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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 9. April 2019
SP-X/Köln. Das Smartphone hat den anderen Navigationssystemen im Auto längst den Rang abgelaufen. Aber auch Festeinbaugeräte und die portablen Spezialisten können ihre Berechtigung haben. Eine Übersicht der Vor- und Nachteile.Ob Google Maps, Waze, Here We go oder Apple Maps: Größter Vorteil der Pfadfinder-Apps fürs Handy sind ihre Kosten, denn der Download ist meist gratis. Auch die Leistung der Apps kann sich sehen lassen: Die Routenberechnung ist schnell und korrekt, die Richtungsanweisungen sind verständlich und die Bedienung gelingt in der Regel auch Ungeübten. Weil das Handy permanent mit dem Internet verbunden ist, können die Navi-Programme zudem auf die neuesten Verkehrsinformationen zurückgreifen. Im Gegenzug brauchen viele Apps große Datenmengen und belasten das Datenvolumen des Mobilfunkvertrags unter Umständen stark. Apples App etwa lädt laut einem Test der Stiftung Warentest auf zwölf Kilometern Stadtfahrt rund zehn Megabyte runter. Dazu kommen einige praktische Einschränkungen: So lässt sich in der Regel nicht gleichzeitig telefonieren und den Navi-Anweisungen lauschen. Wer nur ein kleines Handy hat, muss dann bei der Nutzung als Navi mit einem kleinen Bildschirm Vorlieb nehmen.Die Navi-Spezialgeräte, sogenannte Stand-alone-Modelle, verfügen häufig über einen größeren Bildschirm als Standard-Smartphones. Außerdem verbrauchen sie kein Datenvolumen, benötigen kein Mobilfunknetz und erlauben zudem, beim Autofahren zu telefonieren. Aufgrund der wachsenden Smartphone-Konkurrenz haben viele Hersteller den Funktionsumfang ihrer Navis zuletzt außerdem stark aufgerüstet, etwa mit Smarthome-Extras wie einem Garagentoröffner, mit Reiseführer-Funktionen oder Komfortdiensten die beispielsweise helfen, das geparkte Auto wiederzufinden. Weil das untere Preissegment von der Handy-Konkurrenz aufgerollt wurde, sind Spezialgeräte häufig nicht ganz billig, kosten bei Markenherstellern wie Tomtom oder Garmin zwischen knapp 150 und gut 400 Euro.Ästheten dürften sich jedoch bei Stand-alone-Geräte genau wie bei Handy-Navigation an der Verkabelung und unschönen Montage der Pfadfinder stören. Hübscher sehen da natürlich die festeingebauten Navigationssystem der Autohersteller aus, die komplett ins Armaturenbrett integriert sind und über das Bediensystem des Fahrzeugs gesteuert werden. Allerdings gibt es extreme Qualitätsunterschiede zwischen den Navisystemen einzelner Marken – und auch generell ist das Niveau hier eher mäßig. Die Handy-Apps und auch die Spezialgeräte sind bei Datenaktualität, Stauinfo und Bedienkomfort nicht selten meilenweit voraus. Dazu kommt der hohe Aufpreis, den die Autohersteller für ihre Systeme nehmen, mehrere hundert Euro sind bereits für die Basisvarianten die Regel, bei den Premiummarken sind oft sogar mehr als 1.000 Euro fällig. Häufig gibt es als Dreingabe jedoch weitere Extras wie eine höherwertige Audioanlage, Verkehrszeichenerkennung oder ein virtuelles Cockpit, in dem Bildschirme die analogen Instrumente ersetzen.Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, sich vom Navigationsgerät den Weg zeigen zu lassen: Wer werksseitig in seinem Auto einen Bildschirm an Bord hat, kann in vielen Fällen sein Handy auf diesen spiegeln. So lassen sich dann die Navi-Programme von Google und Co. auf den großen Bildschirm holen und über die Tasten im Cockpit steuern. Allerdings muss das Fahrzeug dann mit einer Vorrüstung für Apple Car Play oder Android Auto ausgestattet sein – doch selbst bei Neuwagen sind diese Systeme nicht immer Standard.Wer den Weg nicht kennt, lässt sich heute von einem Navi leiten. Ob übers Handy, von einem Spezialgerät oder einem Festeinbau-Modell - das hängt an den eigenen Vorlieben.
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Fazit
Wer den Weg nicht kennt, lässt sich heute von einem Navi leiten. Ob übers Handy, von einem Spezialgerät oder einem Festeinbau-Modell - das hängt an den eigenen Vorlieben.

Quelle: Autoplenum, 2019-04-09

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