert
Bedienung und Interieur entsprechen weitgehend dem Golf VII, ein zusätzliches Programm für Offroad im Fahrprofil-Menü ist dazugekommen. Neben dem 2.0 TDI ist der Alltrack mit 110- und 150-PS-Diesel lieferbar, hier ist jeweils das Sechsgang-Schaltgetriebe Serie. Dazu kommt der 180PS starke Benziner, der standardmäßig ebenfalls mit DSG ausgerüstet ist. Das alles ist nicht ganz billig, die preiswerteste Variante beginnt bei 30.200 Euro, knapp über 35.000 kostet der 2.0 TDI mit 184PS. Doch das scheint Teil der Golf-Strategie zu sein. Auch die anderen zeitgleich präsentierten Varianten erweitern das Spektrum nach oben: der 300PS starke R Variant (ab 42.925 Euro) und der GTD Variant (ab 31.975 Euro), der ebenfalls über den 184-PS-Selbstzünder verfügt.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2015-04-16

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