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Testbericht

22. Februar 2008

Subaru hat, was andere Firmen gerne hätten: glückliche Kunden, zufriedene Händler und ein klares Profil als Allrad-Spezialist. Nur einen Diesel hatten die Japaner bisher nicht im Programm - ein echtes Manko in Zeiten von CO2-Diskussion und rasant steigender Treibstoffpreise.

Doch jetzt wird auch diese Lücke endlich geschlossen - ab März im Legacy und im Offroad-Kombi Outback, ab Herbst im neuen Forester, zum Jahreswechsel dann im Kompaktmodell Impreza. Mit zwei Liter Hubraum, Common- Rail-Einspritzung und variabler Ladergeometrie entspricht der Vierzylinder gängiger Dieseltechnik, auch Leistung (150 PS) und Drehmoment (350 Nm) sind klassenüblich. Aufhorchen lässt hingegen die Bauweise, denn nach Art des Hauses sind die Zylinder nicht in Reihe oder V-Form, sondern gegenüberliegend angeordnet. Das bringt mehr Laufkultur (keine Massenkräfte erster und zweiter Ordnung), geringere Länge und einen niedrigen Schwerpunkt, was sich positiv auf Handling und Fahreigenschaften auswirkt.

Kaltstartnageln und Anfahrtschwäche

Nicht ganz zeitgemäß sind höchstens der offene, weniger effiziente Rußpartikelfilter, das relativ lang übersetzte Schaltgetriebe mit nur fünf Gängen und die derzeit nicht lieferbare Automatik. Des Weiteren fallen das dieseltypische Kaltstartnageln und die leichte Anfahrschwäche auf, die zu behutsamem Umgang mit Kupplungs- und Gaspedal erzieht. Davon abgesehen lässt sich über den Vierventiler nur Gutes sagen: Er dreht freudig hoch, läuft überaus kultiviert und wird erst nahe der Höchstdrehzahl (4.500/min) akustisch präsent.

Zudem bringt er den 1,5 Tonnen schweren Kombi angenehm gleichförmig in Schwung und schluckt nach EU-Norm nur 5,7 Liter/100 km. Das passt ebenso zum Charakter eines gepflegten Reiseautos wie das hochwertige Interieur, niedrige Windgeräusche und die komfortable Federung, die freilich den Wagen auf rauen Pisten ins Wanken versetzt. Zu Sorgen um die Fahrsicherheit gibt es trotzdem wenig Anlass; ESP und permanenter Allradantrieb in Serie halten den Legacy verlässlich auf Kurs. Mit dieser seltenen Verbindung von Traktion und Vierzylinder-Diesel dürfte Subaru jedenfalls auch im Verkauf mehr Grip aufbauen.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-02-22

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