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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 1. März 2019
SP-X/Köln. In jede Kinder-Spielzeugsammlung gehören auch Modellautos, die im Discounter oft schon für Centbeträge zu haben sind. Meist handelt es sich um plumpe Abbildungen einer weit entfernten Wirklichkeit. Doch es gibt auch das Gegenteil: filigrane Kleinode, oft sündhaft teuer, mit faszinierender Liebe zum Detail gebaut. Manche dieser Vitrinen-Preziosen werden auch prämiert. Hier fünf Ikonen der vergangenen Jahre, die es auch heute noch zu kaufen gibt.Ein noch junger Preisträger ist der Ende 2018 von den Lesern des Fachmagazins „Modell Fahrzeug“ als „Supermodell des Jahres“ ausgezeichnete Lancia D50. Dabei handelt es sich um ein 1:18-Modell des in der Saison 1955 von Eugenio Castellotti eingesetzten Formel-1-Renners, mit dem der 1957 tödlich verunglückte Italiener allerdings nur drei Rennen und einen zweiten Platz herausfuhr. Dennoch geht von diesem 1956 von Ferrari übernommenen und anschließend umgebauten roten Renner mit 260 PS starkem V8 eine ganz besondere Aura aus. Das gilt auch für das Modell von CMC, welches mit originalgetreuer Innenausstattung, aufklappbarer Motorhaube und detailliertem Antriebsaggregat imponiert. Für das auf 1.000 Exemplare limitierte Schmuckstück werden rund 500 Euro fällig. Nichts für Kinderhände also.Den Vorjahressieger aus 2017 stellte ebenfalls CMC, allerdings handelt es sich dabei nicht um einen historischen Rennwagen, sondern mit einen Rennwagentransporter: dem Mercedes-Benz Lo 2750 aus dem Jahr 1934. In den 30er-Jahren fuhren bisweilen ganze Kolonnen dieser Laster mit Silberpfeilen auf der Ladefläche zu Rennveranstaltungen. Doch bis heute hat keiner dieser Laster im Original überlebt. Dennoch ist es CMC gelungen, das 1:18-Modell wie einen echten Lo 2750 aussehen zu lassen. Allein der Blick in die Fahrgastzelle mit Holzverkleidung, Ledersitzbank oder aufwendig gearbeiteten Scharnieren der aufklappbaren Windschutzscheibe verzaubert den Betrachter. Fast 2.000 der 2.365 Teile sind aus Metall. Auch Holz, Stoff, Leder und Messing kommen zum Einsatz. Das hat natürlich seinen Preis: rund 700 Euro muss man für den Silberpfeil-Laster hinblättern.Den gleichen Preis ruft der Hersteller Pocher für sein im Maßstab 1:8 gebautes Modell des Lamborghini Huracan auf, welches ebenfalls 2017 von der Zeitschrift „Modell Fahrzeug“ prämiert wurde. Auf dem Foto wirkt der verkleinerte Nachbau wie das erwachsene Original. Obwohl kein Spielzeug, kann das aus über 800 Teilen bestehende und 7,5 Kilogramm schwere Modell mit Lenkung, Federung und aufklappbaren Türen den Spieltrieb seines Besitzers in vielfacher Weise befriedigen. Es werden derzeit Bausätze in verschiedenen Außenlackierungen angeboten. Zwar muss man für den Aufbau viel Zeit mitbringen, doch dafür wird dieses Erwachsenenspielzeug seinem Besitzer beim Vorbeilaufen an der Vitrine immer wieder mit einem Lächeln belohnen.Rund das Doppelte muss man investieren, wenn man den 2015 prämierten 1:12-Nachbau des legendären Bugatti Atalante 57SC der Firma Bauer will. Vom Original wurden 17 Fahrzeuge gebaut, vom weiterhin erhältlichen Modellsatz immerhin 1.500 Stück. Verblüffend bei diesem gut zwei Kilogramm schweren und aus 1.104 Teilen bestehenden Oldtimer-Nachbau sind die vielen feinen Details. Bereits der Blick auf das Armaturenbrett aus Holz mit filigraner und brillanter Nachbildung der Instrumente verblüfft. Türen, Kofferraum und Motorhaube lassen sich öffnen, die Verschlüsse für Tank oder Kühlwasser sind abschraubbar. Wie das Original so ist auch dieser Nachbau ein echtes Kunstwerk.Doch es werden nicht nur teure, extrem kleinteilige und fast schon absurd dem Original ähnliche Nachbauten prämiert, auch einfache Modelle finden bei den Lesern von „Modell Fahrzeug“ Anklang. Wie etwa der im vergangenen Jahr prämierte Opel Kadett C Coupé im Maßstab 1:87 von Wiking. Wie einst der Volkssportler der 70er-Jahre im Original bleibt auch das handliche Modell finanziell mit einem Kaufpreis von 17 Euro auf dem Teppich. Der darf dann auch mal von Kindern bespielt werden. Es wäre jedoch schade, wenn der coole Kadett in der Sandkiste verschollen ginge.Modellautos sind Kinderspielzeug? Von wegen. Hier fünf Beispiele von Siegerautos, die man von kleinen Händen besser fern hält.
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Fazit
Modellautos sind Kinderspielzeug? Von wegen. Hier fünf Beispiele von Siegerautos, die man von kleinen Händen besser fern hält.

Quelle: Autoplenum, 2019-03-01

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