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Testbericht

1. Februar 2016
Kostenpunkt für den TDI: 35.550 Euro. Die Limousine ist ab 34.890 Euro zu haben. Ein RS 4x4 mit 220-PS-Benziner ist nicht angedacht. Warum? Skoda scheut den Aufwand und spart so lieber Kosten. Schließlich verkauft sich der schon der "normale" RS-TDI besser als der Benziner mit 220 PS.

Skoda Octavia RS TDI Allrad: Kaum langsamer als der Benziner

Macht nix - denn die Kombination aus einem 380 Newtonmeter starkem Diesel, traktionsförderndem Allradantrieb und den bekannten RS-Insignien wie Sportfahrwerk und Progressiv-Lenkung ist nahezu perfekt und lässt uns den TSI nicht vermissen. Zumal der Allrad-RS mit einer Null-Hundert-Zeit von 7,7 Sekunden kaum langsamer sprintet als der Benziner (7,1 Sekunden). Lediglich in der Höchstgeschwindigkeit ist der TSI mit seinen 242 km/h dem TDI (224 km/h) klar überlegen. Aber ganz ehrlich: Rein subjektiv geht der kultivierte TDI dank all seiner Newtonmeter sowieso besser. Schon knapp über 1.600 Touren packt der Diesel an, reißt am Asphalt und ab geht die Post. Das DSG wechselt passend dazu früh die Gänge, während das Fahrwerk recht deutlich, aber nicht ungebührlich über den Fahrbahnzustand informiert. Der Fahrer kann sich derweil an den straffen, aber seitenhaltsstarken Sitzen und der skodatypisch soliden Verarbeitung freuen. Und so düsen wir frohen Mutes durch das Salzburger Land. Immer auf der Suche nach etwas Schnee. Immer wieder beeindruckend: Man vergisst schnell, dass man eigentlich in einem praktischen Pampersbomber mit 480 Liter großen Kofferraum sitzt.

Querer als erwartet mit dem Skoda Octavia RS Allrad

Schließlich sind wir da. Im Thomatal nahe Mauterndorf findet sich ein eisiger Handlingparcours. Und siehe da: Selbst auf Schnee und Eis prescht der 4x4-Kombi erstaunlich ansatzlos voran. Skoda setzt hier auf die elektronisch geregelte Lamellenkupplung (Haldex 5) im Zusammenspiel mit einer elektronischen Querdifferenzialsperre, die den Kombi via gezielter Bremsmanöver in der Spur hält. Für noch mehr gute Laune sorgt hier der RS-Sportmodus des ESP. Auf Knopfdruck gibt sich der Skoda lockerer und lässt sein geräumiges Heck etwas von der Leine. Mittels gezielten Lastwechseln wischt der kreuzbrave Skoda so tatsächlich auch mal quer ums Eck. Gibt man am Kurvenausgang schließlich ordentlich Gas, zieht sich der RS mit der Macht aller vier Räder wieder grade und stürmt voran - immer bereit für die nächste Kurve. Doch zu schnell hinein? Auch okay. Das ESP wacht im Hintergrund und greift bei allzu heftigen Gierraten rettend ein. Was für ein spaßiger Kombi. Schade nur, dass es bei uns kaum mehr schneit.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2016-02-01

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