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Testbericht

12. Februar 2008

In den Laderaum des Power-Kombis passen, so verkündet AMG, vier Golfbags samt der dazugehörigen Trolleys. Auch wenn man dann noch vier Spieler dazurechnet, gibt das noch keine Probleme mit der Zuladung, die aber gemessen am Klassenüblichen immer noch recht bescheiden ausfällt (403 Kilogramm).

V8 mit 457 PS

Die Musik spielt am anderen Ende des Kombis. Dort hockt der AMG-eigene Achtzylinder, der allein schon mit seinem Hubraum an jene glorreichen Zeiten erinnert, als der Traum vom Mercedes in der Zahl 6.3 gipfelte. Damals reichten 250 PS für staunende Augen, heute holt man bei AMG fast das Doppelte aus dem gleichen Hubvolumen - dank Hochdrehzahlkonzept, Vierventiltechnik und modernster Elektronik.

Das Erlebnis beginnt mit dem Drehen des Zündschlüssels. Der V8 faucht los, als habe man einen sibirischen Tiger aus dem Winterschlaf geweckt. Anschließend verfällt er in einen friedlichen Leerlauf, wie um zu zeigen, dass zwei Seelen in seinem Kurbelgehäuse wohnen. Siebengang-Automatik auf Komfortstellung und sanfter Gasfuß - schon präsentiert sich eine Antriebseinheit mit gesitteten Mercedes-Manieren, wohl geeignet für den schnöden Auto-Alltag. Wenn man davon absieht, dass ein derart starkes Auto sich zwangsläufig den Titel Benzinsäufer verdient. Getriebe auf Sport, ein beherzter Tritt auf das rechte Pedal, und ein Sturm bricht los.

An der Grenze zum Rennwagen

Das Wort Beschleunigung bekommt eine neue Bedeutung: Der Kombi schießt davon, als sei ihm der Teufel auf den Fersen. Bei welcher Geschwindigkeit der Ansaugtrakt geöffnet wird, spielt nur eine Nebenrolle. Selbst oberhalb von 200 km/h scheint die Kraft kein Ende zu nehmen - bis nach wenigen Sekunden die Elektronik bei 250 km/h Schluss macht. Der Testwagen übertrifft mit 4,4 Sekunden von null auf 100 km/h sogar noch die Werksangabe (4,6 Sekunden). So lange ist es noch gar nicht her, dass man dafür den legendären Top-Ferrari brauchte, der F 40 hieß und sich an der Grenze zum Rennwagen bewegte. Heute genügt ein Kombi mit Automatikgetriebe.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-02-12

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