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Testbericht

15. März 2016
Der Status des ewigen Zweiten kann einem vermutlich ganz schön auf die Nerven gehen - der Opel Kadett/Astra beispielsweise wäre womöglich das meistgebaute Auto der Welt, wenn er nicht zwischendurch mal den Namen gewechselt hätte und es keinen VW Golf gäbe. 24 Millionen Kadett und Astra entstanden seit 1963, über fünf Millionen als Kombi. Der im Übrigen ebenfalls kürzlich umbenannt wurde: aus Caravan wurde Sports Tourer.Dass Opel mit geräumigen, praxistauglichen Kombis viel Erfahrung hat, ist dem neuen Sports Tourer anzumerken. Man sieht es an vielen Kleinigkeiten, etwa der per Fußschwenk zu öffnenden und zu schließenden Heckklappe (ab 750 Euro). Die ist allerdings, auch das muss gesagt werden, nur in den teuren Dynamic- und Innovation-Ausführungen zu haben. Doch es ist auch an so scheinbar Nebensächlichem wie dem Ablageplatz fürs Gepäckrollo unter dem Ladeboden oder den Einsteckplätzen für die hinteren Sicherheitsgurte und den gut zugänglichen Isofix-Befestigungen zu sehen. Natürlich ist nichts davon sensationell neu, das gibt es ebenso in anderen Kombis, aber in dieser Kombination und in der Preisklasse doch bemerkenswert. Da wir schon bei den Preisen sind: Den Astra Sports Tourer gibt es ab 18.260 Euro.

Opel Astra Sports Tourer: Geschmeidige Federung, agiles Handling
Im Konkurrenzumfeld kann sich das durchaus sehen lassen, ein vergleichbarer Skoda Octavia ist allerdings rund 1.000 Euro billiger. Aber eigentlich soll hier ja vom Astra die Rede sein und davon, wie er denn fährt. Für die erste Ausfahrt steht ein 1.6 CDTI mit 160 PS zur Verfügung, die teuerste zum Marktstart verfügbare Antriebsvariante. Dazu steht der 1,6-Liter-Diesel auch mit 95, 110 und 136 PS in der Preisliste, Benziner gibt es zwischen 100 und 200 PS. Wer die Astra-Limousine kennt, wird sich im Sports Tourer natürlich ebenfalls rasch zurechtfinden, Interieur und Bedienung sind weitgehend identisch. Die zusätzliche Raumfülle macht sich im Fond bemerkbar, da geht es schon etwas luftiger zu als in der Limousine. Der kräftige Diesel hat mit dem Sports Tourer wenig Mühe, was auch am kräftig reduzierten Gewicht liegt. Je nach Version und Ausstattung soll der Neue bis zu 190 kg weniger wiegen als der Vorgänger. Diese Leichtigkeit wirkt sich auch auf das Handling aus, der Kombi wirkt agil und federt geschmeidig. Dass es nun keine adaptiven Dämpfer mehr gibt, scheint da verschmerzbar. Kleiner Wermutstropfen: Mit 160 PS und Innovation-Ausstattung kostet der Sports Tourer ab rund 27.000 Euro - da ist der Astra dann auch kein Schnäppchen mehr.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2016-03-15

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