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Testbericht

23. Mai 2008

Der Ibiza darf als Erster an die neuen Kleinwagen-Module des VW-Konzerns ran - ohne Experimente, aber mit breiterer Spur, längerem Radstand, größeren Rädern und überarbeiteten Fahrwerksdetails. Seat bleibt seinem Anspruch treu und erfüllt das Dynamik- Versprechen, ohne Zartfühlende zu verprellen.

Das Fahrwerk der Standard-Version - wie üblich mit Verbundlenkerachse hinten - spricht nun williger an als bisher und verkneift sich lähmendes Untersteuern ebenso wie zickiges Lastwechselschwenken. Überdies schützt das in allen Varianten serienmäßige elektronische Stabilitätsprogramm vor Überraschungen.

Sportvariante mit höherem Grenzbereich

Noch schwungvoller läuft die Sache in der Sportvariante: Die Fahrerhandflächen registrieren perforiertes Leder am Lenkrad, der Körper zupackenden Seitenhalt der Sitze, und selbst weniger Sensible bemerken die transparentere Umsetzung von Lenkbefehlen sowie den höher angesiedelten Grenzbereich.

Ebenfalls neu: die Andockstation fürs Tom Tom-Navigationsgerät auf dem Armaturenträger (50 Euro Aufpreis) sowie ein optionaler iPod-Anschluss, der kompletten Titelzugriff ermöglicht. Zugriff auf das maximale Kofferraumvolumen gibt es nach Aufstellen der Sitzflächen und Umklappen der Rückenlehnen (ab Version Stylance geteilt), wobei eine Stufe bleibt.

Drei- und Vierzylinder zum Marktstart

Weitergehende Variabilität ist ebenso Fehlanzeige wie technische Feinkost unter der Motorhaube. Dort arbeiten ab Markteinführung bekannte Drei- und Vierzylinder; Doppelkupplungsgetriebe und Öko-Zutaten kommen später. So brummt der 1,9 Liter große Pumpe-Düse-Zweiventiler inbrünstig, schiebt mit der Macht von 240 Newtonmeter Drehmoment, pfeift auf feinsinnige Laufkultur ebenso wie auf homogene Kraftentfaltung. Fans werden ihn wegen seines hemdsärmeligen TDI-Charmes dennoch mögen, selbst wenn das Gros der im Schnitt etwa 35 Jahre alten Ibiza-Interessenten eher zu den leistungsschwächeren Varianten greifen dürfte. Los geht es mit dem Viertürer ab 14. Juni für 12.190 Euro, der Zweitürer folgt im Spätsommer zu Preisen ab 11.490 Euro. Olé!

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-05-23

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