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Testbericht

1. August 2013
Seit der rundlichste aller Volkswagen nicht mehr Käfer, sondern VW Beetle heißt und keine Massen mehr motorisieren muss, kämpft er mit anderen Mitteln um seine Daseinsberechtigung im Modellprogramm von VW. Denn dort gibt es mit dem Golf einen Kontrahenten in ähnlichem Format – sogar als Cabrio. Doch während dieser selbst als offener Viersitzer eher Vernunft – manche nennen es auch Langeweile – verkörpert, darf das VW Beetle Cabrio die Rolle des fröhlich-luftigen Nostalgikers spielen.

VW Beetle Cabrio bietet Platz für vier Anklänge an den Ur-Käfer sind im VW Beetle zwar vorhanden, halten sich aber in wohldosierten Grenzen, so dass die Bedienung nicht darunter leidet. Frischluft-Fans interessiert ohnehin vor allem die Taste über dem Innenspiegel im VW Beetle Cabrio, die das dreilagige Verdeck vollelektrisch in knapp zehn Sekunden öffnet. Trotz hoher Gürtellinie schirmt der VW Beetle die Passagiere auf den bequemen Vordersitzen dank der relativ steil stehenden Frontscheibe nicht zu sehr von der Umgebung ab. Hinten sitzen Mitfahrer aufrecht, ohne die Beine hinter die Vordersitze zu klemmen. Bei flottem Tempo zwirbelt ihnen der Wind aber kräftig um die Ohren. Für längere, offen gefahrene Etappen ist der VW Beetle als Zweisitzer besser geeignet – mit über den Rücksitzen aufgespanntem Windschott (330 Euro) und der etwas mühsam anzubringenden Persenning, die jedoch für die charakteristische Silhouette unentbehrlich ist. Bleibt das sperrige Teil im kleinen, aber dank umlegbaren Rücklehnen erweiterbaren Ladeabteil (225 Liter), passt ins kurze Heck kaum noch anderes Gepäck.

Beetle mit fahrdynamischen Talenten Vorn steckt in unserem VW Beetle Cabrio der 160PS starke, mit Kompressor und Turbo bestückte Vierzylinder unter der Haube. Gangwechsel mit der präzisen Sechsgangschaltung untermalt er mit hörbarem Fauchen, wenn beim Gaswegnehmen der Ladedruck abgeblasen wird. Ansonsten arbeitet er kultiviert und druckvoll. Ermittelter Vverbrauch: 8,4 L/100 km. Angesichts der gebotenen Fahrleistungen ein akzeptabler Wert, denn der VW Beetle taugt nicht nur zum Cruisen. Er bringt alles mit, was man für einen flotten Tanz durch enge Kurven brauchen kann – unterm runden Blechkleid steckt schließlich die Technik des Golf VI. Damit es erzittert, müssen Fahrbahnstöße schon kräftig ausfallen, wobei das Cabrio auch in der getesteten Sport-Ausstattung noch manierlich federt. Nur der Abrollkomfort leidet unter den aufgezogenen 18-Zöllern, die Teil des 3.425 Euro teuren Design-Pakets "60‘s" sind. Es passt zwar zu seinem Charakter, aber ohne macht der offene VW Beetle nicht weniger Spaß.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2013-08-01

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