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Testbericht

11. Oktober 2009

Rund 32 Jahre ist es her, da wollte Mercedes den Kombi salonfähig machen. Dabei beließ es der Stuttgarter nicht einfach damit, ein "T" als Synonym für "Touristik und Transport" auf die Heckklappe zu dübeln. Der Laderaum wurde großflächig mit edlem Velours ausgeschlagen, das verlängerte Dach zierte eine elegante Reling in Chrom - beides natürlich gegen Aufpreis.

Der Laderaum des Mercedes E-Klasse-T-Modells fasst bis zu 1.950 Liter Heute beeindruckt die fünfte Generation des Mercedes E-Klasse -Kombi mit einer serienmäßig auf Knopfdruck öffnenden Heckklappe, hinter der ein bis zu 1.950 Liter fassender Laderaum auf große Aufgaben wartet. Selbst wenn man die 130 Liter des Fachs unter dem Kofferraum abzieht - oder die dort schlummernde Klappsitzbank für Kinder mitbestellt hat - bleibt noch Platz für ein Rudel Hunde oder für Urlaubsutensilien, die sonst nicht auf der Packliste stehen. Die Rücksitze lassen sich nun mit einem Griff vom der D-Säule aus umlegen - ohne das die Laderaumabdeckung zuvor entnommen werden muss - und ermöglichen eine ebene, rund zwei Meter lange und 1,10 Meter breite Ladefläche. Dabei fahren die Vordersitze sogar ein Stück nach vorne, falls der Abstand nicht ausreichen sollte. Dazu muss allerdings die elektrische Sitzverstellung mitbestellt werden. Das E-Klasse T-Modell startet bei 41.948 Euro Die luftgefederte Hinterachse mit automatischem Niveauausgleich und die Dachreling sind dagegen im ohnehin nicht bescheidenen Grundpreis von 41.948 Euro (E 200 CDI) enthalten. Mehr Ausstattung als die Basis bietet auch die gefahrene Variante Mercedes E 250 CDI (zum Einzeltest der Limousine) (ab 47.719 Euro) nicht - außer den 204 PS starken Common-Rail-Diesel, der seine Kraft dank zweistufigem Turbolader aus nur vier Zylindern und zwei Litern Hubraum schöpft. Das maximale Drehmoment von 500 Newtonmeter macht zudem das Sechsgangschaltgetriebe überflüssig, weshalb die meisten Käufer gleich das 2.202 Euro teure Automatikgetriebe bestellen. Obwohl es mit nur fünf Stufen auskommen muss, bleibt die Motordrehzahl bei dem Charakter des T-Modells entsprechender entspannter Fahrt auf einem ausreichend niedrigen Niveau.

Der Diesel könnte eine längere Gesamtübersetzung vertragen Aufgrund des stattlichen Drehmoments würde sich dennoch die spürbar sanfter schaltende 7-G-Tronic aus den Sechszylinder-Modellen mit der etwas längeren Gesamtübersetzung anbieten, zumal sich der druckvolle Direkteinspritzer trotz aller Bemühungen noch immer nach wenig Prestige-trächtigen vier Zylindern anhört. Doch das High-Tech-Getriebe ist schwerer und teurer. Daher muss das ab Werk mit adaptiven Dämpfer ausgerüstete Fahrwerk für Mercedes -typischen Komfort sorgen. Diesem Anspruch wird selbst die sportlicher abgestimmte Avantgarde-Variante (plus 3.362 Euro) gerecht. Mehr Kopffreiheit im Fond des Mercedes E-Klasse T-Modells Dass der Geräuschkomfort ein wenig unter dem Innenraum im Gymnastikraum-Format leidet, fällt nur bei ausgeschaltetem Radio auf. Von groß gewachsenen Fond-Passagieren wird dagegen sofort die erhöhte Kopffreiheit durch die gerade verlaufenden Dachlinie bemerkt. Schade nur, dass die Reling darauf nicht mehr in Chrom glänzt.

Wie das neue Mercedes E-Klasse T-Modell als E 350 CGI fährt, lesen Sie in auto motor und sport, Heft 23/2009 , ab dem 22.Oktober im Handel.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2009-10-11

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