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Testbericht

23. Juni 2015
Ausnahmsweise starten wir diesen Fahrbericht mit einer Fahrt durch das Cockpit. Denn die Kritik an dem eher robusten Interieur im Verbund mit einem wandartig-massigen Armaturenbrett hat sich Toyota zu Herzen genommen – das Cockpit des renovierten Auris wirkt tatsächlich wertiger und dank eines neuen Designs luftiger. Mittel zum Zweck: Mehr weiche Kunststoffe, üppig eingesetztes Kunstleder inklusive sichtbaren Nähten, eine aufwendig gestaltete Bedieneinheit der Klimaanlage sowie ein 7-Zoll-Touchscreen. Eingebettet in Klavierlack und teils freistehend sorgt er zusammen mit modischen Lüftungsdüsen durchaus für mehr Pepp. Wichtig für alle Toyota-Fans: Natürlich findet sich auch in diesem Cockpit eine altmodische Digitaluhr.Ebenso durften sich die Designer um den Außenauftritt kümmern. Um den bislang recht unauffälligen Toyota zu mehr Flair zu verhelfen, setzen die Designer vorne auf eine massive Chromspange und neue LED-Leuchten, während ausgesprochen kantige Rückleuchten und ein aufwendig modellierter Stoßfänger dem Heck mehr Präsenz verleihen.

Mehr Komfort und neue Motoren
Schön, dass sich neben der Optik auch im Fahrverhalten einiges ändert. So präsentiert sich der 4,33 Meter lange Auris und der ebenso renovierte Kombi (Touring Sports) spürbar sanftmütiger und rollt weicher über die belgischen Landstraßen. Selbst heftige Straßenschäden rumpeln nun weniger im Gebälk. Die überarbeitete Lenkung spricht etwas direkter und feinfühliger an. Im Verbund wirkt der Toyota so deutlich harmonischer. Dabei sei angemerkt: Nur die von uns bewegten Topmodelle verfügen über eine aufwendige Doppelquerlenker-Achse hinten.Ganz neu an Bord ist ein 1,2 Liter großer Turbobenziner mit 116PS und Direkteinspritzung. Er ersetzt den müden 1.6er. Rund 25 Prozent der verkauften Auris müssten laut Toyota mit der Neuentwicklung unter der Haube vom Hof fahren. Wer einen leisen und vibrationsarmen Vierzylinder schätzt, der sich schaltfaul und flott fahren lässt, dürfte mit diesem Motor glücklich werden. Wichtigste Kennzahl hier: Sein Drehmoment von 185Nm steht von 1.500 bis 4.000 Touren an. Nullhundert erledigt der Japaner laut Werk so in 10,4 Sekunden. Maximal ist der spurtstärkste Auris 195km/h schnell.

Toyota Auris mit mehr Kraft dank BMW
Ebenfalls frisch dabei und dem Kooperationspartner BMW abgekauft: der 1.6 D-4D. 112PS stark, schiebt er den Zweiliter-Diesel aufs Abstellgleis und wird künftig der "große“ Selbstzünder. Sicherlich ein sinnvoller Schritt. Der Vierzylinder arbeitet kultiviert, bietet gleichmäßigen Schub (270Nm) ohne dabei lautstark zu tönen. Sein NEFZ-Verbrauch liegt bei niedrigen 4,1 l/100 km.Zumindest rein theoretisch noch sparsamer ist der Auris Hybrid, der in Euro-6-Trimmung nun nur noch 79 g/km CO2 emittiert. Entsprechend zuversichtlich ist Toyota, dass sich der Hybrid weiterhin als meistverkaufter Auris behauptet. Am Antriebsstrang selbst wurde hier aber nicht verändert. Weiterhin verfügbar: der 1.33 Dual VVT-i (99PS) sowie eine überarbeitete Variante des 90PS starken 1.4D-4D. Lobenswert: Alle Motoren sind mit einem Sechsgang-Getriebe verbandelt.

Mehr Sicherheit zu gleichen Preisen
Ab Herbst wird der Auris auch mit neu entwickelten Sicherheitssystemen wie Spurhalte-oder Fernlichtassistent und Verkehrsschilderkennung zu haben sein. Preis: im Paket günstige 550 Euro. Der günstigste Auris selbst dürfte mit 15.990 Euro (1.33) in der Liste stehen, während der Hybrid dank einer sparsameren Ausstattungslinie künftig rund 800 Euro weniger kosten dürfte. Mit weiteren Angaben kann Toyota indes noch nicht dienen. Der Auris kommt hierzulande erst am 12. September in den Handel.
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Testwertung
3.5 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2015-06-23

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