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Testbericht

Stefan Grundhoff, 15. März 2019
Tesla hat gestern Abend in Kalifornien sein neues Model Y der Öffentlichkeit vorgestellt. Technisch ist der elektrische SUV eng mit dem Model 3 verwandt.

Wie zu befürchten, blieb der große Designsprung beim neuen Model Y aus. Nachdem Tesla unter Chefdesigner Franz von Holzhausen mit dem Model S vor Jahren einen großen Wurf gelandet hatte, blieben die nachfolgenden Fahrzeuge hinter den Erwartungen zurück. Das mächtige Model X ist mit seinen wuchtigen Formen eher ein Van, denn ein SUV und auch beim elektrischen Mittelklassemodell 3 fehlte der entsprechende Esprit. Das gilt auch beim neuen Model Y, dem die technische Nähe zum Model 3 allemal anzusehen ist.

Die Auslieferungen des neuen Mittelklasse-SUV Y sollen im Herbst 2020 beginnen. Den Anfang machen wie beim Model 3 die höherwertigen Versionen mit großer Reichweite, deren Leistungsdaten bei leicht verminderter Reichweite weitgehend denen der Limousine entsprechen dürften. Die mindestens 39.000 Dollar teure Basisvariante soll im Frühjahr 2021 folgen. Neben der Version mit elektrischem Hinterradanrieb gibt es vom Tesla Model Y ebenfalls Allrad- und Performance-Varianten. Den Spurt 0 auf Tempo 100 schafft die Topversion in kaum mehr als 3,6 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Das Basismodell ist 200 km/h schnell und schafft 0 auf 100 km/h in sechs Sekunden. Das kleine Akkupaket soll dabei Reichweiten von 230 Meilen / 370 Kilometern ohne Nachladen ermöglichen, während die Varianten mit der großen Batterie fast 500 Kilometer schaffen sollen. Akku- und Ladetechnik entsprechen der des Tesla Model 3, der in diesen Tagen auch in Europa ausgeliefert wird.

Im Innenraum des Tesla Model Y finden bis zu sieben Personen Platz. Der Laderaum hat ein maximales Volumen von fast 1.900 Litern inklusiv des kleinen Ladeabteils im Vorderwagen. Abgesehen von den zwei bis drei Sitzreihen und der höheren Sitzposition gleicht der Innenraum weitgehend dem des Tesla Model 3. So benötigt man für den Einstieg und den Start keinen Schlüssel, sondern nur eine Chipkarte oder das eigene Smartphone. Bedienung und Informationen ermöglicht der zentrale 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte des Cockpits. Ein großes Panomaradach sorgt wie schon beim größeren Tesla Model X für viel Licht im Innern.

Aufgeladen wird das Model Y wie die anderen Fahrzeuge aus dem Hause Tesla an der heimischen Steckdose, an Ladesäulen oder an den bekannten Superchargern, von denen in 36 Ländern aktuell rund 12.000 Stück existieren. Besonders schnell lädt der neue Crossover an den V3-Superchargern, die die Akkus in einer Stunde auf theoretische Reichweiten von bis zu 1.600 Kilometern erstarken lassen können. Produziert wird das Tesla Model Y zunächst in Nevada, während ab kommendem Jahr das Werk in Shanghai produktionsfähig sein soll. Hier wird zum Start in 2020 das Model 3 und danach wohl auch das neue Model Y vom Band laufen. Auch um die großen Produktionsprobleme wie beim Model 3 zu vermeiden, teilen sich Model 3 und das elektrische SUV des Model Y rund 75 Prozent seiner Teile, was den Hochlauf der Produktion deutlich erleichtern sollte.
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Quelle: Autoplenum, 2019-03-15

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