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Testbericht

27. Februar 2013
Nein, das Cabrio biegt noch nicht auf die Zielgerade ein, obwohl es noch vom Vorgänger der im Herbst präsentierten siebten Golf-Generation abstammt. Schließlich feierte der offene VW Golf nach neun Cabrio-freien Jahren erst im Sommer 2011 seine Wiederauferstehung. In diesem Frühjahr setzt VW dem Cabrio mit der 265PS starken R-Version die Krone auf. Allerdings treibt der Zweiliter-TSI im VW Golf R Cabrio nur die Vorderräder an – die Limousine des stärksten Golf VI verteilt das bullige Drehmoment (350Nm ab 2.500/min) stets auf alle vier Räder. VW Golf R Cabrio solide wie eine Burg Beim VW Golf R Cabrio gehört stattdessen ein Doppelkupplungsgetriebe zum Basisumfang. Ob damit der Spagat zwischen souveränem Gleiter und feurigem Sportler gelingt? Probieren wir's aus und öffnen erst mal das Verdeck. Auf Knopfdruck verschwindet es innerhalb von neun Sekunden vollautomatisch hinter den Rücksitzen. Am Golf VI-Cockpit im R-Ambiente stört allenfalls die veraltete Navi-Generation. Schlüssel drehen. Gemütliches Dahinbummeln quittiert der Vierzylinder im VW Golf R Cabrio-Bug mit dumpfem Grummeln aus den beiden außen liegenden Auspuff-Endrohren. Das Getriebe sortiert die sechs Gänge sanft und unauffällig. Obwohl er 25 Millimeter tiefer über dem Asphalt auf den optionalen 235/35 R 19-Reifen (Serie 18 Zoll) kauert, federt das VW Golf R Cabrio noch sehr akzeptabel. Am holprigen Abrollen ändern jedoch auch die adaptiven Dämpfer (Aufpreis) nichts. Trotz sportlich-straffer Abstimmung zittert nichts, die vielen Versteifungen – das VW Golf R Cabrio wiegt leer 1,6 Tonnen – zeigen Wirkung. VW Golf R Cabrio mit ausreichend Traktion Blinker setzen, abbiegen Richtung Berge. Ein Tritt aufs Gaspedal, das DSG im VW Golf R Cabrio wählt blitzschnell den passenden Gang, sofern man nicht die Lenkradwippen bedient. Die Drehzahl schnellt hoch, der Turbo atmet heiser und beißt ansatzlos zu, während sich die Gummis erstaunlich effektiv in den Asphalt krallen. Nur beim vollem Krafteinsatz aus engen Kehren kommen der Fronttriebler an seine Grenzen und die elektronischen Regelsysteme dezent zum Einsatz. Selbst dann zerren die Räder nicht über Gebühr an der feinen Lenkung, mit der das Kurvenzirkeln mächtig Freude macht. Leistung ist dabei stets im Überfluss vorhanden, und sie lässt sich sehr gut dosieren. Auch als R verliert das solide Cabrio nicht die Golf-typische Ausgewogenheit – außer beim Preis: Mit 43.325 Euro ist es der bislang teuerste Serien-Golf. Als GTI mit 210PS kostet das Cabrio 10.000 Euro weniger, ein offener Audi A5 mit gleicher Leistung ist kaum teurer.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2013-02-27

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