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Testbericht

24. November 2012

Ab 23.380 Euro geht es mit diesem Opel Mokka los. Unser Exemplar wurde unter anderem noch mit dem 1.240 Euro teuren Premium-Paket aufgewertet: Zwei-Zonen-Klima, elektrisch anklappbare Außenspiegel, beheizbares Lederlenkrad, Einparkhilfe, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, 230-Volt-Steckdose im Fond und Ergonomiesitz für den Fahrer sind damit zusätzlich an Bord. Kommen wir gleich zur Sitzprobe: Gegen 390 Euro Aufpreis gibt es den Ergonomiesitz auch ohne Paketzwang. Ob mit oder ohne Paket – der Sitz bedeutet Komfortzwang! Der 1,90-Meter-Mann hebelt runter, schiebt nach hinten, stellt die Lendenwirbelunterstützung ein, fährt die Oberschenkelauflage aus, kippt die Sitzfläche, neigt die Kopfstütze. Ähnlich sieht das auch bei der 1,60-Meter-Redakteurin aus, nur in andere Richtungen. Das alles geht – inklusive Lenkradjustierung – fast schneller vonstatten, als wir es hier aufzählen können. Am Ende sind zwei Fahrer, die beide keine 0815-Körpergröße vorweisen können, höchst zufrieden mit ihrer Sitzposition im Opel Mokka. Vor allem das 1,60-Meter-Exemplar freut sich über die verstellbare Sitzflächenneigung und Gurtaufhängung – Kniekehlen und Nacken danken's.

Platz in zweiter Reihe ausreichend Gut gelaunt machen wir gleich in Reihe zwei weiter. Fahrersitz auf 1,60-Meter-Sitzposition? Das wäre keine Herausforderung. Also, Herr Praktikant, ihre Einstellungen bitte! Und sogleich hinten Platz nehmen. Der Einstieg gelingt dank großer Türöffnung ohne Beulen am Kopf, aber auf Langstrecken beschweren sich die Knie. Der Kopf hingegen hat auch im Fond des Opel Mokka nichts zu meckern. Und wie sieht es mit den Platzverhältnissen im Heckabteil aus? 356 Liter packt der Mokka weg. Eine Gruppe Mittagspausen-Sportler gesellt sich zu uns und dreht eine Runde um den kleinen SUV. Beim Anblick des Kofferaums lautet der Kommentar: "Ausreichend. Die niedrige Ladekante find' ich ganz gut." Da stimmen wir zu. Und wenn es mehr als ausreichend sein muss? Christopher Draeger macht sich im Fond ans Lehnen umklappen. So richtig klappt das nicht, der Winkel ist doch sehr steil. "Nee, das kann's nicht sein", spricht's und lässt die Lehnen nochmal einrasten. Aha, zwei Schlaufen unter den Sitzflächen der Rückbank sind schnell gefunden, die Sitzflächen nach vorn geklappt und die Lehnen umgelegt. Jetzt passt das auch mit dem ebenen Kofferraumboden und 1.372 Liter maximalem Ladevolumen. Ordnungsliebhaber kommen im opel Mokka auf ihre Kosten Das größte Staufach des Opel Mokka haben wir nun also erkundet, jetzt machen wir uns, bepackt mit allerlei Kleinkram, auf die Suche nach weiteren Ablagen. Fondgästen stehen Taschen an den Vordersitzlehnen für flache Gegenstände und jeweils zwei Türfächer für Klein- und Kleinstkram zur Verfügung. Auch die vorderen Türen beherbergen je zwei Fächer – ein großes und ein kleines. Und damit Ordnungsliebhaber voll auf ihre Kosten kommen, gibt es sogar zwei verschließbare Handschuhfächer – ein großes und ein kleines. Der Tunnel zwischen Fahrer und Beifahrer will da nicht untätig bleiben und präsentiert zwei tiefe Getränkehalter sowie eine verschließbare, kleine Ablage.

Opel Mokka feiert Tasten-Orgie auf der Mittelkonsole Wir arbeiten uns den Mitteltunnel weiter nach vorn und stoßen auf die USB-Buchse. Kabel rein, iPhone ran und schon wird der Innenraum des Opel Mokka mit der eigenen Musikauswahl beschallt. Zigarettenanzünder, AUX-Anschluss und Schnittstelle für die Speicherkarte sitzen in unmittelbarer Nachbarschaft. Direkt darüber befindet sich die Eco-Taste, mit der das Start-Stopp-System aktiviert werden kann, links davon die Tasten für Parkpiepser sowie Berg-Abfahr- und Berg-Anfahr-Assistent. Wir wandern noch ein paar Zentimeter weiter nach oben, dort sitzen die Bedienelemente für zahlreiche Klimaeinstellungen: Scheiben belüften, Scheiben beheizen, Sitzfläche wärmen, Lenkrad auf Temperatur bringen, hereinströmende Luft regulieren – bitte, alles hier. Noch mehr Knöpfe siedeln sich im Tastenfeld direkt darüber an. Oben die Ziffern 1 bis 6 – klar, damit werden die gespeicherten Sender angewählt. Geht übrigens kinderleicht. Ziffer drücken, Sender über Suchfunktion finden und dann erneut und ein paar Sekunden die Zifferntaste gedrückt halten. Wird die Taste "NAV" einmal gedrückt, zeigt der Bildschirm die Karte an, wird die Taste ein zweites Mal gedrückt, landet man im Navigationsmenü. Hierüber kann man auch zur Zieleingabe gelangen, schneller geht es aber über die Taste "DEST/NAV". Alle guten Dinge sind drei, hat sich Opel beim Mokka vielleicht gedacht und gleich noch eine Navi-Taste eingebaut. "RPT/NAV" lautet deren Beschriftung, was für "repeat", also das Wiederholen der letzten akustischen Ansage steht.

Verwirrender Dreh-Drücksteller, Top-Innenraumklima Alle weiteren Tasten erklären sich von selbst. Alle? Nein, nicht ganz. Der Dreh-Drücksteller verhunzt uns eine Bestzeit bei der Zieleingabe. Zum Bestätigen drücken wir immer wieder reflexartig das mittlere Element, aber es passiert nichts. Stattdessen übernimmt der äußere Ring die Enter-Funktion – kein Hexenwerk, aber gewöhnungsbedürftig. Der mittlere Teil des Knopfes lässt sich wiederum in alle Himmelsrichtungen drücken, womit dann das Zielkreuz im zentralen Bildschirm über die Karte bewegt wird. Erfreulich wenige Tasten siedeln sich am Dachhimmel für die Innenraumbeleuchtung an: Zwei an der Zahl – Modi und Tasten, an oder aus. Noch eine Taste, dann sind wir auch schon durch: Um den Rückwärtsgang im Opel Mokka einlegen zu können, muss ein kleiner Knopf an der Vorderseite des Schalthebels gedrückt werden. Nun spielt uns die Heckkamera ihre Daten in schwarz-weiß auf den Bildschirm, wir haben freie Fahrt zum Wenden. Den Mittagspausen-Sportlern hätten wir zum Abschied noch gewunken, aber die waren noch fleißig am Laufen. Wir, schon ziemlich durchgefroren, sollten vielleicht auch noch eine Runde joggen um wieder warm zu werden... Ach, wir drehen lieber noch ein paar Runden mit dem Opel Mokka - Sitzheizung an, Lenkradheizung aufdrehen, Belüftungsdüsen auf, Klima auf 23 Grad marsch!

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2012-11-24

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