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Testbericht

Stefan Grundhoff, 3. März 2015
Seat hat in den nächsten Jahren viel vor. Wohin die Reise hingehen soll, zeigt die Genf-Studie des Seat 2020. Bei der Farbe ultra-orange haben sich die Spanier bei der Morgensonne von Barcelona bedient.

Lange Jahre drehte sich bei dem spanischen Autobauer nahezu alles um den kleinen Ibiza. In den vergangenen Jahren konnte sich das größere Kompaktklassemodell Seat Leon im Portfolio hocharbeiten und bildet mit dem Ibiza mittlerweile einen Doppelspitze. Langfristig soll mit mehreren SUV-Modellen eine dritte Markenstütze erschaffen werden. An dessen Spitze könnten sich nicht nur die Seat-Verantwortlichen, sondern auch der Konzernvorstand in Wolfsburg ein Modell wie den Seat Veinte-Veinte - 20:20 vorstellen. "Mit dem 20:20 wollen wir zeigen, wo wir in den nächsten Jahren mit unserer Marke hinwollen", sagt Seat-Chef Jürgen Stackmann, "zudem gibt das viertürige SUV-Coupé einen Ausblick, wohin sich unser Design in den nächsten Jahren entwickeln wird."

4,66 Meter lang würde die Serienumsetzung des Jahrzehntemodells eine Klasse über dem für das kommende Jahr eingeplanten ersten Seat-SUV antreten, der sich technisch eine Plattform mit dem kommenden VW Tiguan teilt. Dabei sieht der Seat 20:20 so scharf aus, dass es sich auch um den kleinen Bruder des seit längerem geplanten Lamborghini-Crossovers handeln könnte. Immerhin kommt schon einmal das sattelbraune Leder vom italienischen Lederschneider Poltrona Frau. Bei den möglichen Antriebsvarianten lassen sich die zunehmend umtriebiger werdenden Spanier nur kurz unter das Blechkleid blicken. Leistungsstarke Benziner oder Diesel mit 240 bis locker über 300 PS sind ebenso denkbar, wie ein etwaiger Plug-In-Modul. Gesetzt wären Allradantrieb und ein dann wohl siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe.

Die Genf-Studie des Seat 20:20 rollt auf breiten 20-Zöllern. Der Radstand liegt bei 2,79 Metern. Die Spurweite liegt bei 1648 vorn und 1638 Millimeter hinten. Trotz coupéartiger Dachlinie fasst der Laderaum üppige 600 Liter. Innen gibt es Platz für vier Personen, drei TFT-Displays und verschiedene ansteuerbare Fahrprofile. Mal schauen, ob so die reale Seat-Zukunft der nächsten Jahre aussieht. Die Chancen stehen nicht schlecht.
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Quelle: Autoplenum, 2015-03-03

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