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Testbericht

7. August 2009

Nach Lektüre der Serienausstattungsliste des Pixo , die stolz Posten wie "Geschwindigkeitsmesser", "Heiz- und Frischluftgebläse" oder "Sonnenblenden, schwenkbar, für Fahrer und Beifahrer" aufzählt, möchte man den großen Vorsitzenden der Renault-Nissan-Allianz, Carlos Ghosn , anrufen und ihm sagen: "Carlos, wie Sie uns doch verwöhnen!"

Nissan Pixo-Innenraum ist schlecht verarbeitet Für einen abblendbaren Innenspiegel, einen Drehzahlmesser oder höhenverstellbare Gurte hat es aber selbst in der Topversion Acenta (1.200 Euro extra) nicht gereicht. Ohnehin gibt sich der Nissan Pixo wenig Mühe, seine preissensible Machart zu verschleiern: Den Innenraum verkleidet einfachster Kunststoff, Isolierband hält unwillig Kabel zusammen, und im Fond des Viertürers gibt es nur Ausstellfenster. Auf 3,55 Meter Länge transportiert der Nissan Pixo vier Erwachsene zumindest kurzzeitig annehmbar. Nissan Pixo und Suzuki Alto sind nahezu identisch Besser als im engen Fond sitzt es sich vorn. Die Ergonomie passt, und das wenige, was es zu bedienen gibt, funktioniert völlig problemlos. Bis auf Embleme und Kühlergrill ist der Nissan Pixo mit dem Suzuki Alto identisch. Mit ihm teilt er sich die Produktionsstätte in Indien und alle technischen Innereien samt dem aufwendig konstruierten Dreizylinder. Der mit 11:1 hoch verdichtete Einliter-Alumotor hat zwei oben liegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, erfüllt die Euro 5-Abgasnorm und emittiert offiziell nur 103 g CO2/km.

Der Nissan Pixo eignet sich auf für mittellange Strecken Im Leerlauf durchrüttelt sein herber Lauf den Nissan Pixo, doch das Maschinchen spricht gierig aufs Gas an, zirpt quirlig bis über 6.000 Touren. Zusammen mit dem knackigen und kurzwegigen Fünfganggetriebe sorgt es für Fahrleistungen, die sogar für flottes Vorankommen auf der Autobahn genügen. Dabei machen der bei konstantem Tempo leise Motor und die niedrigen Windgeräusche den Nissan Pixo immerhin mittelstreckentauglich. Flauschigen Federungskomfort bietet er dagegen nicht. Unebenheiten überrumpelt er bockig. Doch die straffe Abstimmung und die exakte Lenkung ermöglichen ein agiles Handling.

Nur 20 Euro Kfz-Steuer jährlich für den Nissan Pixo Leichtfüßig wuselt der kleine Nissan durch Stadt und Land. Sein unproblematisches Fahrverhalten muss vom optionalen ESP nur bei groben Provokationen abgesichert werden. Anders als beim Suzuki Alto sind ESP und seitliche Kopfairbags derzeit für die Basisversion nicht lieferbar und kosten selbst beim Nissan Pixo Acenta 590 Euro extra. Wer einen Nissan Pixo mit zeitgemäßer Sicherheitsausstattung möchte, muss daher 9.780 Euro einplanen. Und bekommt dann ein Auto, das befriedigend bremst und für diesen Preis ein sehr faires Angebot ist. Außerdem kostet es nur 20 Euro Kfz-Steuer - pro Jahr.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2009-08-07

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